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Ist sie mehr als die nächste Ein-Album-und-dann- ab-nach-Hause-Nummer? Meri Voskanian ist 19 Jahre alt, komponiert ihre Songs entweder komplett allein oder zusammen mit ihrem Vater am Piano und am 16. November erscheint ihr Debütalbum „Vom Ende zum Anfang“. Knapp 60 Minuten Soul, R’n’B und ein wenig Reggae. Und nicht zuletzt auch wirklich gut. Weiterlesen, reinhören und dazu noch allerhand Meri-Fanartikel (Signierte Alben, Autogramme, T-Shirts) gewinnen!
Der Opener „Immer und immer wieder“ kommt sehr lässig im Reggae-Kleidchen daher und zeigt, wohin die Reise inhaltlich geht. So erzählt der erste Titel die Geschichte eines betrügerischen Typen, der Voskanians Freundin des Öfteren mit einer anderen Dame hintergeht und sie ihm anscheinend doch immer wieder verzeiht. Hm, nungut, musikalisch macht die Nummer mehr Spaß - versprochen. Noch eine Spur interessanter wird es bei Track Nummer 2. „Man kann nicht trenn’, was zusammen gehört“ bietet einen ordentlich stampfenden Rhythmus, der begleitet wird von flirrenden Synthies und einer niemals aufdringlichen Stimme Voskanians. Who is Meri Voskanian? Ihre musikalische Laufbahn wurde sehr früh geprägt. Bereits im zarten Kinderalter von 5 Jahren trat sie zusammen mit einer Kinderband im Radio ihrer armenischen Heimatstadt Yerevan auf – stets geprägt von ihrem musizierenden Vater, der zwar als Ingenieur kein Geld damit verdiente, doch stets seinen Einfluss auf die junge Meri ausübte. Als sie 1995 mit ihrer Familie nach Deutschland kam, lernte sie Klavier, Sang in Chören, Jazz- und Soulbands. Meri: Mein ständiger Begleiter war schon immer die Musik. Ich liebe es, auf der Bühne zu stehen und zu performen, ich liebe das Reisen, das Stylen und die ganze Vorbereitung für einen Auftritt. So kam es eben, dass ich eines Tages beschloss, mich mit Leib und Seele der Musik hinzugeben. Großartige Künstlerinnen wie Whitney Houston, Alicia Keys, Mariah Carey, Christina Aguilera, Jennifer Lopez und Beyoncé haben mich oft motiviert und schon früh zum Üben veranlasst. Ich wurde von allen möglichen Musikstilen geprägt. Am meisten habe ich R´n´B, Soul und HipHop gehört (z.B. TLC, Aaliyah, Destiny´s Child, Craig David, Outkast, Kanye West) aber auch jede Menge andere Musikrichtungen wie von den Red Hot Chilli Peppers, System of a Down, Sean Paul, Culcha Candela, Gentleman....und noch viele viele mehr. Nun endlich konnte sie in den Studios von Club.U.Nite zusammen mit Andreas Marek ihre Songs aufnehmen. Die Single „Wenn du aus dem Fenster siehst“ ist bereits seit Mai dieses Jahres zu haben, hat es allerdings noch nicht geschafft die Sängerin bekannt zu machen. Kein Wunder eigentlich, ist der Track doch eine der musikalisch schwächsten Nummern, die sich nicht wirklich abheben können vom sonstigen Soul-Brei, der auch von Bohlens nächster DSDS-Siegerin stammen könnte. Achja, 2005 nahm Meri bei eben jener Sendung teil und kam beachtlicher Weise unter die letzten 12 Teilnehmer. Aber zurück zur Single - wie wär’s denn mal mit „Ich weiß, Du weißt nicht, was du willst“ gewesen? Mehr Abwechslung und Groove kann man sich in solch einem Titel kaum wünschen. Oder mit „Was dir fehlt ist ein Herz“ als zweite Single – wunderschön klagend kommt der Track daher und überzeugt mit einer Begleitung, die direkt aus einem Kinoepos gefallen sein könnte. Was ist mit „Er ging von mir“, das sich im 6/8-Takt auf einem Debütalbum viel vornimmt, sich zu fast epischen Ausmaßen aufbaut und dann ohne den fahlen Beigeschmack von Kitsch ausklingt? Und dann Meri Voskanian allein am Klavier…sweeeeet! „Vom Ende zum Anfang“ gibt sich nicht umsonst viel Mühe anders zu sein als das typische schnell produzierte Pop- und Soulalbum. So wird auch mal etwas tiefer in die Instrumentenkiste gegriffen. Wie etwa in „Immer wieder such’ ich dich“, bei dem urplötzlich ein Akkordeon begleitend auftaucht und damit für das I-Tüpfelchen sorgen kann. Dabei hat fast jeder Song abwechslungsreiche Arrangements zu bieten, die sich immer vom Rest der Platte abzuheben wissen. Man kann das Album wirklich jedem ans Herz legen, der ohne die tägliche Dosis an auf Deutsch gesungenen Pop- und Soulballaden nicht auskommt, dabei eine Prise tanzbarer Rhythmen nicht scheut und die Nase voll hat von immer gleichen Klängen aus dem Glashaus, Ivonne Catterfeld oder wie sie sonst noch alle heißen. Eigentlich sollte man jene hier gar nicht nennen, um jeglichen Vergleichsversuch im Keim zu ersticken – Meri Voskanian ist allein mit ihrem Debütalbum schon mindestens eine Liga weiter oben. Und wer dazu auch musikalisch etwas höhere Ansprüche hegt, der sollte gleich zugreifen. Also, jetzt bitte noch mal eine ordentliche Single unter die Leute bringen und dann klappt das garantiert. Wäre schade drum, denn „Vom Ende zum Anfang“ hat schlicht und ergreifend alles, was man sich für solch ein Debüt wünschen kann! Bewertung: Highlights: Ich weiß Du weißt nicht was du willst, Was dir fehlt ist ein Herz, Man kann nicht trenn’ was zusammen gehört, Wie viel Tränen (muss man wein') Lowlights: Wenn du aus dem Fenster siehst VÖ 16.11.
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Weiteres Material: Offizielle Webseite: http://www.merivoskanian.com Myspace: http://www.myspace.com/merivoskanian
Tracklist: 1. Immer und immer wieder 2. Man kann nicht trenn, was zusammen gehört 3. Immer wieder such ich Dich 4. Keiner sieht es, keiner merkt es 5. Wenn Du aus dem Fenster siehst 6. Ich weiß, Du weißt nicht, was Du willst 7. Was Dir fehlt ist ein Herz 8. Er ging von mir 9. Wie viel Tränen (muss man wein ) 10. Wo sind sie hin 11. Ich krieg das auch alleine hin 12. Leb Dein Leben auf Deine Art 13. Frei 14. Nach vorne sehen 15. Ich würd gern gehn
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Gewinnspiel: So, wer nun unser Verlosungsmaterial abgreifen möchte, beantwortet uns bis zum 30.11. bitte folgende Frage: Aus welchem Land stammt Meri Voskanian?
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