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Fleet Foxes - Fleet Foxes

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Ein Geheimtipp dürften die Fleet Foxes für Viele gar nicht mehr sein, bekommen die 5 Jungs aus Seattle doch gerade ein gewaltiges Medienecho vor allem in den USA und in England (auch wir berichteten). Verständlich, denn mit ihrem Rückgriff auf folkloristische Wurzeln, auf Chöre wie die der Beach Boys und dem Wissen darüber, dass das alles gar nicht so unmodern ist, erobern die Fleet Foxes die Sonnenuntergänge des Sommers.

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Lanfear - X to the power of ten (VÖ 22.8.)
Artikelbewertung: / 2
SchlechtSehr gut 
12.08.2008
Lanfear - X to the power of ten
Nicht nur im hiesigen Inland staunt man immer wieder über die Kreativität, die deutsche Heavy Metal Bands regelmäßig an den Tag legen. Auch die internationale Szene ist sich nicht selten um Kommentare verlegen wie „Germany is the country of Heavy Metal“ (Aquiles Priester). Warum das so ist, beweisen in Abständen auch Kapellen wie „Lanfear“, die nach 4 Alben seit Gründung 1993 den Prog-Metal noch immer ordentlich zu bedienen wissen.

 

 

Nun ist „X to the power of ten“ (entspricht „x hoch 10“) kein Meisterwerk geworden. Es ist kein „Zero Poems“ und kein Vergleich zu Prog-Überbands wie Dream Theater. Doch ist es ein grundsolides Schwermetallalbum, das melodisch und sauber produziert daherkommt, mit Songs wie „A twin phenomenon“ oder  „Brave new man“ schieben kann und sich auch mal traut in die Effekt- und Interludekiste zu greifen.

Gerade das vermeintlich beste Stück des Albums, „A twin phenomenon“, bedient den Progger-Durst am ehesten und bietet eine saubere Mischung aus Geboller und effektreichen Fills. Das verhältnismäßig ruhige „Just another broken shell“ runden das Album zwar inhaltlich ab, ist allerdings zu schwach im Refrain, um sich dauerhaft in den Gehörgängen festzusetzen.

Lanfear (c) Lanfear


Ein wenig Band-Trivia am Rande: 2006 trennte sich Lanfear vom langjährigen Sänger Tobias Althammer und holte mit Nuno Miguel Fernandez, der schon für Anguish am Mikro stand, einen nicht unerfahrenen Vokalisten an Bord.

„X to the power of ten“ erinnert in Teilen an das Debüt von Masterplan, ist allerdings nicht so poppig und schlägt genau in die aktuelle, melodische True- und Prog-Kerbe, die bei diesjährigen Heavy Metal Festivals vielleicht ein wenig zu kurz gekommen ist. Da kann man auch mal über die nicht immer allzu eingängigen Refrains wegsehen. Lanfear ist mit "X" definitv eine Kapelle, die man für den frühen Nachmittag bei 2009 stattfindenden Open Airs vormerken sollte.

Bewertung:3/5
Highlights: Jugglin’ at the edge, A twin phenomenon
Lowlights: Just another broken shell, The art of being alone

VÖ 22.8.

Weiteres Material:
Webseite: http://www.lanfear.eu
Reinhören: http://www.myspace.com/thelanfear


Tracklist:
1. Enter dystopia
2. My will be done
3. Decryption
4. Brave new men
5. The question keeper
6. Synaptogenesis
7. Jugglin' at the edge
8. Just another broken shell
9. A twin phenomenon
10. The art of being alone
11. Seeds of the plague

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