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Fleet Foxes - Fleex Foxes

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Ein Geheimtipp dürften die Fleet Foxes für Viele gar nicht mehr sein, bekommen die 5 Jungs aus Seattle doch gerade ein gewaltiges Medienecho vor allem in den USA und in England (auch wir berichteten). Verständlich, denn mit ihrem Rückgriff auf folkloristische Wurzeln, auf Chöre wie die der Beach Boys und dem Wissen darüber, dass das alles gar nicht so unmodern ist, erobern die Fleet Foxes die Sonnenuntergänge des Sommers.

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MIA – Zirkus (Die Zugabe)
Artikelbewertung: / 2
SchlechtSehr gut 
28.11.2007
Mia - ZIrkus (Die Zugabe)
Manchen Mitmenschen erscheint die ausgelassene, ja man kann sagen hingebungsvolle und durchaus ungewöhnliche Art der Frontfrau MIAs als zu aufdringlich. Andere hingegeben können aufgrund ihrer Experimentierfreudigkeit und Verspieltheit von der Berliner Band nicht genug bekommen. Für all jene schwingt jetzt die sehr hübsche DVD Box „Zirkus – Die Zugabe“ vom Hochseil herunter in die Plattenläden.

 

 

Gegründet wurden MIA 1997 in Berlin. Was damals für Mieze, Andi Ross, Hannes Schulze, Robert Schütze und Ingo Puls (die letzten beiden übrigens an die ersten zwei von Sarah Kuttner vermittelt) als Schülerband begann, sollte sich nach gar nicht allzu langer Zeit als Projekt unter dem Musiklabel R.O.T. heraus tun. Der Bandname „MIA“ stellte zunächst eine verkürzte Form von „Me in affairs“ dar, wurde später allerdings gerne auch für andere Begrifflichkeiten genutzt (etwa „Musik ist alles“). Was es nun genau bedeutet, steht allerdings nicht fest.

Nach kurzem Gastspiel beim Majorlabel BMG verließ die Band wegen unterschiedlicher Vorstellungen ihren Vertriebspartner und wechselte Anfang 2002 zu Sony, wo sie seitdem als ein Teil der neuen Berliner Pop-Generation vermarktet werden.

Mia (c) Mia


Der musikalische Weg von der ersten Single „Sugar my skin“ bis hin zur letzten Platte „Zirkus“ ist keineswegs geradlinig. Wo MIA Ende der 90er noch sehr stark in Richtung Elektropunk einzuordnen waren, hat sich die Musik heute wegentwickelt von mittelschwer aggressiven Beats und Gitarreneinlagen hin zu reichlich melodischen und verspielten Parts, die sich in hinreichend bekannten Titeln wie „Mein hungriges Herz“ oder „Tanz der Moleküle“ widerspiegeln.

Letzterer Track stammt aus dem 2007 erschienenen Album „Zirkus“, das in Deutschland rein an Verkaufszahlen gemessen keine großen, aber dennoch akzeptablen Erfolge vorweisen konnte. Die Tour allerdings wurde von über 250.000 Menschen besucht. Für jene Konzertreihe haben sich MIA auch einiges einfallen lassen. Mieze lernte in einer Artistenschule mit dem Trapez umzugehen, die Dekoration der Bühne wurde in teilweise sehr spontanen Aktionen zusammengestellt. Und wer schon immer wissen wollte, wie man auf die Idee kommt eine komplette Bühne mit Lametta zu behängen und wie man das ganze Zeug dann auch noch auftreibt, dem sei die Box „Zirkus – Die Zugabe“ empfohlen.

Mia (c) Mia


Jene besteht zum einen aus einem liebevoll zusammengestellten Buch, das in 128 reichhaltig geschmückten Seiten über die Band und die Entstehung der Tour berichtet. Die Berichte sind außerdem garniert mit bisher unveröffentlichten Tagebuchzeichnungen der Sängerin Mieze (ja, es gibt einige Katzen zu sehen). Zum anderen befinden sich im Buch eine doppelseitige CD/DVD mit Konzert-Mitschnitten aus Berlin und Magdeburg, mit Videos aus Japan und Korea. Es wird von Proben berichtet, von Schirmen (inklusive der damit verbundenen Angst vor Zerstückelung), einem musizierenden Bären, einem äußerlich unansprechendem Leierkasten und wie er den Weg auf die Bühne fand, einem Trapez und Miezes Training in der Artistenschule. Auf der CD-Seite der Scheibe befinden sich noch eine handvoll Instrumental-Tracks und ein Remix von „Tanz der Moleküle“.

Die Bildqualität ist für eine DVD zwar nicht ganz so gut und könnte den ein oder anderen Käufer, der sich eher als MIA Gelegenheitshörer outet, missmutig stimmen. Für MIA Fans sind Buch und DVD allerdings ein offenherziger und authentischer Blick in die Gedanken und die Welt der Band, die man persönlicher wohl nicht kennen lernen wird.

Bewertung:3,5/5
Highlights: Buch, Dokumentationen (Japan!)
Lowlights: Bildqualität

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Weiteres Material:
Webseite: http://www.miarockt.de
Reinhören: http://www.myspace.com/miarocktbln


Tracklist:


DVD:
Live-Konzert am 09. und 10.12.2006 in Berlin (Columbiahalle)
Live-Konzert MTV-CAMPUS INVASION (Magdeburg) am 15.07.2007
Probe im Studio mit Bassonia – featuring Mieze Katz und Bob Schütze, 2007: Floss
Mia in Korea und Japan (2005)

4 Musikvideos von Mia (2006/2007)
Tanz der Moleküle
Uhlala
Zirkus
Engel

Training in der Artistenschule (2006)
Making of des Zirkus-Videos
Interviews zum Zirkus-Album (April 2006 und September 2007)
Wallpapers

CD:
1. Tanz der Moleküle (Nhoahs Akustischer Elektromix)         
2. Engel (Demo)         
3. S.O.S. (Demo)         
4. Oder nicht oder doch (Demo)         
5. Was Besonderes (Demo)         
6. Zirkus Ansage         
7. Dann war das wohl Liebe (Demo)         
8. Zirkus (Demo)

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