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Incubus – Look alive
Das Schönste für einen Fan ist, wenn die Band ihn – soweit möglich – an ihren Abenteuern teilhaben lässt. Linkin Park machen das auf ihrer Webseite geradezu vorbildlich, Trent Reznor hat kürzlich neue Marketing-Methoden erprobt und seine Fans mit kleinen Überraschungen überall auf das neue Album vorbereitet. Am naheliegendsten ist allerdings immer noch eine gute DVD, die mehr als nur einen Aufguss an bekannten Songs bietet – und genau hier punkten Incubus mit „Look alive“.

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Shortcut: Bonafide – Bonafide (VÖ 22.2.)
Artikelbewertung: / 1
SchlechtSehr gut 
14.02.2008
Bonafide - Bonafide
Im Sommer 2007 steckten ein paar Herren aus dem und im hohen Norden gerade in den Vorbereitungen zum Sweden Rock Festival, als eine CD eintraf, die sie auf Anhieb aus den Schuhen gehauen hat. Was da aus den Boxen tönte, war Rockmusik auf eine der ursprünglichsten, mit ordentlich Blues versetzten Art und Weise. Verwechslungsgefahr garantiert, trotzdem gut!

 

 

 

Jaja, irgendwie erinnern Bonafide mit ihren schlichten Riffs und dem Blues im Boot an AC/DC. Aber spätestens, wenn Sänger Pontus Snibb mit seiner souligen Stimme ins Bild rückt, trägt er solide dazu bei, dass akustischer Abstand zu den Australiern genommen wird. Und wen würden starke Parallelen überhaupt stören, wenn die 11 Songs, die die Schweden hier aufs Parkett bringen, ihren Zweck ohne Mühe erfüllen – sie rocken und haben das Potential die Hütte abzubrennen.

Der bereits erwähnte Frontmann Snibb ist allerdings auch kein Anfänger – er kann jahrelange Erfahrung beim Erforschen des Blues nachweisen. Außerdem hat er bereits mit der seit den 80ern aktiven Kuhpunk Band Jason & The Scorchers, die bis heute Punk auf Country treffen lässt, auf der Bühne gestanden und gilt in ganz Skandinavien als gefeierter Verfechter des Blues. Ihn begleiten Mikael Fässberg an der Gitarre, Micke Nilsson am Bass und ein Herr namens Sticky Bomb am Schlagzeug.

Bonafide (c) Stefan Lindher


Ein wenig mehr Abwechslung hätte dem Treiben auf „Bonafide“ allerdings gut getan. Alle Einfachheit als Verwurzelung zum traditionellen Rock in Ehren, aber es fällt nicht gerade einfach die Songs auseinander zu halten. Ob jetzt gerade „Hard Case to Break“ oder „Going in for the Kill“ läuft, lässt sich nach dem Eingansriff auf Anhieb nur von Fans oder aufmerksamen Hörern sagen.

Anyway, Bonafide rocks. Und wenn gerade am Ende mit „Night Time“ noch ein musikalisches Highlight gesetzt wird und ein gar überraschender Frauenchor sein Stelldichein gibt, ist einfach alles gut.

Bewertung:3,5/5
Highlights: Can’t get through, Loud Band, Night Time
Lowlights: Peg legged Pete

VÖ 22.2.

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Weiteres Material:
Webseite: http://www.bonafiderocks.com
Reinhören: http://www.myspace.com/bonafiderocks


Tracklist:

1. Down
2. Loud Band
3. Going In For The Kill
4. Hard Case To Break
5. 50 Cent Millionaire
6. Firewall
7. Can't Get Through
8. Peg Legged Pete
9. Sick
10. Gambling Blues
11. Night Time

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