„Ein Schlag in die Fresse der Langeweile“ wollen sie sein, diese Lottergirls, deren Frontfrau Princess Superstar ihr Handwerk wohl in der abgelegensten Shout-School New Yorks gelernt hat. Denn sie schreit, mosert, rappt, schreit wieder ein wenig und beschwert sich dann über die fehlende Bereitschaft zum Geschlechtsverkehr ihres Gegenübers. Na dann…
Bumm tschikk, bumm tschikk, bumm tschikk – so in etwa kann man diesen Elektro-Punk-Mischmasch aus der Fuchtel von DJ Fetisch beschreiben, denn selten wurde ein und derselbe Beat so strikt repetitiv eingesetzt wie auf „Right on“. Bitte nicht falsch verstehen! Es gibt durchaus ungeschliffene Perlen auf diesem Album, das eine prachtvolle gar nicht sein mag. Doch wenn dieser elende 2-Takt-Motor von Rhythmus und das Geplärre der werten Prinzessin nach 14 Tracks endlich ihr Ende finden, befindet man sich in einem undefinierten Schwebezustand zwischen erstauntem Entsetzen und purer Abneigung.

Was die ganze Geschichte irgendwie interessant macht, sind die immer wieder instrumental eingestreuten Tracks, die zwar beattechnisch auch nicht viel mehr drauf haben als die von der Frontfrau getragenen Titel. Doch bieten sie eine willkommene Abwechslung zwischen den megaphonesken(?!?!) Tätlichkeiten der mit echtem Namen Concetta Kirschner genannten Künstlerin.
Was dieses Album insgesamt sagen möchte, bleibt ungewiss – und wenn sie nicht gestorben ist, schreit sie heute immer noch…
Am Rande: An welchen Song der Beastie Boys erinnert eigentlich „Comatozed“? Wer’s weiß, bitte ins Forum…
Bewertung: ![]()
Highlights: Never say never, Comatozed, Can’t go for love
Lowlights: The day the world turned dayglo, Renegade
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Weiteres Material:
Offizielle Webseite: http://www.lottergirls.com
Myspace: http://www.myspace.com/lottergirls
Tracklist:
1. Never Say Never
2. The Day The World Turned Dayglow
3. Stay Out
4. Love Is Dope
5. Renegade
6. Dreamhome
7. I Can Hear Music
8. 9 Inch (&ME)
9. Bonfini (SHAMEBOY)
10. Comatozed (Terranova VS Shameboy)
11. Can´t Go For Love






