Ausgesucht

Airbourne - No Guts. No Glory.

fff

Mit ihrem grandiosen Debüt „Runnin‘ Wild“ und den die Stimmbänder am Limit beanspruchenden Liveshows eroberten Airbourne 2008 die Hard Rock Welt im Sturm und spielen seitdem auf vielen Festivals schon nahe der untergehenden Sonne. Mit „No Guts. No Glory.“ geht der Siegeszug weiter: Erdige Rythmen, eingängige Refrains und das Alles in einem ganzen Set famoser Songs. Die dicksten Eier of Rock ‘N‘ Roll hängen zurzeit bei Airbourne.

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Klaus Schulze & Lisa Gerrard - Rheingold (DVD)
07.01.2009
Klaus Schulze - Rheingold
In den 70ern war Klaus Schulze zusammen mit seinen Bands Ash Ra Tempel und Tangerine Dream Vorreiter in Sachen elektronische Musik. Seitdem folgt er ständig den Pfaden der so genannten Berliner Schule und lässt seine atmosphärischen Songs auch gern mal eine halbe Stunde lang dauern. Auf der Bühne spielt dann auch der Meister selbst die erste (und meist einzige) Geige – es sei denn eine weltbekannte Sängerin ist zu Gast. So geschehen bei „Rheingold“ – für Fans ein Muss!

 

 

Die Klangwelten passen zusammen: Klaus Schulze nimmt sich Zeit in seinen Stücken, entfaltet seine Sythesizerwelten nur äußerst langsam und spärlich, während Lisa Gerrard, bekannt durch Dead can dance und als Muse von Hollywood-Komponist Hans Zimmer (Gladiator, Black Hawk Down), mit ihrer feengleichen Stimme es schafft, jene Räume auszufüllen und zu bereichern.

Im Juli letzten Jahres veröffentlichten beide das zwei CDs umfassende „Farscape“ und verzauberten die Hörer mit sieben brandneuen Stücken aus Schulzes Computer (siehe auch hier). Und so geschah es ebenfalls, dass der Meister persönlich das erste Konzert seit 5 Jahren gab und in fast schon kindlicher Freude vor dem Publikum des „Night of the Prog“ Festivals an der Loreley die Maschinen, sich selbst und natürlich auch Lisa Gerrard sprechen bzw. singen ließ.

Klaus Schulze 1975 (c) Klaus Schulze


Das Ereignis selbst war schon denkwürdig – doch die DVD macht Schulzes Welten und vor allem auch das Dahinter für Fans noch einmal äußerst greifbar und für alle anderen verständlicher. Neben dem Konzert gibt es eine zwar nicht perfekt produzierte, aber äußerst persönliche Dokumentation, die in Anlehnung an die „Real World Studios“ von Peter Gabriel, in denen die DVD abgemischt wurde, dann auch „The Real World of Klaus Schulze“ heißt. Hier hat fast ausschließlich der Künstler selbst das Wort und erklärt das Wo und Wie des Konzerts und der DVD-Produktion in seiner eigenen, nicht immer allzu eloquenten Art – authentischer bekommt man den gebürtigen Berliner nicht zu Gesicht.

„Rheingold“ ergänzt die Klaus Schulze Diskographie nicht nur um ein weiteres Artefakt, sondern wertet sie enorm auf. Wer weiß, ob oder wann der Altmeister der elektronischen Musik noch einmal so hautnah erlebt werden darf.

Bewertung:4,5/5
Highlights: The real world of Klaus Schulze
Lowlights: -

Weiteres Material:
Webseite: http://www.klaus-schulze.com
Reinhören: http://www.myspace.com/klausschulze


Tracklist:
DVD 1:
The Concert: Live at Loreley 18th July 2008
01 Alberich
02 Loreley
03 Wotan
04 Wellgunde
05 Nothung

DVD 2:
Dokumentation: "The Real World of Klaus Schulze"
Interview: "A conversation with Steven Wilson and Klaus Schulze"

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