| The Checks – Hunting Whales |
| 27.11.2007 | |
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The Checks – das sind Ed Knowles mit Gesang, Callum Martin an der Gitarre, Sven Pettersen an der zweiten Klampfe, Karel Chabera am Bass und Jacob Moore an der Schießbude. Bereits im zarten Alter von 15 Jahren gründeten die fünf Musiker eine Garagenrockband und brachten es im Jahre 2005 mit ihrem ersten Release direkt zum New Zealand Music Award. Das Teil fiel dann auch gleich Michael Stipe von REM in die Hände, der die Band mir nichts dir nichts als Supportact heranzog – da waren sie 18. ![]() Die Checks schrieben Songs, begaben sich ins Studio und nahmen unter der Federführung von The Coral-Produzent Ian Broudie ihr Debüt „Hunting Whales“ auf. Der Vintage-Sound, der schon bei The Coral in Perfektion ausgearbeitet wurde, findet auch hier sein Plätzchen und macht sich bei den langsameren Songs wie „See me Peter“ oder „Terribly easy“ besonders gut. Die Platte beginnt auffordernd und wild. „Mercedes Children“ bedient sich mit seinen heulenden Gitarrensoli und den Bass-Lines nach allen Regeln der Kunst am Blues und wird durch die perfekt ins Geschehen passende Stimme Ed Knowles’ abgerundet - dieser Mensch muss bereits sehr früh angefangen haben sich an Kippen und Alkohol die Stimmbänder aufzurauen. Warum dieser kontrovers anmutende Titel der Platte? "Hunting Whales – Wale jagen – ist ein Begriff für einen Menschen, der nach Liebe jagt, und über die Wut, die er empfindet, bei seinem Versuch etwas zu fangen oder zu zähmen, das er nicht kontrollieren kann. Es ist völlig sinnlos, ‚Wale’ einzufangen, weil sie sich sowieso nicht zähmen lassen. Gefühle wie Liebe können nur auf natürliche Weise und zu unerwarteten Zeiten entstehen.“ ![]() Nach den ersten 3 eher fordernden Songs, schlagen The Checks auch mal ruhigere Töne an. „Tired from Sleeping“ ist zwar immer noch kraftvoll und zielstrebig, bleibt beim Tempo allerdings hinter den Vorgängern und sollte live eine echte Hymne werden. Es folgen mit „Where she has gone“ und „Terribly Easy“ Sommerhits, die wohl nie im Mainstream-Radio gespielt werden, mit ihren hübschen Harmonien allerdings Löcher in jede Wolke reißen können. Einziges Manko ist wohl die etwas knappe Laufzeit der Platte, denn mit knapp über 35 Minuten haben sich die Neuseeländer wahrlich nicht übernommen. Aber besser so, als noch 1 oder 2 schlechte Songs auf die Platte gebannt. Letztere findet man auf „Hunting Whales“ übrigens vergebens. Man darf behaupten, dass noch einiges an Potential in dieser Band steckt und wenn sie nicht jetzt schon abheben, dürfen wir uns mit Sicherheit jetzt schon auf einen grandiosen Nachfolger freuen. Bewertung: Highlights: Tired from sleeping, Where she has gone, Terribly easy, See me Peter Lowlights: - Videos: Hunting Whales What You've Heard Take Me There Weiteres Material: Webseite: http://www.thechecks.de Reinhören: http://www.myspace.com/thechecks Fotos in der Galerie: The Checks Tracklist: 1. Mercedes Children 2. Take Me There 3. What You Heard 4. Tired From Sleeping 5. Where Has She Gone 6. Terribly Easy 7. Honest Man 8. See Me Peter 9. Don’t Wait 10. Hunting Whales 11. Memory Walking |




