| Maximo Park - Quicken the Heart (VÖ 8.5.09) |
| 11.05.2009 | |
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Daher lohnt ein Blick zurück. 2003 gründen sich Maximo Park, die benannt sind nach einem Versammlungsort kubanischer Revolutionäre, in Newcastle und veröffentlichen 2004 ihre erste Single, welche die bis heute gern gehörten „Graffiti“ und „Going missing“ beinhaltet. In dieser Zeit, als Sänger Paul Smith statt eines Hutes noch eine komische Frisur trägt, folgen ein Vertrag mit Warp Records, das überschwänglich gelobte Debütalbum „A certain Trigger“ und unzählige ungezügelte Auftritte vor wohl gesonnenen Massen. ![]() Es blieb also die schwierige Aufgabe des dritten Albums, der sich Maximo Park da stellen mussten. Und es gibt nur wenige aktuelle Bands, die unmittelbar nach solch einer Vorlage ähnlich ins Schwarze treffen. Franz Ferdinand schafften es erst kürzlich, Razorlight bissen sich die Zähne aus – was bleibt bei Maximo Park? Lyrisch wird seitens Frontmann Paul Smith gewohnte Kost geboten. Es sind noch immer nicht zuletzt die manchmal hoffnungslos romantischen Bilder, die der Sänger zur im Gegensatz dazu sehr nach vorne gehenden musikalischen Untermalung zeichnet. „I’d like to map your body out / inch by inch / north to south / and I’m free to circumnavigation” – so können zurzeit nur Maximo Park zu stampfendem Beat und einer Menge “Uhs” und “Ohs” Fußzehen lutschen. Musikalisch behalten Maximo Park ihren Hang zum Hymnischen bei, doch gelingen mögen die ganz großen Melodien diesmal nicht. Keiner der Songs ist der Überhit, den die fünf Jungs auf früheren Alben untergebracht haben. „Souverän“ trifft die Sache stattdessen besser. Muntere Tanznummern wie „The Kids are sick again“ oder „The penultimate Clinch“ sind sichere Garanten für Airplay und Clubrotation und machen sich auch nach mehrfachen Anläufen im heimischen Abspielgerät noch gut. Maximo Park - The Kids are sick again Nach 37 Minuten ist der ganze Spuk allerdings auch schon vorbei, wobei man Maximo Park hier durchaus dankbar sein darf, dass keine B-Seiten als Auffüller herhalten mussten. „Quicken the Heart“ bewegt sich zwanglos und routiniert in der Comfort Zone des Maximo Park Universums und sollte mit hübschen Titeln wie „A Cloud of Mystery“ („Why can't we always meet / Under a cloud of mystery? / The noise from a hundred miles / Working through memories”) oder “Calm”, das zu Beginn an die Killers erinnern mag, auch längerfristig noch seine Existenzberechtigung einräumen. Zudem wird die Platte auch mit jedem Mal Durchhören besser – insofern stehen die Chancen gut, dass wir uns an dieser Stelle zu einem anderen Zeitpunkt noch einmal korrigieren müssen. Die komplette Platte könnt ihr euch im Übrigen auch auf myspace anhören. Den Link dorthin gibt es weiter unten. Bewertung: Highlights: The Kids are sick again, A Cloud of Mystery, Calm Lowlights: Roller Disco Dreams, Overland West of Suez, I haven’t seen her in Ages Tracklist: 1. Wraithlike 2. Penultimate Clinch 3. Kids Are Sick Again 4. Cloud of Mystery 5. Calm 6. In Another World (You Would've Found Yourself by Now) 7. Let's Get Clinical 8. Roller Disco Dreams 9. Tanned 10. Questing, Not Coasting 11. Overland, West of Suez 12. I Haven't Seen Her in Ages Weiteres Material: Offizielle Webseite: http://www.maximopark.com Myspace: http://www.myspace.com/maximopark {mosiamge} - Artikel bei Amazon MP3 herunterladen
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