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Fleet Foxes - Fleet Foxes

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Ein Geheimtipp dürften die Fleet Foxes für Viele gar nicht mehr sein, bekommen die 5 Jungs aus Seattle doch gerade ein gewaltiges Medienecho vor allem in den USA und in England (auch wir berichteten). Verständlich, denn mit ihrem Rückgriff auf folkloristische Wurzeln, auf Chöre wie die der Beach Boys und dem Wissen darüber, dass das alles gar nicht so unmodern ist, erobern die Fleet Foxes die Sonnenuntergänge des Sommers.

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The Draytones - Up in my head (VÖ 10.10.)
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24.09.2008
The Draytones - Up in my head
Ein Label, von dem wir noch eine Menge hören werden, ist mit Sicherheit 1965 Records. Gegründet von (Ex-)SonyBMG und benannt nach dem Geburts- und Lieblingsmusikjahr des Chefs James Endeacott ist es spezialisiert auf alles, was irgendwie eine nostalgische Note mitbringt. Und da sind wir bei den Draytones auch gleich mittendrin. 60er Rock’n’Roll mit Anflügen psychedelischer Fills und mit viel Mut zum Anderssein – Ein großer Spaß!

 

 

Es taten sich 2006 ein Argentinier und 2 Engländer in London zusammen, definierten ihren Gitarren-, Bass und Drum-Sound, hatten die Kinks, die Beatles und vielleicht auch die Arctic Monkeys und Mando Diao im Hinterkopf und begannen einfach zu spielen. Und was dabei herauskam, war zunächst eine 6 Lieder umfassende EP und nun ein mit 10 Songs beladenes Debütalbum namens „Up in my head“.

Draytones (c) 1965 Records

Und da gibt es neben handfesten und mit einiger Rafinesse gespickten Rock’n’Roll Nummern wie „Turn it down“ (trügerisches Fade out mit anschließendem Fade in und psychedelischem Ausklang) oder „Heart shaped line“ (Mitgröhlsong mit ordentlich Blueseinschlag) eben auch mal ein wenig Jazz. Wie etwa in „On the way“, wenn der Bass gemütliche seine Läufe spielt und das Klavier fröhlich mit der Jazzgitarre tanzt, um sich am Ende in klassischer Manier auf Blue Notes mit Dur-Auflösung zu verabschieden. Was ist das eigentlich, das da immer mal mitten im Song sein Solo schwingt? Eine Säge?

Mit viel Mut gehen The Draytones an ihre Songs. Da wird auch schon mal ein funktionierendes Songmuster abrupt zur Seite gelegt und einfach noch ein wenig rumgejammt, als ob es den eben gehörten Titel gar nicht gegeben hat („Summer’s arrived“). Oder statt in funky Jazzeinlagen mündet „I have to go“ in ein überraschend melancholisches Pianosolo, nur um dann den Übergang zum fast epischen „Throwing Stones“ vorzubereiten. Und auch um einen langsamen Song am Ende sind die 3 Jungs nicht verlegen – sehr fein!

Draytones (c) 1965 Records


Mittlerweile darf man bei all den Bands, die den Sound der Rock’n’Roll-Anfänge für sich entdecken, gar nicht mehr von „Reisen zurück in die 60er“ sprechen, denn die Klangfarben der Gitarrenvorreiter etablieren sich wieder zu einem festen Bestandteil zurzeit geschriebener Rockgeschichte. „Up in my head“ ist eine Platte, die im Kanon der besten LPs dieser Sparte mit aufgenommen werden sollte, nein muss.

Bewertung:4,5/5
Highlights: Turn it down, After all, Heart shaped line, Summer’s arrived, Throwing stones, Flowers on the bridge
Lowlights: -

VÖ 10.10.

Weiteres Material:
Webseite: http://www.thedraytones.com/
Reinhören: http://www.myspace.com/thedraytones


Tracklist:

1. Turn It Down
2. After All
3. Heart Shaped Line
4. As High As I Can
5. On The Way
6. Don't Talk To Me
7. Summer's Arrived
8. I Have To Go
9. Throwing Stones
10. Flowers On The Bridge

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