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Sanfte Gitarrenklänge und herzzerreißende Gesangspassagen. Der Soundtrack zum irischen Liebesfilm „Once“ zieht den Zuschauer in den Bann der sehnsuchtsvollen Hauptdarsteller Glen Hansard und Markéta Irglová, welche die Songs neben ihrer schauspielerischen Tätigkeit sogar selbst geschrieben und eingespielt haben. Die Frage bleibt lediglich: Wieviel Herzschmerz kann eine CD vertragen?
In „Once“ trifft ein junger Straßenmusiker, der von der großen Karriere träumt, auf eine Pianistin, die ihr Geld durch verschiedenste Gelegenheitsjobs verdient. Die junge Frau ist angetan von seinen Liedern und so nimmt die Liebesgeschichte ihren Lauf. Die Hauptthematik des Filmes spiegelt sich im Titel wieder: „Once“. Eine Liebe. Die eine richtige Person, die man nur einmal im Leben trifft. Eine kitschige Vorstellung, an die sich viele klammern? Ja, mag sein. Besonders denjenigen, die gerade frisch verlassen wurden und dem oder der Ex hinterher weinen, wird dieser Film und somit natürlich auch der Soundtrack vielleicht besonders nahe gehen.
Emotional sind neben den Melodien auch die Texte. Dies wird schon bei Betrachtung der Titel deutlich: „Broken Hearted Hoover Fixer Sucker Guy“ oder „Trying To Pull Myself Away” - klar also, dass hier nicht zwingend immer alles fröhlich daher kommt.
Trotz aller überschwänglichen Emotionalität - die Songs können durchaus gefallen. Und singen können die beiden Hauptdarsteller zweifelsfrei. Kein Wunder, führt man sich den musikalischen Werdegang der beiden im Schnellverfahren zu Gemüte: Irglovà begann im Alter von sieben Jahren Klavier zu spielen. Weitere Instrumente folgten. Mit dreizehn Jahren lernte sie Hansard kennen, derzeitiger Sänger und Frontmann der Band The Frames. 2006 nahmen die beiden (im Übrigen auch im echten Leben ein Liebespaar) gemeinsam das Album „The Swell Season“ auf. Im selben Jahr begannen sie dann mit dem hier besprochenen Soundtrack, der allerlei Beachtung fand. Der Song „Falling slowly“ wurde sogar mit einem Oscar für den besten Song ausgezeichnet. Kann man sich also auf meist unfassbare Tragik und klagende Gitarrenriffe einlassen, ist „Once“ ein durchaus hörenswerter Soundtrack, der auch ohne Film seinen Reiz hat. Für alle anderen wird die Scheibe als leidlich erträgliches Jammern im Plattenschrank verstauben.
Verfasst von Samira Leitmannstetter
Bewertung: Highlights: Falling Slowly, When your Mind`s made up, Fallen from the Sky Lowlights: The Way Down, Broken Hearted Hoover Fixer Sucker Guy
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Weiteres Material: Webseite: http://www.once.kinowelt.de
Tracklist: 1. Falling slowly 2. If you want me 3. Broken hearted hoover fixer suker guy 4. When your mind's made up 5. Lies 6. Gold 7. The hill 8. Fallen from the sky 9. Leave 10. Trying to pull myself away 11. All the way down 12. Once 13. Say it to me now
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