| Britney Spears - Blackout |
| 22.10.2007 | |
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Einen langen Weg ist dieses Mädchen aus Louisiana bisher gegangen. Von der kleinen, blond bezopften und lieblich singenden Britney, hin zum Star des Mikey Mouse Clubs und letztendlich im Jahr 1998 der Wandel zur Popikone, die sich quasi über Nacht einem rasend schnellen Erfolg stellen musste. ![]() Mit „Blackout“ erscheint am kommenden Freitag nun das fünfte Album der mittlerweile 26-jährigen und kommt enorm energiegeladen und mit sehr viel Dancefloor-Attitüde daher. Seit einigen Wochen bereits wummert die erste Singleauskopplung „Gimme more“ aus Radio- und TV-Boxen und macht sich in den Charts gar nicht mal so schlecht. Ob dies nun ein Effekt der langen musikalischen Abstinenz sein sollte oder ob gar Mitleid eine Rolle spielt - darüber kann man nur spekulieren. Denn auch wenn der Track tatsächlich einer der besseren auf „Blackout“ ist, kann man ihn als „catchy“ Hit nicht bezeichnen. Und irgendwie fragt man sich, ob dies dann tatsächlich der Britney-Spears-Comeback-Song sein soll. Der Song, der als einer der besten auf dem Album gelten sollte und somit seinen Weg als Vorfreude erweckende Maxi-CD in die Plattenläden und Hörerohren findet. Sollte das Album tatsächlich nicht mehr vorweisen können? Die Frage kann leider nur mit einem „So ist es“ beantwortet werden. „Blackout“ ist nicht die erhoffte Medizin für alle bisher tapfer durchhaltenden Spears-Anhänger. Auch wenn sie ihrem Idol vermutlich zur Seite stehen möchten, so ist der neueste Streich eine kleine Belastungsprobe. Denn angefangen beim viel zu häufigen Fehlen guter Melodien, den meist einfallslosen Beats, die stets belanglos in der Gegend rumwummern, bis hin zur teilweise bis zur Unkenntlichkeit durch den Vokoder gezogene Stimme, zieht sich das Album wie ein ölig schwarzer Kaugummi durch 12 höchstens mittelmäßige Tracks. ![]()
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Nun gut, mag sein, dass es irgendwo ein weiteres Album mit dem Namen Blackout gibt. Tatsache ist jedoch, dass sich die ehemalige 'Pop'-Queen wohl kaum durch Nachmache des Albumtitels an den ehemaligen 'Rock'-Giganten hochziehen will. Denn wie schon die Musik der Interpreten zeigt, entstammen sie aus ganz unterschiedlichen Genres.
Ferner könnte man den Grund für den Titel des Albums aus dem Internet erfahren, würde man sich nur etwas umschauen. So schreibt zum Beispiel Britneys Plattenfirma, dass lange hin- und herüberlegt wurde, ehe man zu dem Entschluss kam, dass Blackout ein passender Titel sei, da Fans und Kritiker beim hören der neuen Scheibe jegliche negativen Schlagzeilen, Erlebnisse o.ä. ausblenden und sich nur auf die Musik konzentieren sollten.
Befolgt man diesen Rat erkennt man durchaus, dass diese Platte eine deutlich reifere Britney zeigt, die es ernsthaft versucht auf den richtigen Weg und somit an die Spitze der Weltcharts zurückzukommen.
Leider muss man sagen, dass sich einige Kritiker vorher etwas besser hätten informieren sollen, befor sie eine Rezension verfassten, vielleicht sogar die Platte einmal gehört haben sollten. ;)
[Anm. d. Red.: Danke für diesen Kommentar. Natürlich schreiben wir aus Zeitgründen manchmal Kritiken, ohne die Platte überhaupt gehört zu...nein, natürlich nicht. Mag ja sein, dass Frau Spears persönlich gereift ist (ob sie das ist, können wir nicht beurteilen), doch die Musik auf Blackout ist einfach ein unspektakulärer Dancefloor-Versuch, den z.B. Madonna bereits vor 2 Jahren zigmal besser hinbekommen hat.]
Warum hat Britney Spears den Titel von einem der besten Scorpions Alben geklaut? Wollte sie damit ihren alltäglichen Zustand in die Welt schreien? Es ist eine Schande, dass eines der größten Scorpions Alben durch diese Frau in den Schmutz gezogen wird. Sie ist am Ende ihrer Karriere und wohl auch sonst am Ende
[Anm. d. Red.: Nunja, wie wir vor einigen Jahren schmerzlich erfahren mussten, liebt auch Britney Rock'n'Roll...]



