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Für alle Freunde des Schwermetalls gibt es ein paar hübsche Neuigkeiten. Zum einen heißen Megadeath ihren neuen Gitarristen Chris Broderick (Nevermore) willkommen und zum anderen gibt es ein nettes Interview von MTV mit Opeth, die im Mai diesen Jahres ihr neues Album veröffentlichen werden. Mehr Details zum Album und warum eine Orgel mehr auf der Welt das Zeitliche gesegnet hat...im Artikel...
Zum MTV Interview mit Opeth geht es hier: http://www.mtv.com/news/articles/1577019/20071220/story.jhtml
Also, wie nennen sie den Nachfolger zum 2005er Album Ghost Reveries zur Zeit? - Genauso wie sie jedes Album bis zur endgültigen Taufe nennen: "Suck Pu---". „Ich bin mir sicher, dass sich das ändern wird", sagt Mikael Akerfeldt lachend. „Ich muss mir irgendwas cooles ausdenken."Laut Ackerfeldt war die Arbeit an der kommenden LP für ihn die beste bisher. Das Ergebnis klingt wie ein Album, das er sich im Laden kaufen würde.
„Ich hatte mehr Spaß am Arbeitsprozess dieses Albums als bei jeder anderen Platte bisher," sagt er im Vertrauen. „Ich habe die Aufnahmen eines Albums immer mit einem Haufen Probleme gleichgesetzt, die sich über einen langen Zeitraum von ein bis zwei Monaten erstrecken. Aber diese Platte war einfach. Es hat Spaß gemacht und war interessant. Man könnte sogar sagen, dass ich es genossen habe."
Aber die Aufnahmen waren nicht komplett stressfrei. Ein Track der CD wurde in einer echten Kirche aufgenommen und enthält originale Orgel-Klänge. Die Jungs von OPETH überredeten den örtlichen Klerus dazu ihnen ein Orgel für einen Nachmittag zur Verfügung zu stellen. „Und [Keyboarder] Per Wiberg ging rein zerstörte sie mit einem wirklich doomigen, teuflisch-klingenden Riff." Mikael Akerfeldt wartet immer noch auf einen Kostenvoranschlag von der Kirche, wie viel die Reparatur kosten wird.
Die Veröffentlichung des neunten OPETH Studio-Albums ist auf Frühling 2008 angesetzt, genau während der U.S.-Tour mit DREAM THEATER, 3 und BETWEEN THE BURRIED AND ME. „Wir spielten die Scheibe in zwei Studios ein - Bass im einen, Gitarren im anderen Studio - also hatte ich nicht die Kontrolle über die Aufnahmen, die ich in der Vergangenheit hatte", so der Sänger. „Ich bin nicht hundertprozentig sicher wie alles klingt, aber ich weiß, dass es großartig wird."
Das selbstproduzierte Album der Band wird sieben epische Tracks beinhalten deren durchschnittliche Länge sich wohl wieder um die 10 Minuten einpendeln wird.

„Diese Songs sind ein wenig energetischer", sagt Akerfeldt. „Es erinnert mich an unser drittes Album [1998 - My Arms, Your Hearse], weil es sehr energetisch ist. Es klingt nicht wie eine müde Alt-Herren-Band. Es klingt wie eine Band, die es wirklich geniesst zu spielen und es ist ziemlich verrückt. Es ist sehr, sehr vielschichtig, und es passiert um einiges mehr als jemals zuvor. Es gibt jede Menge Liebe/Hass-Momente; ich habe es im Gefühl, dass manche Leute denken werden, dass es absolut scheiße ist, aber es ist sehr interressant. Lasst es mich so ausdrücken: Es wird keine langweilige Scheibe."
Der Sänger benutzte ein Keyboard um die Platte und den Großteil der Demo-Tracks zu Hause zu schreiben, sodass er bei seiner schwangeren Frau, Anna, bleiben konnte. Das Ehepaar brachte ihe zweite Tochter, Mirjam Ebba Akerfeldt, am 28. Oktober zur Welt.
„Ich spielte mit einem 70er Jahre Fender Rhodes-Sound herum und landete bei einem Lick, der wie eine Art Chick Corea klang", so Ackerfeldt zu den Demos. „Es hat mehr Sound-übergreifende Momente, denke ich. Die heftigen Parts sind schneller und ich gab mir Mühe die Texte auf eine völlig neue Art und Weise zu schreiben. Die Scheibe ist wirklich tight und schnell. Die Screams sind wie Dauerfeuer. Ich überbrücke keine 10 Sekunden mit einem einzigen langen Schrei. Ich habe mich diesmal wirklich auf die Texte konzentriert."
Die Texte sind zu persönlich für den OPETH-Frontman als dass dieser sie in voller Länge diskutieren wollen würde. Aber eines ist klar: Sie zeigen einen veränderten Mikael Akerfeldt. „Jetzt, da ich Vater bin, mache ich mir mehr Sorgen über alles. Es ist ziemlich inspirierend", sagt er. „Der Kummer und das Leiden der Welt betreffen mich jetzt sozusagen mehr. Ich dachte nie, dass ich einer von diesen Leuten werde, die sich um etwas anderes als sich selbst kümmern. Ich war in der Vergangenheit sehr egoistisch. Aber meine Tochter hat mich verändert, vielleicht mehr als ich mir vorstellen kann. Sie hat mich dazu gebracht über einige Dinge nachzudenken und das schlägt sich in den Songs nieder." Weiteres Material: Webseite: http://www.opeth.com Reinhören: http://www.myspace.com/opeth |