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Husky Rescue - Ship of Light

fff

Rettet die Huskies! Die Finnen Marko Nyberg, Miika Colliander, Ville Riipa, Anssi Sopanen und deren Sängerin Reeta-Leena Korhola firmieren seit 2002 unter dem flauschigen Namen Husky Rescue, bereiten nicht zuletzt durch die zauberhafte Stimme der Frontfrau eine feine Mischung aus Folk, Electropop und Rock mit wunderbaren Melodien zu und zaubern mit ihrer dritten Studio-LP "Ship of Light" den finnischen Nachthimmel auf den Silberling.

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Adieu OK - Adieu OK
09.12.2008
Adieu OK - Adieu OK
Ist irgendetwas falsch daran möglichst hoch hinaus zu wollen, selbst wenn die Mittel noch beschränkt sind? Nein, denn von Nichts kommt ja bekanntlich Nichts. Und nach diesem Grundsatz macht eine handvoll junger Kerle aus Bayern unter dem Namen Adieu OK luftigen Punk, der mal versetzt ist mit Elementen von Nu Metal, Scream-Emo-Core-whatever…auch egal, denn wenn’s Spaß macht, ist der Name doch egal.

 

 

Und genau das macht die Musik von Adieu OK. Zugegeben, die Produktion würde mit ihren schwammigen Rythmusgitarren und dem nach Tupperware klingenden  Schlagzeug keinen Grammy gewinnen. Auch ist die musikalische Richtung, in der man sich bewegen möchte, recht lax definiert - aber das ist heutzutage ja auch kein Problem und daher geben wir ihr eben den Namen Progressive-Emo-Punk-Pop. Denn neben allen Gitarrenwänden und Schreianfällen des Sängers liefern Adieu OK immer wieder hübsche Synthie-Schmetterlinge ab, die sich sehr bewusst und passend ins akustische Bild stehlen.

Gerade hier hat die Band den vielen Konkurrenten in ihrer Gewichtsklasse Einiges voraus. Die Arrangements sind pointiert und bieten in fast jedem Track ein überraschendes Moment. Ob im Gassenhauer „Last Page“, der dem „Pop“ in unserer Definition am Nächsten kommt, oder dem wirklich sehr guten „Asleep“, das sich als bessere Produktion in keiner Weise vor Titeln auf Millionensellern von Blink 182 oder My Chemical Romance verstecken müsste.

Adieu OK (c) Adieu OK

Gerade wenn hier die Keyboards ihre Arpeggien abliefern, dann urplötzlich das Piano seinen Zweivierteltakt trällert und Sänger Jason seinen Monolog unters Volk bringt, fühlt man sich als Hörer von einer Nachwuchsband endlich einmal ernst genommen.

Und auch um die Wichtigkeit des letzten Songs wissen Adieu OK. „Center of everything“ endet nach hartem Einstieg überraschend poppig mit aufdringlichen Elektrodrums und gar unpassendem Gitarrensolo und hinterlässt den Hörer schmunzelnd sowie zufrieden.

Auch wenn in vielen Titeln die ganz großen Hooks noch fehlen und hier und da mal was nicht gut Abgemischt ist: Das Ding rockt. Adieu OK wollen hoch hinaus und wenn sie sich nicht einschüchtern lassen, geht da noch so Einiges.

Bewertung:3,5/5
Highlights: Asleep, Last page, Center of everything
Lowlights: Into the blue

Weiteres Material:
Offizielle Webseite: http://www.adieu-ok.de/
Myspace: http://www.myspace.com/adieuok




Tracklist:
1. The Beginning
2. Into the Blue
3. Asleep
4. Last Page
5. Chorus of the Damned
6. Moment to die for
7. Synonym for Sunrise
8. Center of Everything

 

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