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Fleet Foxes - Fleex Foxes

fff

Ein Geheimtipp dürften die Fleet Foxes für Viele gar nicht mehr sein, bekommen die 5 Jungs aus Seattle doch gerade ein gewaltiges Medienecho vor allem in den USA und in England (auch wir berichteten). Verständlich, denn mit ihrem Rückgriff auf folkloristische Wurzeln, auf Chöre wie die der Beach Boys und dem Wissen darüber, dass das alles gar nicht so unmodern ist, erobern die Fleet Foxes die Sonnenuntergänge des Sommers.

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Shortcut: The Urge – Lunch at the lady garden
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02.10.2007
The Urge - Lunch at the lady garden
Mit der siebenköpfigen Band „The Urge“ aus St. Louis (USA) hat das hier nichts zu tun – wir reden hier also nicht von einer Wiedervereinigung. Nein, die Band, um die es hier gehen soll, besteht zu 100% aus Briten und haut  mit ihrem blueslastigen und fast schon funkigen Rock’n’Roll, der von Hammond bis Trompete nichts auslässt, ordentlich auf die Kacke.

 

 

Gitarrist von The Urge ist dabei kein Geringerer als John Miles Jr., dem Sohn von John Miles, der mit „Music was my first love“ einen Riesenhit landete. Beeinflussen lassen sich die 4 Musiker von Bands wie Aerosmith und Led Zeppelin – die Latte ist also hoch angesetzt.

Aber Sekunde mal eben – „Lunch at the lady garden“? Was hat das denn zu bedeuten? Geht es hier um ein hübsches Picknick im Frauenkloster? Mitnichten, denn Miles, der übrigens der Liebe wegen von Newcastle nach Köln gezogen ist, berichtet, dass er einmal mit einem Mädchen einige Drinks zu sich genommen hatte und auf seine Frage hin, was die Dame denn heute noch so zu tun gedenke, die Antwort erhielt, dass sie nun zurück zu ihrer Freundin gehen und sich auf einen ‚Lunch at the lady garden’ freuen würde. Hoppala.

The Urge (c) The Urge


Konzentriert man sich auf den musikalischen Aspekt der Platte, so offenbart sich dem Hörer grundsolide Rockmusik, die zwar nichts neu erfindet, aber auch nichts falsch macht. Die Melodien und Texte sind bodenständig, die Verzerrung der Gitarren ordentlich und die Stimme von Sänger Jonny Boyle fügt sich prima ins Geschehen ein.

Nicht zuletzt wegen der Ursprünglichkeit ihrer Musik haben die Jungs von The Urge schon einiges an Referenzen gesammelt und quasi für die Zukunft schon in Petto. Der WDR Rockpalast gönnte ihnen eine Aufnahme, sie spielen demnächst mit den Hooters und mit Jethro Tull.

Wenn jetzt noch ein wenig Abwechslung in die Sache kommt und der ein oder andere Hit zum Mitgröhlen passiert, dann gäbe es keinen Grund, warum sich nicht ein etwas breiterer Erfolg einstellen sollte. Wir sind gespannt, was da noch kommt.

Für Rock’n’Roll Fans ein Tipp zum Reinhören…

Bewertung:3/5
Highlights: She made me do it, Revolution
Lowlights: Forever and a day

Weiteres Material:
Webseite: http://www.myspace.com/theurgeofficial


Tracklist:
1. She Made Me Do It          
2. Better Off Without          
3. Where Do We Go From          
4. Train Past Midnight          
5. Forever And A Day          
6. Baby Now I          
7. Revolution          
8. Blue Steel          
9. Searching For Heaven          
10. Lonely Road          
11. Easychair          
12. Come Back To You

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