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Incubus – Look alive
Das Schönste für einen Fan ist, wenn die Band ihn – soweit möglich – an ihren Abenteuern teilhaben lässt. Linkin Park machen das auf ihrer Webseite geradezu vorbildlich, Trent Reznor hat kürzlich neue Marketing-Methoden erprobt und seine Fans mit kleinen Überraschungen überall auf das neue Album vorbereitet. Am naheliegendsten ist allerdings immer noch eine gute DVD, die mehr als nur einen Aufguss an bekannten Songs bietet – und genau hier punkten Incubus mit „Look alive“.

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Bob Dylan - Dylan
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07.10.2007
Bob Dylan - Dylan
Wenn es einen Musiker gibt, an den man sich auch in 200 Jahren noch erinnern wird und den andere Künstler als Einfluss für ihre Musik nennen werden, dann ist es Bob Dylan. Jener Gitarre, Klavier und Mundharmonika spielende Bob Dylan, der 1941 als Robert Allen Zimmermann das Licht der Welt erblickte und zu den bedeutendsten Künstlern des 20. Jahrhunderts wurde. Die Best-Of Compilation „Dylan“ lässt die Jahre noch einmal Revue passieren…

 

Wer ist Bob Dylan? Und was macht ihn so über alle Maßen berühmt? Es wurde viel über ihn geschrieben – fast schon zuviel. Er wird stets als uneingeschränkte Lichtfigur der Musikwelt gefeiert, in jedem 2. Interview mit welchen Stars der Musikbranche auch immer wird Dylan zitiert oder als Einfluss genannt. Wenn der große Dylan eine neue Platte erwähnt, die er gerne hört, dann wird dieses Lob gerne als Werbemittel benutzt. Gerade eben wird ein Film vorgestellt, der mit 6 verschiedenen Schauspielern das Leben des Musikers beleuchten will. Dabei wird Dylan nicht nur von männlichen Darstellern portraitiert, sondern in einer Episode auch von Cate Blanchett.

Bob Dylan (c) Bob Dylan

Dylan selbst schreibt in seiner Autobiographie „Chronicles“ von 2004: "Ich hatte eine Frau und Kinder, die ich mehr liebte als alles andere auf der Welt. Ich versuchte, für sie zu sorgen, keinen Ärger zu haben, aber die großen Nervensägen in der Presse nannten mich weiterhin die Stimme, den Sprecher oder gar das Bewusstsein einer neuen Generation. Das war verrückt. Ich hatte stets nur schnörkellose Lieder gesungen und kraftvolle neue Ereignisse dargestellt. Ich hatte kaum etwas gemeinsam mit dieser Generation, von der ich angeblich die Stimme war, geschweige denn, dass ich viel von ihr wusste".

Dylan meint hier die protestierende Generation der 60er Jahre, die seine Songs mit seinem 2. Album, das im Gegensatz zum Debüt nicht voller Coversongs war, aufsog und Titel wie „Blowin’ in the wind“ oder „Masters of war“ zu ihren Hymnen machte. Der Künstler selbst konnte mit diesen Stilisierungen vom Idol hin zum Erlöser nie etwas anfangen. Und so kam es, dass Bob Dylan sich irgendwann abzuschotten begann – mit wenig Erfolg. Auch seine Randprojekte Ende der 60er bis hinein in die früher 70er wurden stets begutachtet und viel diskutiert.

Für den nächsten großen Wirbel sorgte Dylan 1973 mit dem Soundtrack zu „Pat Garrett & Billy the Kid“, der auch den Welthit „Knockin’ on heavens door“ enthielt. Nachdem er sich dann von seiner Frau scheiden ließ, erschienen 3 wenig beachtete eher religiös angehauchte Alben. 1988 fasste Dylan wieder Fuß und gründete unter anderem zusammen mit Tom Petty, Roy Orbison und George Harrisson „The Travelling Wilburys“ und tourte mit ihnen zusammen über viele Jahre durch die Welt.

Bob Dylan (c) Bob Dylan


Mit den letzten 3 Alben von 1997, 2001 und 2006 zeigte sich Dylan auch Solo wieder „on track“ und huldigte wieder seinen Babies Blues, Folk, Country und Swing. Mit „Dylan“ erscheint nun eine weitere Best-Of Compilation des Künstlers, die sich besonders für Einsteiger sehr gut eignet.

In der Box enthalten sind alle großen Hits wie etwa „All along the watchtower“ oder den eben bereits erwähnten Titeln. Man muss Dylan mit seiner sehr ursprünglichen Gitarrenmusik und der doch etwas gewöhnungsbedürftigen Stimme nicht mögen – aber wer sich noch nicht mit dem Herrn aus dem mittleren Westen Amerikas auseinandergesetzt hat, hat hier eine wirklich gute Chance dazu - für Fans allerdings gibt es nichts Neues auf den CDs.

Wer mehr über Bob Dylan lesen will, dem sei zunächst Wikipedia empfohlen oder, wenn es Zeit und Geduld zulassen, die Autobiographie „Chronicles“.

Bewertung:4/5
Da es sich hier um eine Best-Of-Sammlung handelt, gibt es keine High- und Lowlights.

Weiteres Material:
Webseite: http://www.bobdylan.com
Reinhören: http://www.myspace.com/bobdylan


Tracklist:

CD 1
1. Blowin' In The Wind          
2. The Times They Are A-Changin'          
3. Subterranean Homesick Blues          
4. Mr. Tambourine Man          
5. Like A Rolling Stone          
6. Maggie's Farm          
7. Positively 4th Street          
8. Just Like A Woman          
9. Rainy Day Women #12 & 35          
10. All Along The Watchtower          
11. Lay, Lady, Lay          
12. Knockin' On Heaven's Door          
13. Tangled Up In Blue          
14. Hurricane          
15. Make You Feel My Love          
16. Things Have Changed          
17. Someday Baby          
18. Forever Young

CD2

1. Most Likely You Go Your Way (Mark Ronson Remix)          
2. Most Likely You Go Your Way (Album Version)

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- CD bei iTunes kaufen

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