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Opeth - Watershed
Das, was man heute unter Progressive Metal oder Progressive Rock versteht, ist eine zu Unrecht unterschätzte Musikspezies, die entweder gehasst (respektive nicht verstanden) oder schlicht und einfach vergöttert wird. Die schwedische Prog Metal Band Opeth um Mastermind Mikael Åkerfeldt ist mit ihrer Mischung aus brachialem Gebolze, balladesken Einlagen und Anflügen von Jazz und Folk nach 8 Alben eine feste Institution in diesem Bereich. Hätte Musik die Welt erschaffen, hätten Opeth den Himmel in all seinen Facetten geformt.

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Jill Scott – The Real Thing (Update: GEWINNSPIEL)
Artikelbewertung: / 1
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31.10.2007
Jill Scott - The Real Thing
Kurz vor der Jahrtausendwende, im Jahr 1999, erschien mit „You got me“ ein Stück Soul, das für The Roots zusammen mit Erykah Badu ein Riesenhit werden sollte. Hinter dem Song steckte unter anderem eine Dame namens Jill Scott, die seit ihrem Debütalbum „Who is Jill Scott?“ im Jahre 2000 in den letzten Jahren zu einer der wichtigsten Vertreter der Neo-Soul Szene wurde. „The Real Thing“ ist das dritte Album ihrer „Words and Sound“ Reihe und keinen Deut schlechter als die Vorgänger. JETZT MIT GEWINNSPIEL - 2x DAS KOMPLETTE ALBUM!

 

Zwei Grammys, vier Lady of Soul Awards und der Aretha Franklin Award als Entertainerin des Jahres zieren den Scott’schen Trophäenschrank bisher. Sowohl ihr Live-Album „Experience“ und das 2004 erschienene Album „Beautifully Human“ wurden mit Gold ausgezeichnet und konnten Grammy-Nominierungen einheimsen. Sie arbeitet mit Künstlern wie Common, Mos Def, Al Jarreau & George Benson, Will.I.Am oder Will Smith zusammen und lässt auch mit ihrem neuesten Werk berühmte Namen nicht vermissen.

Für „The Real Thing“, dem dritten Album aus Jill Scotts „Words and Sound“ Reihe, saßen unter anderem Snoop Dogg und Missy Elliot Produzent Scott Storch und Adam Blackstone and den Reglern. Und eigentlich war „The Real Thing“ als Konzeptalbum geplant, auf dem Jill Scott jeden Song aus der Perspektive verschiedener Frauentypen interpretieren wollte. Doch der Plan wurde verworfen...

„Ich versetzte mich so sehr in diese Frauen hinein, bis ich merkte, dass mich alles ganz persönlich betrifft: der Neid, die Wut, die Verzweiflung, die Einsamkeit, das Glück, die Leidenschaft und die Zerrissenheit. Dieser intensive, emotionale Bezug macht das Album so besonders.“


Jill Scott (c) Jill Scott


Nunja, das kann zunächst jeder von seinem Album sagen. Und genug R’n’B und das, was sich Soul nennen will, läuft auf einschlägigen Radio- und TV-Kanälen in mittlerer bis leichtes Gähnen hervorrufender Qualität auch auf Dauerrotation. Und da tut ein Album wie „The Real Thing“ unglaublich gut. Warum?

Es ist immer heikel für Musik das Wort „ehrlich“ zu benutzen. Wie will man denn nachweisen, dass irgendeine Platte wirklich aus Leidenschaft gemacht wurde, aus Liebe zur Musik, zum Rhythmus, zur Melodie? Und kann man überhaupt von sich behaupten diese Eigenschaft in der vorgetragenen Platte erkennen zu können? Gerade auch dann, wenn selbst in den vorliegenden Marketingflyern ähnlich argumentiert wird.

Aber manchmal ist dieses Gefühl einfach da und, herrjeh, dann muss es einfach raus. „The Real Thing“ wirkt…ehrlich. Es gibt außerdem auch keinen schlechten Song auf dieser Platte. Zugegegeben, Letzteres macht die Platte nun nicht ehrlich (um das Wort noch einmal zu strapazieren). Doch schlicht und ergreifend jeder Titel auf der LP hat dieses gewisse Etwas, diesen Hauch von Authentizität und Wärme, der einfach so angeflogen kommt, sich ins Ohr setzt und da auch nicht mehr so richtig raus mag.

Jill Scott (c) Jill Scott


In knapp über 60 Minuten zelebriert Jill Scott ihre mal unglaublich sanfte und mal nach vorne strebende Stimme. Die Songs variieren von sanften Streicheleinheiten wie „My Love“ bis hin zu selbstbewussten und kräftigen Songs wie „The Real Thing“. Es wird über Dissonanzen arrangiert („Only you“) und auch mal mit interessanten Begleiteffekten gearbeitet („Crown Royal“). Und bei aller Abwechslung werden nie Groove und Funk aus den Augen verloren.

Nicht nur eingeschworene Soul- oder Jill Scott-Fans sollten hier sofort zugreifen, sondern auch diejenigen, die sich gerne mal eine Jazzplatte anhören und bisher mit dem massenmarkttauglichen Black-Gedöns nichts anfangen konnten – Jill Scott könnte für diejenigen Leser das fehlende Bindeglied zwischen Anspruch und Kommerz sein. Zugegeben, die Platte erschließt sich nicht beim ersten Hören, entfaltet sich allerdings umso mehr beim nächsten und übernächsten Durchlauf.

Und ist dann am Ende der letzte Akkord verklungen, ertappt man sich dabei, dass der Kopf unwillkürlich nachwippt und man dieses warme, wohltuende Gefühl in sich hat, dass man gerade mal wieder Zeuge eines richtig schönen Stücks Musik geworden ist.

Bewertung:4/5
Highlights: Only you, Crown Royal, My Love, Imagination/Crown Royal Suite, Insomnia, How it make you feel, Come see me
Lowlights: -

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Weiteres Material:
Webseite: http://www.jillscott.com
Reinhören: http://www.myspace.com/whoisjillscott

Gewinnspiel

Dieses Gewinnspiel ist abgelaufen. Vielen Dank für eure Teilnahme! Die Gewinner werden von uns benachrichtigt.

Tracklist:
1. Let It Be
2. The Real Thing
3. Hate On Me
4. Come See Me
5. Crown Royal
6. Epiphany
7. My Love
8. Insomnia
9. How It Make You Feel
10. Only You
11. Whenever You're Around
12. Celibacy Blues
13. All I
14. Wanna Be Loved
15. Breathe
16. Imagination / Crown Royal Suite (Bonus Track)
17. Rightness (Bonus Track)

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