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Incubus – Look alive
Das Schönste für einen Fan ist, wenn die Band ihn – soweit möglich – an ihren Abenteuern teilhaben lässt. Linkin Park machen das auf ihrer Webseite geradezu vorbildlich, Trent Reznor hat kürzlich neue Marketing-Methoden erprobt und seine Fans mit kleinen Überraschungen überall auf das neue Album vorbereitet. Am naheliegendsten ist allerdings immer noch eine gute DVD, die mehr als nur einen Aufguss an bekannten Songs bietet – und genau hier punkten Incubus mit „Look alive“.

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La Nuit Vol. 2 – rare lounge grooves...
Artikelbewertung: / 2
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26.08.2007
La Nuit Vol. 2
…mixed by DJ Jondal. Heiße und tanzbare Nächte verspricht der Münchner, der mit richtigem Namen Martin A. Unger heißt, auf dem Nachfolger der erfolgreichen La Nuit Compilation aus dem Jahre 2006. Ein Novum: Das aus 2 CDs bestehende Päckchen bietet neben bisher eher unbekannten Lounge & Chillout Tracks auch eine CD mit äußerst tanzbarer Housemusik.

 

 

DJ Jondal ist kein Unbekannter. Zwar kommt er nicht auf die Reisekilometer eines Paul van Dyk (siehe auch hier), allerdings besitzt er unter anderem eine eigene Radiosendung auf Klassik Radio (ein übrigens sehr zu empfehlender Sender, der neben wirklich klassischen Stücken auch Soundtracks spielt – Link unten), in der er seit fast 4 Jahren Chillout Musik durch den Äther schickt.  Außerdem zeichnet sich der gute Mann mitverantwortlich für die Musikauswahl der bekannten Space Night im Bayrischen Rundfunk.

Seit 1976 ist der Münchner als DJ unterwegs und verdankt sein Pseudonym einer Bucht namens „Cala Jondal“ auf Ibiza – man sagt ihr nach, eine besonders „chillige“ Bucht zu sein.

DJ Jondal (c) DJ Jondal


Dem Namen der ersten CD haben wir es zu verdanken, dass die Scheibe schon mit komplett verschwitzten und zitternden Händen in das Abspielgerät gelegt wird.  „Bedroom Warmup“ heißt sie und verspricht schon im Titel die Phantasie des geneigten Hörers anzuregen – auf welche Art auch immer.

Und so beginnt sich der Silberling zu drehen und aus den Boxen strömt wie erwartet feinste Loungemusik. Und wenn hier „feinste“ steht, will das auch „feinste“ meinen. Denn bereits nach 2, 3 Titeln ist klar, dass hier nicht irgendein schnell produzierter Clubmüll zusammengeschustert wurde, sondern wirklich gute Tracks gefunden und am Ende auf die CD gepresst wurden.

So richtig flauschig wird es das erste Mal, wenn bei „Temptation & Seduction“ zu gar jazzigen Klängen eine leicht nasal klingende Dame ihre Gedanken verrät – wem, verdammt noch mal, gehört diese Stimme? Bitte anrufen und mich in den Schlaf erzählen.

Herausgehoben werden sollte, dass sich DJ Jondal auf La Nuit Vol. 2 ausschließlich bisher unveröffentlichter Tracks von kaum oder gar nicht bekannten Künstlern bedient und diese zusammenmischt. Große Namen findet man hier nicht.

DJ Jondal (c) DJ Jondal


Wenn es dann spät wird, packen wir CD Nummer 2 aus und schauen mal, ob das Tanzbein zuckt.

Und tatsächlich gelingt es DJ Jondal die Höhe der Messlatte von CD 1 mit der zweiten zu bestätigen. „Late night moves“ nennt sie sich und auch hier findet man enorm interessant arrangierte Tanznummern wie etwa „The Crest of the Wave“, die keinen Zweifel daran lassen, dass hier Profis am Werk waren, die genau wissen, wie so ein Hintern in Bewegung zu setzen ist.

Die Augen schließen und sich in einem Pulk tanzender Menschen befinden – das Meer rauscht nicht allzu weit entfernt an den feinen Sandstrand, die Sonne längst untergegangen – 28 Grad Celsius Lufttemperatur, auf der Tanzfläche bestimmt über 40. Und wenn man meint mit „Twist in my Sobriety“ von Les Adams sei der Höhepunkt erreicht, dann zerrt „124 Filters“ auch den letzten Rhythmusverweigerer auf die Tanzfläche und alle die meinen, sie könnten tanzen, dürfen dies nun auch beweisen – definitiv einer der besten Tracks auf der Compilation und gar nicht laut genug zu hören.

Also, meine Damen und Herren, noch mal zum Mitschreiben: La Nuit Vol. 2 – rare lounge grooves mixed by DJ Jondal. Selten lagen Chillen und Abtanzen so dicht und vor allem mitreißend gemixt beieinander.

Bewertung: 4/5
Highlights: Oka – Exodus (Taking it easy), Jen meets Can7 – Temptation & Seduction, Deep Dive Corp. – Walker, Show B – The Crest of the Wave, Les Adams feat. Alexis – Twist in my Sobriety, P.M.FM – 124 Filters, Client – It’s not over
Lowlights: Dahrheim Lounge – Muestra del Zodiaco, Chris le Blanc – Into my Dream

Weiteres Material:
Webseite: http://www.dj-jondal.de


Klassik Radio: Klassik Lounge

Tracklist:

CD1
1. Ocean shores
2. Exodus (taking is easy)
3. Wake up darling
4. Temptation & Seduction
5. Muestra del zodiaco
6. Take me inside (Christophe Goze Remix)
7. Hi honey
8. Walker (Ohm-G RMX)
9. Evening flow
10. Sueno de amour

CD2
1. My cats (Island Groove Remix)
2. G-Zone
3. The crest of the wave (Original Mix)
4. It's about love (Terry Lee Brown Jr. Dub Mix)
5. Late at night
6. Walking in the rain
7. Into my dreams
8. Twist in my sobriety (Gaunzz Remix)
9. 124 filters
10. It's not over (Alex Kiss & Show-B Remix)

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User Comments

die cd ist totaler schrott, absolut langweilige deephousenummern von anno dazumal und billige samplesounds.
wer geile housemusik sucht sollte sich eher mal das label kinky sweet anschauen oder auch die erotic lounge cd`s sind da besser.
na ja wiedermal eine gefakte bewertung !!

[Anm.d.Red.] Dass wir nicht jedermanns Geschmack treffen ist klar - Bewertungen werden hier allerdings nicht gefaked.

Veröffentlicht von uli, An 03/07/2008 bei 01:20

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