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Mit seinem Ohrwurm "You're beautiful" wurde er schlagartig berühmt, und auch sein erstes Album "Back To Bedlam" wurde hoch gelobt. Nun steht sein neues Werk "All The Lost Souls" in den Plattenregalen und man darf gespannt sein ob er damit an seine Erfolge anknüpfen kann. Um das beurteilen zu können, haben wir uns die Scheibe mal genauer angeschaut und auf Hitpotential geprüft - mit folgendem Ergebnis...
Fast drei Jahre nach der Veröffentlichung seines Albums "Back to Bedlam" und weltweit 12 Millionen verkauften LPs meldet sich James Blunt wieder. Sein neues Werk "All The Lost Souls" entstand teilweise schon während der Tour zum Vorgängeralbum. Auf Ibiza zuende geschrieben entstand schließlich das, was wir derzeit in den Plattenläden kaufen können.
Der erste Song des Albums "1973" ist auch die erste Singleauskopplung und wird ja bereits in den Radios rauf- und runtergespielt. Der Song besitzt in höchstem Maße Ohrwurm-Potential, da einem schon nach dem ersten Hören die Melodie und der Refrain unweigerlich im Kopf hängen bleiben. Weiter geht es mit dem ruhigen "One Of The Brightest Stars", das leider fast ein bißchen zu ruhig ist. Hier fehlt der eingängige Rhythmus und der Song wirkt so etwas langweilig.
Als nächstes schallt einem der Uptempo-Song "I'll Take Everything" entgegen, der schon mal besser im Gedächtnis bleibt, allerdings auch nach mehrmaligem Hören nicht wirklich vom Hocker hauen kann. Den Song "Same Mistake" dürften schon einige von euch kennen, da er bereits auf dem Live-Earth Konzert Anfang Juli Teil der Bühnenshow war. Live performt besaß "Same Mistake" zwar einen Hauch mehr Flair, aber auch in der gepressten Version kann er überzeugen. Die Melancholie, die hängen bleibt, erinnert an "Goodbye my Lover" aus dem Vorgänger-Album.
Weiter geht es mit "Carry You Home", welches die nötigen Höhen und Tiefen besitzt um nicht als langweilig abgestempelt zu werden und somit auch durchaus über nicht unbeträchtliches Hitpotential verfügt. Gleiches gilt für "Give Me Some Love". Auch "I Really Want You", das vom Stil her etwas vom gewohnten James-Blunt-Pop abweicht, ist spannend gestaltet und kann überzeugen. Dem anspruchslosen Ohr eines Mainstream-Hörers könnte der Song allerdings schon zu schwere Kost sein.
"Shine On" ist wieder sehr ruhig und eher von der Sorte wie "One Of The Brightest Stars". Zwar nicht ganz so langweilig und am Ende wenigstens mit einem schönen Gitarrensolo bestückt, kann es doch am Ende nicht viel mehr bewegen als ein Fußwippen. "Annie" besticht wieder mit einem schönen Rhythmus und schöner Melodie, das Ganze allerdings schon sehr stark am Mainstream orientiert. Am Ende folgt noch "I Can't Hear The Music", welches aber auch keinen nennenswerten Höhepunkt des Albums mehr bildet.
Insgesamt hat das Album klare Stärken und Schwächen, teilweise gute Songs und teilweise Musik auf welche die Welt auch hätte verzichten können. Alles in allem Easy-Listening. Damit dürfte die Bestimmung der Platte, einem möglichst breit gefächertem Publikum zu gefallen, erfüllt sein.
Bewertung:
Highlights: 1973, Same Mistake, I Really Want You
Lowlights: One Of The Brightest Stars, I Can't Hear The Music
Verfasst von Mone
Weiteres Material: Webseite: http://www.jamesblunt.com Reinhören: http://www.myspace.com/jamesblunt
Tracklist:
1. 1973
2. One Of The Brightest Stars
3. I'll Take Everything
4. Same Mistake
5. Carry You Home
6. Give Me Some Love
7. I Really Want You
8. Shine On
9. Annie
10. I Can't Hear The Music
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