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Husky Rescue - Ship of Light

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Rettet die Huskies! Die Finnen Marko Nyberg, Miika Colliander, Ville Riipa, Anssi Sopanen und deren Sängerin Reeta-Leena Korhola firmieren seit 2002 unter dem flauschigen Namen Husky Rescue, bereiten nicht zuletzt durch die zauberhafte Stimme der Frontfrau eine feine Mischung aus Folk, Electropop und Rock mit wunderbaren Melodien zu und zaubern mit ihrer dritten Studio-LP "Ship of Light" den finnischen Nachthimmel auf den Silberling.

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Maximo Park - Quicken the Heart (VÖ 8.5.09)
11.05.2009
Maximo Park - Quicken the Heart
Mit ihrem Zweitwerk „Our earthly Pleasures“ gelang Maximo Park der Sprung in die großen Hallen dieser Welt – und das vollkommen zu recht. Die Mischung aus süchtig machenden, großen Melodien, überdurchschnittlich gehaltvollen Texten, ausufernder Exzentrik des Frontmanns und flächendeckendem Sound traf mitten ins Herz der viel geschundenen Indie-Rock Gemeinde. Viel durfte erwartet werden von „Quicken the Heart“, doch Erwartungen sind ja auch dazu da, erst einmal korrigiert zu werden.

 

 

Daher lohnt ein Blick zurück. 2003 gründen sich Maximo Park, die benannt sind nach einem Versammlungsort kubanischer Revolutionäre, in Newcastle und veröffentlichen 2004 ihre erste Single, welche die bis heute gern gehörten „Graffiti“ und „Going missing“ beinhaltet. In dieser Zeit, als Sänger Paul Smith statt eines Hutes noch eine komische Frisur trägt, folgen ein Vertrag mit Warp Records, das überschwänglich gelobte Debütalbum „A certain Trigger“ und unzählige ungezügelte Auftritte vor wohl gesonnenen Massen.

2007 erscheint das Zweitwerk „Our earthly Pleasures“ und bringt die Band endgültig auch in die hinterletzten Indie-Tanzschuppen. Zu verdanken haben wir dieser Scheibe Hits wie „Books from Boxes“ und „Girls who play Guitars“ – Titel, welche die Messlatte für eine weitere Platte enorm hoch gehängt haben, auch wenn sie nie selbst auf Insel nie Platz 1 der Charts erreichen wollten.

Maximo Park (c) rough trade

Es blieb also die schwierige Aufgabe des dritten Albums, der sich Maximo Park da stellen mussten. Und es gibt nur wenige aktuelle Bands, die unmittelbar nach solch einer Vorlage ähnlich ins Schwarze treffen. Franz Ferdinand schafften es erst kürzlich, Razorlight bissen sich die Zähne aus – was bleibt bei Maximo Park?

Lyrisch wird seitens Frontmann Paul Smith gewohnte Kost geboten. Es sind noch immer nicht zuletzt die manchmal hoffnungslos romantischen Bilder, die der Sänger zur im Gegensatz dazu sehr nach vorne gehenden musikalischen Untermalung zeichnet. „I’d like to map your body out / inch by inch / north to south / and I’m free to circumnavigation” – so können zurzeit nur Maximo Park zu stampfendem Beat und einer Menge “Uhs” und “Ohs” Fußzehen lutschen.

Musikalisch behalten Maximo Park ihren Hang zum Hymnischen bei, doch gelingen mögen die ganz großen Melodien diesmal nicht. Keiner der Songs ist der Überhit, den die fünf Jungs auf früheren Alben untergebracht haben. „Souverän“ trifft die Sache stattdessen besser. Muntere Tanznummern wie „The Kids are sick again“ oder „The penultimate Clinch“ sind sichere Garanten für Airplay und Clubrotation und machen sich auch nach mehrfachen Anläufen im heimischen Abspielgerät noch gut.
 

Maximo Park - The Kids are sick again

Nach 37 Minuten ist der ganze Spuk allerdings auch schon vorbei, wobei man Maximo Park hier durchaus dankbar sein darf, dass keine B-Seiten als Auffüller herhalten mussten. „Quicken the Heart“ bewegt sich zwanglos und routiniert in der Comfort Zone des Maximo Park Universums und sollte mit hübschen Titeln wie „A Cloud of Mystery“ („Why can't we always meet / Under a cloud of mystery? / The noise from a hundred miles / Working through memories”) oder “Calm”, das zu Beginn an die Killers erinnern mag, auch längerfristig noch seine Existenzberechtigung einräumen.

Zudem wird die Platte auch mit jedem Mal Durchhören besser – insofern stehen die Chancen gut, dass wir uns an dieser Stelle zu einem anderen Zeitpunkt noch einmal korrigieren müssen.

Die komplette Platte könnt ihr euch im Übrigen auch auf myspace anhören. Den Link dorthin gibt es weiter unten.

Bewertung: 3,5/5
Highlights: The Kids are sick again, A Cloud of Mystery, Calm
Lowlights: Roller Disco Dreams, Overland West of Suez, I haven’t seen her in Ages

Tracklist:
1. Wraithlike
2. Penultimate Clinch
3. Kids Are Sick Again
4. Cloud of Mystery
5. Calm
6. In Another World (You Would've Found Yourself by Now)
7. Let's Get Clinical
8. Roller Disco Dreams
9. Tanned
10. Questing, Not Coasting
11. Overland, West of Suez
12. I Haven't Seen Her in Ages

Weiteres Material:
Offizielle Webseite: http://www.maximopark.com
Myspace: http://www.myspace.com/maximopark




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User Comments

War bei mir auch so. Die Platte wuchs von Hören zu hören. Nach einer 2.5/5 gibts von mir jetzt eine klare 4.5/5. Wraithlike, Calm, Another World und Overland haben sich zu absoluten Highlights entwickelt.

Veröffentlicht von chriz, An 05/25/2009 bei 22:28

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