Ausgesucht

Airbourne - No Guts. No Glory.

fff

Mit ihrem grandiosen Debüt „Runnin‘ Wild“ und den die Stimmbänder am Limit beanspruchenden Liveshows eroberten Airbourne 2008 die Hard Rock Welt im Sturm und spielen seitdem auf vielen Festivals schon nahe der untergehenden Sonne. Mit „No Guts. No Glory.“ geht der Siegeszug weiter: Erdige Rythmen, eingängige Refrains und das Alles in einem ganzen Set famoser Songs. Die dicksten Eier of Rock ‘N‘ Roll hängen zurzeit bei Airbourne.

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Tonair - Back in the nineties (VÖ 21.11.)
20.11.2008
Tonair - Back in the nineties
Tonair, das sind Andreas Scheerer am Bass und am Mikro, Florian Laske an der Gitarre und ebenfalls mit Gesang, Bernd Braun am Schlagzeug und Josua Scheerer, der nicht nur seine Stimmbänder bemüht, sondern hauptsächlich an der Hammond Kofferorgel sein Unwesen treibt. Diese drei Jungs (erst seit 2004 sind sie zu viert), die 1999  Tonair aus der Taufe hoben, haben bereits einige relevanten Auftritte vorzuweisen und orientieren sich mit ihrer gefälligen Rockmusik ganz klar an internationalen Vorgaben…

 

 

…die am ehesten im sehr angenehmen „Start!“ ihre Erfüllung finden. Unauffällig beginnt jener Track, der zunächst mit Scheerers Kopfstimme eine Rockballade mit nostalgischem Einschlag von der Leine lässt, um gegen Ende in einer mehrstimmig zusammengesetzten Soundwand zu enden – ein Titel wie aus dem Lehrbuch, der zum Mitsingen anregt und am ehesten an die vermeintlichen Vorbilder heran kommt.

Denn das Niveau ist zwar durchaus hoch, doch fehlt es an vielen Ecken noch an Riffs und Melodien, die sich nachhaltig in die geschundenen Gehörgänge einbrennen wollen. Zum simplen Kopfnicken und mit Bier am Bühnenrand Stehen ist die Musik zwar zu schade, doch vermisst man immer wieder den letzten Schliff an den Songs, der einen ein dezentes „GEHT DOCH! DREH DIE ORGEL NOCH LAUTER!“ entlockt.

Tonair (c) Tonair


Neben den 10 Tracks, welche die CD insgesamt auf eine Laufzeit von knapp 35 Minuten bringen, gibt es als Datentrack noch das Video zu „I love you so much more“. In Amerika würden vergleichbare Bands durchaus einige Platten verkaufen. Hierzulande werden es wohl nicht genug werden, sollte da nicht irgendwann einmal der große Hit gelingen – da hilft auch all der Support vom Stern oder von Bayern 3 nicht. Hinhören kann man aber allemal und ein interessantes Experiment wäre gewesen, Scheerers Stimme ab und an noch ein wenig auszudünnen, um einen etwas interessanteren Sound zu produzieren - denn ganz so tragend ist sie nicht.

Bewertung:3/5
Highlights: Start!, Up in the trees, Pride
Lowlights: Don’t, Starting all over

VÖ 21.11.

Weiteres Material:
Webseite: http://www.tonair.de/
Reinhören: http://www.myspace.com/tonair


Tracklist:
01. I love you so much more
02. Up in the trees
03. Ride as you are
04. Don’t
05. Start!
06. Back in the nineties
07. Starting all over
08. I am down
09. And
10. Pride


Kaufen kann man die Scheibe -->hier!

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