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Airbourne - No Guts. No Glory.

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Mit ihrem grandiosen Debüt „Runnin‘ Wild“ und den die Stimmbänder am Limit beanspruchenden Liveshows eroberten Airbourne 2008 die Hard Rock Welt im Sturm und spielen seitdem auf vielen Festivals schon nahe der untergehenden Sonne. Mit „No Guts. No Glory.“ geht der Siegeszug weiter: Erdige Rythmen, eingängige Refrains und das Alles in einem ganzen Set famoser Songs. Die dicksten Eier of Rock ‘N‘ Roll hängen zurzeit bei Airbourne.

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Primal Fear - 16.6 Before the Devil... (VÖ 22.5.09)
03.06.2009
Primal Fear - 16.6 Before the Devils knows you're dead
…knows you’re dead. Mit Power-Metal ist das ja so eine Sache. Wo die einen in Fantasy-Dichtung, Achtziger-Chic und sirenenartigem Männergesang die einzig wahre, unverfälschte Urform des Heavy Metal zelebrieren, können viele andere Metalheads das kitschige und rückwärtsgewandte Getue so überhaupt nicht ab. Zu welcher Seite er in diesem Grundsatzstreit gehört, sollte jeder potenzielle Hörer für sich persönlich klären, bevor er der neuen Primal Fear ein Ohr leiht.

 

 


Denn das deutsche Power-Metal-Flaggschiff haut seinen Fans klassisches Schwermetall der alten Schule auf die Ohren – auf dass Emo-Kids, Hardcoreler, Black-Metaller und andere Poser weinend die Flucht ergreifen.

Und so haben die Mannen um Ralf Scheepers (Ex-Gamma Ray) und Mat Sinner (Ex-Sinner) auch auf ihrem neuesten Output „16.6 (Before the Devil knows you're dead)“ kein Problem damit, gleich den Opener ausgerechnet auf den Namen „Riding the Eagle“ zu taufen und sich auch ansonsten genüsslich in den kitschigsten Szene-Klischees zu suhlen.

Primal Fear (c) Primal Fear


Wer damit klar kommt, bekommt mit 16.6 rund 70 Minuten technisch brillianten Power-Metal um die Ohren geprügelt, der sich vor der internationalen Konkurrenz nicht zu verstecken braucht. Schön ist dabei, dass Primal Fear trotz ihrer spielerischen Finesse weit mehr zu bieten haben, als immer nur halsbrecherisches Tempo-Geholze a la Dragonforce und Konsorten. Statt immer nur Vollgas zu fahren, wissen Primal Fear auch im mittleren Tempobereich zu gefallen – etwa mit den Nummern „Night after Night“ oder dem titelgebenden „Six times Dead (16.6)“.

 Gemessen an den Verhältnissen des Genres präsentieren sich Primal Fear somit durchaus abwechslungsreich. Mit „Black Rain“ haben es sogar orientalische Klänge auf die Scheibe geschafft. Leider sind mit „Soar“ und „Killbound“ auch zwei extrem nervige Totalausfälle vertreten, was insgesamt einen durchwachsenen Gesamteindruck hinterlässt.

Unterm Strich bleibt eine über weite Strecken starke Power-Metal Scheibe, die das Rad nicht neu erfindet und damit auch gut fährt. Wer bislang nichts mit Power-Metal anfangen konnte, wird wohl auch nach 16.6 bei seiner Meinung bleiben. Alle anderen recken die Pommesgabel gen Himmel und grölen mit: „Fly on theeeeeese wiiiiiiiings! Riiiiiiiiiding the eeeeeeee-heeeaaagle!“

Maurice Farrouh


Bewertung:3/5
Highlights: Riding the eagle, Black Rain
Lowlights: Soar, Killbound

Tracklist:
1. Before the Devil Knows You're Dead
2. Riding the Eagle
3. Six Times Dead (16.6)
4. Black Rain
5. Under the Radar
6. 5.0/Torn
7. Soar
8. Killbound
9. No Smoke Without Fire
10. Night After Night
11. Smith & Wesson
12. Exorcist
13. Hands of Time
14. Cry Havoc
15. Scream
16. Six Times Dead (16.6) [Video Clip]

Weiteres Material:
Webseite: http://www.primalfear.de
Reinhören: http://www.myspace.com/primalfearofficial


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