| Alex Amsterdam - Stillness of a moment |
| 28.05.2008 | |
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Allerdings macht die Platte gerade dadurch nicht den Eindruck, dass hier mehr erreicht werden will als ab und an vor 200, vielleicht 300 Leuten zu spielen und am Ausgang eine CD zu verkaufen. Dabei gibt es, wenn man genau hinhört, so einiges zu entdecken. Die Harmonien und Arrangements sind nicht immer so geradeaus wie man es (als in Schubladen denkender LP-Kritiker) von vergleichbaren Gitarrenpop-Produktionen kennen mag. Da lässt man sich auch gerne mal von hübsch melancholischen Nummern wie etwa „On the edge“ überraschen, welches mit seinen verzerrten Drums und Stakkato-Streichern einen erfreulich einfallsreichen Kontrast bieten kann. ![]() Was den Gesang betrifft ist Alex Amsterdam zwar kein Virtuose, dafür allerdings mit dem Herzen dabei - und dies dann auch bei der gesamten Produktion. Dass sich hier und da dann auch kleine Fehler einschleichen, wenn z.B. im Booklet andere Vokabeln stehen als der Künstler selbst singt, mag man gerne übersehen. Richtige Ohrwürmer befinden sich auf „Stillness of a moment“ ebenfalls nicht, das Potential ist allerdings da und flotte Rocknummern wie etwa „Where’s the eternity“ kommen live mit Sicherheit besser an als von Platte. Hätte den Song Lenny Kravitz gesungen, fände man das Teil (ungelogen) in den Charts. Wer sich gerne außerhalb des Mainstreams bewegt und ab und an auf handgemachte, (Achtung, Redakteursfloskel!) ehrliche Musik Wert legt, kann ruhigen Gewissens ein Ohr riskieren. Alle anderen werden sich mit der doch noch recht „frischen“ Art Alex Amsterdams vielleicht nicht ganz anfreunden können. Bewertung: Weiteres Material: Tracklist: |



