Ausgesucht

Airbourne - No Guts. No Glory.

fff

Mit ihrem grandiosen Debüt „Runnin‘ Wild“ und den die Stimmbänder am Limit beanspruchenden Liveshows eroberten Airbourne 2008 die Hard Rock Welt im Sturm und spielen seitdem auf vielen Festivals schon nahe der untergehenden Sonne. Mit „No Guts. No Glory.“ geht der Siegeszug weiter: Erdige Rythmen, eingängige Refrains und das Alles in einem ganzen Set famoser Songs. Die dicksten Eier of Rock ‘N‘ Roll hängen zurzeit bei Airbourne.

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Jupiter Jones - Holiday in Catatonia (VÖ 22.5.09)
22.05.2009
Jupiter Jones - Holiday in Catatonia
Und der Haifisch, der hat Zähne…und eben jene blitzen auf dem Cover des neuen Jupiter Jones Albums „Holiday in Catatonia“ und stehen symbolisch für die brachialen Gitarren zwischen Metal und Punk, die alsbald aus der Stereoanlage wummern. „Hallo Angst du Arschloch“ schreit der Nicholas Müller  im ersten Song, rotzig hart gespielt, aber eben Studio und nicht Garage. 

 

 


Mann kann sich sofort vorstellen mit den Jungs ne Cola zu trinken und ein gutes Gespräch zu führen.  „Nett“ ist kein Attribut, das der Punkrocker gerne hören möchte, aber  Jupiter Jones sind einfach nett, trotz der lauten Saiteninstrumente. Die blitzenden Zähne stehen hier nicht für offene und aggressive Kritik, sondern eher für  zwei Mal täglich Zähneputzen. Ein Delphin hätte also besser gepasst für diese emotional sehr aufgeladene Platte. Mangelnde Hingabe kann man dem Sänger nicht vorwerfen.

Vorrangig werden Gefühlswelten übermittelt,  lassen tief ins Seelenleben blicken, formulieren aber nur selten Handlungsanweisungen. Insgesamt soll die Sprache locker, modern und intellektuell angehaucht wirken, schrammt aber knapp an der Zielvorgabe vorbei. Einzelne Passagen wirken abgegriffen. Man kennt sie aus tausend anderen Songs.  

Jupiter Jones (c) Jupiter Jones


Zu hart für das Dudelradio, zu soft für die Street Punks, aber genau richtig für die Jungs die gerade einsteigen in die mehr als kommerzialisierte Szene, die von Werbung und Marketing mittlerweile mehr versteht als die Leute, gegen die sie sich einst aufgelehnt hatten. Punk‘s not dead - Punk is one more time in der Mitte der Gesellschaft angekommen.

Und wer die Jungs gerne mal im Garten beim Grillen hätte, kann dies hier gewinnen:
http://gartenlaube.jupiter-jones.de/index.php

Nadine Lorenz


Bewertung: 3/5
Highlight: Nordpol/Südpol
Lowlight: Die Landjugend

Tracklist:
1. Das Zu Wissen 3:48
2. Das Jahr In Dem Ich Schlief (Feat. Oliver Rohrbeck) 3:54                 
3. Was Anders War 3:53
4. Eine Landjugend 3:52               
5. Nordpol / Suedpol (Feat. Jana Pallaske) 4:07           
6. Er Laesst Doch Immer Alles Fallen 3:35
7. Du Und Joerg Heider (Feat. Ingo Donot) 3:59                  
8. Da Leiden Hier Leiden 3:53
9. Wer Winkt Hier Eigentlich Wem 3:32
10. Heute Ist Der Erste Tag An Dem Ich Mich Offiziell Alt Fuehle 3:50
11. Und Dann Warten

Weiteres Material:
Webseite: http://www.jupiter-jones.de
Reinhören: http://www.myspace.com/jupiterjones


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