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Airbourne - No Guts. No Glory.

fff

Mit ihrem grandiosen Debüt „Runnin‘ Wild“ und den die Stimmbänder am Limit beanspruchenden Liveshows eroberten Airbourne 2008 die Hard Rock Welt im Sturm und spielen seitdem auf vielen Festivals schon nahe der untergehenden Sonne. Mit „No Guts. No Glory.“ geht der Siegeszug weiter: Erdige Rythmen, eingängige Refrains und das Alles in einem ganzen Set famoser Songs. Die dicksten Eier of Rock ‘N‘ Roll hängen zurzeit bei Airbourne.

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Dredg - The Pariah, The Parrot, The Delusion
19.06.2009
Dredg - The Pariah, The Parrot, The Delusion
„Der Außenseiter, der Papagei, der Wahn" – das ist kein normales Album. Es ist vielmehr eine musikalische Botschaft an die Zukunft, inspiriert von Salman Rushdies Essays "Letter to the 6 billionth person". Passenderweise stellt das Artwork des Albums einen Brief dar, dessen symbolträchtige Briefmarken sich als "Stamp Of Origin" in der Tracklist wieder finden und sich als kurze Zwischenstücke zwischen den eigentlichen zehn Songs und vier Instrumentals in das Gesamtkonzept des Albums einfügen.

 

 

Die Frage, die sich wohl die meisten Fans seit Bekanntwerden der Veröffentlichung des neuen Albums stellten: „Werden Dredg ihren auf "Catch Without Arms" durchaus poppigeren Weg weitergehen oder sich doch wieder mehr den progressiveren Sounds früherer Zeiten a la “El Cielo“ widmen?“. Ein wenig von beidem, müsste die korrekte Antwort lauten. "The Pariah, The Parrot, The Delusion" ist ein Album, auf dem sich Pop und Prog die Hand reichen, auf dem es sowohl eingängige Radio-Songs als auch komplizierte, nicht immer ganz einfache Soundcollagen zu hören gibt.

Mit der aktuellen Single Auskopplung „Information“ aber auch Songs wie „Ireland“ sind Dredg in der ersten Liga des Mainstream Rock angekommen. Auch  "Lightswitch" und "I don´t know“ sind nach demselben Muster gestrickt und das ist auch das eigentliche Problem von "The Pariah, The Parrot, The Delusion". Selbst die so anspruchsvollen Rhythmus-Figuren von Dino Campenella und Drew Roulette, die großartigen Gitarrenmelodien von Mark Engels und der ausdrucksstarke Gesang von Gavin Hayes täuschen nicht darüber hinweg, dass es den meisten Songs an früher gewohnter Raffinesse fehlt. Dredg kann man sich im Jahr 2009 bestens als Support für Bands wie U2 vorstellen.

Dredg (c) Erik Weiss


Fans der ersten Stunde dürften sich jedoch über die instrumentalen Parts wie „Down To The Cellar“ oder „Drunk Slide“ freuen, denn in diesen Momenten weiß die Band am Meisten zu überraschen. Mit dem kurzen, aber mitreißenden „Long Days And Vague Clues“ ist ein Instrumental auch das eigentliche Highlight der Platte. Die Produktion ist soundtechnisch äußerst glanzvoll und voll von originellen Details, so dass das Album seine Wirkung am besten beim Hören mit Kopfhörern entfaltet.

Dredg setzen auf "The Pariah, The Parrot, The Delusion" ihren Weg der konsequenten Weiterentwicklung mit jedem neuen Album fort. Inwiefern Fans älterer Tage diesen Weg mitgehen werden, wird sich jedoch erst in den folgenden Monaten zeigen. Eine größere Masse als bei ihren bisherigen Alben werden Dredg mit "The Pariah, The Parrot, The Delusion" auf jeden Fall erreichen.

Stefan Lohse


Bewertung: 3,5/5
Highlights: Pariah, R U OK?,  Long days and Vague clues, Quotes
Lowlights: Mourning this Morning, Gathering Pebbles


Dredge - Information



Tracklist:
1. Pariah
2. Drunk Slide
3. Ireland
4. Stamp Of Origin - Pessimistic
5. Lightswitch
6. Gathering Pebbles
7. Information
8. tamp Of Origin - Ocean Meets Bay
9. Saviour
10. R U OK?
11. I Don't Know
12. Mourning This Morning
13. Stamp Of Origin - Take A Look Around
14. Long Days And Vague Clues
15. Cartoon Showroom
16. Quotes
17. Down To The Cellar
18. Stamp Of The Origin – Horizon

Weiteres Material:
Webseite: http://www.dredg.de
Reinhören: http://www.myspace.com/dredg


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