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Incubus – Look alive
Das Schönste für einen Fan ist, wenn die Band ihn – soweit möglich – an ihren Abenteuern teilhaben lässt. Linkin Park machen das auf ihrer Webseite geradezu vorbildlich, Trent Reznor hat kürzlich neue Marketing-Methoden erprobt und seine Fans mit kleinen Überraschungen überall auf das neue Album vorbereitet. Am naheliegendsten ist allerdings immer noch eine gute DVD, die mehr als nur einen Aufguss an bekannten Songs bietet – und genau hier punkten Incubus mit „Look alive“.

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Dr. Dog – We all belong
Artikelbewertung: / 1
SchlechtSehr gut 
26.04.2008
Dr. Dog - We all belong
Für knapp 40 Minuten zurück in die Vergangenheit. Zurück in die Mittsechziger, als Sgt. Pepper seine psychedelische Keule schwang und die Beach Boys mit „Pet Sounds“ einen Meilenstein der Rockmusik schufen. Denn von nicht weniger als eben jenen historischen Größen lassen sich Dr. Dog in ihrem Retro-Vintage-Potpourri inspirieren. Gott sei Dank!

 

 

 

Die Meinungen was „We all belong“ betrifft, gehen überraschender Weise recht weit auseinander – selbst bei nur 2 Ohren. Aber auch dann nur für 5 Minuten. Auf der einen Seite werden hier nach ganz klassischer Manier die Beatles oder bereits erwähnte Beach Boys wiederbelebt, ohne dass ein großes Risiko eingegangen wird oder viele Überraschungen das Licht der Welt erblicken – eben wieder so eine Retroband.

Auf der anderen Seite prasseln die fluffigen Melodien, die Arrangements aus klimpernden Pianos, leicht verdaulichen Gitarren, stakkatoartigem Bass und verzückend eingesetztem Vintage-Orgelsound und die teils mehrstimmigen Gesangseinlagen derart freundlich und gutgelaunt über den Hörer hinein, dass man meinen könnte die Altmeister selbst hätten das nicht besser hingekriegt als die 5 Jungs aus Philadelphia.

Dr. Dog (c) Dr. Dog


Der ein oder andere mag beim Verzehr des Kinofilms „Fast Food Nation“ schon auf das leitfüßige „Worst trip“ gestoßen sein, das sich unheimlich radiotauglich in die Gehörgänge schraubt. Andere Kleinode wie das kopfnickende „Keep a friend“ oder das unprätentiöse „Alaska“ fordern zwar einen Hauch mehr Aufmerksamkeit, um sich in ihrer ganzen Pracht entfalten zu können, fordern dann allerdings direkt ihren Stammplatz im CD-Regal.

Nicht umsonst haben Dr. Dog seit ihrem Durchbruch mit dem Album „Easy Beat“ (2004) schon mit geschätzten Größen des Rockgeschäfts getourt. The Strokes, The Raconteurs wären hier nur 2 von einer Handvoll bekannter Namen.

Eine Deutschlandtour steht zwar gerade nicht an, aber wenn man sich bei einer guten Tasse Kaffee (vielleicht der Tasse, die im Hintergrund zu „Alaska“ kurz klappert) draußen in der Sonne eine wohl dosierte Prise Dr. Dog gönnt, möchte man die Musik doch eigentlich auch lieber auf eben diese Art genießen als in einer dunklen Halle.

Bewertung:4/5
Highlights: Girl, My Old Ways, Keep a Friend, Worst Trip, Way the Lazy Do
Lowlights: -

Weiteres Material:
Webseite: http://www.drdogmusic.com
Reinhören: http://www.myspace.com/drdog


Noch ein Tip: Auf www.weallbelong.net werden zurzeit bisher unveröffentlichte Songs gestreamt!


My old ways (c) Dr. Dog/Rough Trade


Tracklist:
1. Old News         
2. My Old Ways         
3. Keep a Friend         
4. Girl         
5. Alaska         
6. Weekend         
7. Ain't It Strange         
8. Worst Trip         
9. Way the Lazy Do         
10. Die, Die, Die         
11. We All Belong

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