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Fleet Foxes - Fleet Foxes

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Ein Geheimtipp dürften die Fleet Foxes für Viele gar nicht mehr sein, bekommen die 5 Jungs aus Seattle doch gerade ein gewaltiges Medienecho vor allem in den USA und in England (auch wir berichteten). Verständlich, denn mit ihrem Rückgriff auf folkloristische Wurzeln, auf Chöre wie die der Beach Boys und dem Wissen darüber, dass das alles gar nicht so unmodern ist, erobern die Fleet Foxes die Sonnenuntergänge des Sommers.

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The Checks – Hunting Whales
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27.11.2007
The Checks - Hunting Whales
Was haben denn nur alle? So viele mittelmäßige Bewertungen für eine Band, die sich – ja, das können auch wir nicht abstreiten – vieler Einflüsse bedient und zunächst nichts neu erfindet, allerdings genau weiß, wie man einen guten Song schreibt? Einflüsse wie etwa The Kinks, Led Zep oder den White Stripes, denn was den Blues betrifft, so haben sich die 5 Neuseeländer mit Sicherheit die ein oder andere Scheibe bei den genannten Band abgeschnitten. Aber kann das denn verwerflich sein? Eher nicht, denn die Kiste rockt und die eigene Duftnote ist noch ausreichend gesetzt.

 

 

The Checks – das sind Ed Knowles mit Gesang, Callum Martin an der Gitarre, Sven Pettersen an der zweiten Klampfe, Karel Chabera am Bass und Jacob Moore an der Schießbude. Bereits im zarten Alter von 15 Jahren gründeten die fünf Musiker eine Garagenrockband und brachten es im Jahre 2005 mit ihrem ersten Release direkt zum New Zealand Music Award. Das Teil fiel dann auch gleich Michael Stipe von REM in die Hände, der die Band mir nichts dir nichts als Supportact heranzog – da waren sie 18.

Im gleichen Jahr begab es sich, dass ein Reporter vom englischen New Musical Express (NME) im Land der Schafe und grünen Landschaften seinen Urlaub verbrachte und sich eines Tages in Auckland über eine recht große Menschenansammlung wunderte, die anscheinend daher rührte, dass die Personen versuchten an Eintrittskarten einer ihm nicht bekannten Band zu gelangen. Er schaute sich das Spektakel an, war durchaus angetan und bot den Checks einen Platz bei der New Music Tour des Magazins an. Der Plattenvertrag war nur noch Formsache, der Umzug der Band nach London wohl ein großer Schritt.

The Checks (c) The Checks

Die Checks schrieben Songs, begaben sich ins Studio und nahmen unter der Federführung von The Coral-Produzent Ian Broudie ihr Debüt „Hunting Whales“ auf. Der Vintage-Sound, der schon bei The Coral in Perfektion ausgearbeitet wurde, findet auch hier sein Plätzchen und macht sich bei den langsameren Songs wie „See me Peter“ oder „Terribly easy“ besonders gut.

Die Platte beginnt auffordernd und wild. „Mercedes Children“ bedient sich mit seinen heulenden Gitarrensoli und den Bass-Lines nach allen Regeln der Kunst am Blues und wird durch die perfekt ins Geschehen passende Stimme Ed Knowles’ abgerundet - dieser Mensch muss bereits sehr früh angefangen haben sich an Kippen und Alkohol die Stimmbänder aufzurauen.

Warum dieser kontrovers anmutende Titel der Platte?

"Hunting Whales – Wale jagen – ist ein Begriff für einen Menschen, der nach Liebe jagt, und über die Wut, die er empfindet, bei seinem Versuch etwas zu fangen oder zu zähmen, das er nicht kontrollieren kann. Es ist völlig sinnlos, ‚Wale’ einzufangen, weil sie sich sowieso nicht zähmen lassen. Gefühle wie Liebe können nur auf natürliche Weise und zu unerwarteten Zeiten entstehen.“

The Checks (c) The Checks

Nach den ersten 3 eher fordernden Songs, schlagen The Checks auch mal ruhigere Töne an. „Tired from Sleeping“ ist zwar immer noch kraftvoll und zielstrebig, bleibt beim Tempo allerdings hinter den Vorgängern und sollte live eine echte Hymne werden. Es folgen mit „Where she has gone“ und „Terribly Easy“ Sommerhits, die wohl nie im Mainstream-Radio gespielt werden, mit ihren hübschen Harmonien allerdings Löcher in jede Wolke reißen können.

Einziges Manko ist wohl die etwas knappe Laufzeit der Platte, denn mit knapp über 35 Minuten haben sich die Neuseeländer wahrlich nicht übernommen. Aber besser so, als noch 1 oder 2 schlechte Songs auf die Platte gebannt. Letztere findet man auf „Hunting Whales“ übrigens vergebens.

Man darf behaupten, dass noch einiges an Potential in dieser Band steckt und wenn sie nicht jetzt schon abheben, dürfen wir uns mit Sicherheit jetzt schon auf einen grandiosen Nachfolger freuen.

Bewertung: 4/5
Highlights: Tired from sleeping, Where she has gone, Terribly easy, See me Peter
Lowlights: -

Videos:
Hunting Whales
What You've Heard
Take Me There

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Weiteres Material:
Webseite: http://www.thechecks.de
Reinhören: http://www.myspace.com/thechecks
Fotos in der Galerie: The Checks

Tracklist:
1. Mercedes Children
2. Take Me There
3. What You Heard
4. Tired From Sleeping
5. Where Has She Gone
6. Terribly Easy
7. Honest Man
8. See Me Peter
9. Don’t Wait
10. Hunting Whales
11. Memory Walking

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