Xavier Rudd, das ist Australien! Selbst für jemanden der noch nie da war. Denn Rudd, aufgewachsen in der bekannten Surferregion von Bell’s Beach, ist nicht nur Surfer (Nebenrolle in dem Surferfilm „Point Break“ von Kathryn Bigelow) sondern auch ein außergewöhnlich begabter Musiker.
Er spielt alle Instrumente, die auf der Platte zu hören sind, selbst: Gitarre, Shaker, Didgeridoos, Weissenborn Slide-Gitarren, Maultrommeln, Stomp-Boxen, Djembes, Harmonikas, Glocken und Slide-Banjo. Noch beeindruckender als dieses Spektrum an Instrumenten ist die Tatsache, dass Rudd diese Songs sogar live reproduzieren kann. Dabei spielt er beispielsweise gleichzeitig Gitarre und Mundharmonika und singt zwischendrin (vgl. „Let me be“; Wer den dazu nötigen Bühnenaufbau bzw. das Ganze mal Live in Concert sehen möchte, dem empfehle ich http://www.fabchannel.com).
Aber die Songs hören sich nicht nur gut an, sie haben auch etwas zu sagen. Rudd behandelt Themen wie Humanität, Spiritualität, er schreibt Songs, die Mut und Freude am Leben machen sollen. „Solace“ ist für jemanden, der bisher nur seichte Popmusik kannte, sicherlich erst einmal gewöhnungsbedürftig. Aber wer sich auf die Musik einlässt, der wird auch die Songs, die nicht gleich beim ersten Hören ins Ohr gehen, zu schätzen wissen.
In Australien ist Rudd schon ein Star, füllt große Hallen und kann durchaus in einem Atemzug mit Jack Johnson oder Donovan Frankenreiter genannt werden. Die Platte „Solace“, die in Autralien schon 2005 veröffentlicht wurde, erhielt Platin. Auch in Europa hat Rudd schon jetzt eine große Fangemeinde, die aber sicherlich dank seines außergewöhnlichen Talents noch größer werden wird. Bewertung:  Laufzeit: ca. 50min Webseite: http://www.xavierrudd.com Highlights: Let me be, Solace, Green spandex, No woman no cry
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