| Jean Michel Jarre - Teo & Tea |
| 01.04.2007 | |
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Der nun fast 60jährige Jean Michel Jarre bekam schon von Hause aus musikalische Gene mit in die Wiege gelegt. Sein Vater, Komponist für Filmmusik in Hollywood, förderte das Talent des Jungen aufgrund einer frühen Scheidung von der Mutter zwar nie, dennoch lernte Jean Michel mit 5 Jahren bereits das Klavierspielen und gründete in den 60er Jahren seine ersten Bands. Bis zum Anfang der 70er komponierte er dann für Radio, TV und Film diverse Songs um dann, wie bereits erwähnt, 1977 mit „Oxygène“ seinen Durchbruch zu schaffen. Das Album verkaufte sich mehr als 12 Millionen Mal weltweit und auch das Nachfolgealbum erzielte noch 8 Millionen verkaufte Exemplare. Seit jeher ist seine Musik geprägt von sphärischen, elektronischen Experimenten und wahrscheinlich gerade deshalb ist er auch immer wieder als interessanter Künstler erfolgreich gewesen. ![]() Sein neues Album „Teo & Tea“ ist hier ein wenig anders. Die für Jean Michel Jarre typische klangliche Exerimentierfreudigkeit paart sich hier mit teilweise zu geradliniger Popmusik. Der erste Teil des Albums präsentiert sich in üblicher Jarre Manier, beginnt jedoch etwas härter als gewohnt. Stampfende Rythmen dominieren hier die ersten Minuten, um sich bereits mit dem dritten Song des Albums „Beautiful Agony“ eine kleine Auszeit zu gönnen – ein waschechter Jean Michel Jarre Song. Den Kritiken, die das Album einstecken musste, dass es nicht so abwechslungsreich und weniger verspielt wäre als die früheren Werke, muss man nicht zustimmen. So bietet jeder Song einen eigenen Flair – ob es einem gefällt oder nicht, sei einmal dahingestellt – und lässt keine Langeweile aufkommen. Es mischen sich eingängige Beats mit schörkeligen Sounds wie im Albumzweiteiler „Partners in Crime Part I“ und „Partners in Crime Part II“. Dem Titel alle Ehre machend geben sich hier der Reihe nach nicht wenige akkustische Motive die Klinke in die Hand, wie man sie auch in einem handfesten James Bond Streifen vermuten würde. ![]()
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