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Fleet Foxes - Fleet Foxes

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Ein Geheimtipp dürften die Fleet Foxes für Viele gar nicht mehr sein, bekommen die 5 Jungs aus Seattle doch gerade ein gewaltiges Medienecho vor allem in den USA und in England (auch wir berichteten). Verständlich, denn mit ihrem Rückgriff auf folkloristische Wurzeln, auf Chöre wie die der Beach Boys und dem Wissen darüber, dass das alles gar nicht so unmodern ist, erobern die Fleet Foxes die Sonnenuntergänge des Sommers.

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Jimmy Eat World – Chase this light
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04.11.2007
Jimmy Eat World - Chase this light
Man mag es gar nicht glauben, aber Jimmy Eat World gibt es schon seit über 13 Jahren. Jene Band, die erst 2002 mit „The Middle“ ihren endgültigen Durchbruch geschafft hat und daraufhin ihr erst durch den späten Erfolg mehrfach ausgezeichnetes 2001er Album „Bleed American“ direkt in „Jimmy Eat World“ umtaufte. Was gibt es zu hören? Die typisch amerikanische Rock- und Popmusik für jedermann – diesmal auf dem neuen Album „Chase this light“.

 


Man mag ihnen die Huldigung seichter, mainstreamtauglicher Rockmusik vorwerfen können, doch schaut man genauer hin, möchte die Band eigentlich auch nicht härter sein als sie tatsächlich ist , sondern schlicht und ergreifend fluffige Melodien spielen, die möglichst viele Menschen ansprechend finden.

„Unser Ziel war schon immer, Songs zu schreiben, die allen Leuten zugänglich sind, ohne dabei allerdings ausfallend zu werden.“

Kann das denn verwerflich sein? Nunja, das kommt drauf an, ob so eine Platte mit genug Ideen aufwarten kann, welche die Songs interessant halten und auch zum mehrfachen Hören anregen können. Und genau das gelingt Jimmy Eat World auf „Chase this light“ zu selten.

Jimmy Eat World (c) Universal


Zwar werden teilweise enorm eingängige Titel aus den Boxen geblasen. So zum Beispiel der Opener und gleichzeitig die erste Singleauskopplung „Big Casino“, das mit seinem leicht melancholisch klagenden Unterton eine interessante Rocknummer darbietet. Oder auch „Gotta Be Somebody's Blues“, das sich unter sphärischem Gesang und von Streichern begleitet erst langsam aufbaut, um dann…nein, eben nicht in diese typischen 3 oder 4 Akkorde-Riffs abzugleiten, sondern den eigenen Stil mit interessantem Arrangement einfach bis zum Ende durchzuziehen. 

Doch schleichen sich immer wieder öde Nummern wie “Carry You“ oder „Here it goes“ dazwischen, die zum einen wie schon tausendmal gehört klingen und zum anderen oder gerade deshalb nicht sonderlich mitreißend sind. Und diese verderben die Laune beim Hören gewaltig.

Jimmy Eat World (c) Universal


Würden am Ende mehr Songs eine eigene Note mitbringen, die dem Hörer helfen könnte sich an mehr zu erinnern als an stumpf runter gehämmerte Gitarrenriffs und diese schon unendlich viele Male gehörten „oh oh oh“-Gesängen, die vom Ton her irgendwo zwischen amerikanischem Highschoolrock und massentauglichem Punk a la Greenday oder Blink 182 liegt, wäre das Album vermutlich eine ganz ordentliche Partie geworden.

So allerdings hört man sie sich gut gelaunt an, ist am Ende irgendwie zufrieden gestellt und legt sie zurück ins Regal. Solide, aber nichts, an das man sich auch in 2 Jahren noch erinnern wird.

Bewertung:3/5
Highlights: Big Casino, Gotta Be Somebody's Blues, Dizzy
Lowlights: Carry You, Electable (Give It Up)

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Weiteres Material:
Webseite: http://www.jimmyeatworld.com
Reinhören: http://www.myspace.com/jimmyeatworld


Tracklist:
1. Big Casino         
2. Let It Happen         
3. Always Be         
4. Carry You         
5. Electable (Give It Up)         
6. Gotta Be Somebody's Blues         
7. Feeling Lucky         
8. Here It Goes         
9. Chase This Light         
10. Firefight         
11. Dizzy         
12. Be Sensible

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