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Fleet Foxes - Fleex Foxes

fff

Ein Geheimtipp dürften die Fleet Foxes für Viele gar nicht mehr sein, bekommen die 5 Jungs aus Seattle doch gerade ein gewaltiges Medienecho vor allem in den USA und in England (auch wir berichteten). Verständlich, denn mit ihrem Rückgriff auf folkloristische Wurzeln, auf Chöre wie die der Beach Boys und dem Wissen darüber, dass das alles gar nicht so unmodern ist, erobern die Fleet Foxes die Sonnenuntergänge des Sommers.

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Maps - We can create
Artikelbewertung: / 1
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22.07.2007
Maps - We can create
Heimlich, still und leise, irgendwo in einem Schlafzimmer in der Gegend um das englische Northampton hat ein Mann namens James Chapman eine Platte geschaffen, die irgendwo zwischen Himmel und Erde schwebt – gerade noch so weit vom Boden weg, dass sie unser Ohr erreichen kann. Gott sei Dank.

 


Ganz ohne Computer hat er die Scheibe aufgenommen – nur mit einem 16-Spur-Aufnahmegerät und einer Menge Kreativität bewaffnet, nahm er die 11 Songs meist in den Nachtstunden bis hinein in die Dämmerung auf. Der Sound kommt also nicht von ungefähr, schwebt die Platte doch irgendwo zwischen kräftigen Elektor-Pop-Beats, die Chapman wahrscheinlich vom Einschlafen abgehalten haben, und sphärischen, ruhigen Hymnen, die den Morgen begrüßen.

Bereits beim Opener „So low so high“ wird man begrüßt von einer munter vor sich hin schwebenden Nummer, die sofort die Fühler nach einem ausstreckt und mitgesummt werden möchte.  Und dass gute Musik hier kein Zufall ist, wird direkt unterstrichen vom nachfolgenden „You don’t know her name“, einem duften Track zum Mitsingen, der sich live ebenfalls prima verkaufen dürfte.  Man würde sich am liebsten über jeden Track des Albums ausführlich auslassen, allerdings fehlen dazu vermutlich genug Adjektive, um die Vielfältigkeit der Musik von Maps zu beschreiben.

Maps (c) Maps

Während viele der Songs beste Popmusik mit leicht melancholischem Einschlag bieten, gibt es doch auch ruhigere Nummern wie „Glory Verse“, dem definitiv leisesten Vertreter dieser Art. Hier werden die liebevollen Details, mit denen Chapman immer wieder arbeitet, besonders deutlich. Eine tickende Uhr im Hintergrund, die vermutlich tatsächlich die Wanduhr in seinem Schlafzimmer ist, leise Streicher im Hintergrund – und wenn dann das Synthie-Solo beginnt, das in der Ferne mit „glory“ Glocken die Stimmung aufs Prächtigste zu vermitteln mag, dann ist man am Ende vollkommen in den Bann dieses wunderbaren Liedes gezogen.

Aber so viel Gutes kann ein Mann doch eigentlich nicht alleine schaffen – und siehe da, es stellt sich heraus, dass Björk-Produzent Valgeir Sigurdsson und Sigur-Ros Mischmaschine Ken Thomas ebenfalls ihre Finger unterstützend im Spiel hatten. Und noch ein Wort zur Stimme Chapmans: Der gute Mann hat keine Stimmbänder, die große Hallen füllen könnten. Allerdings wird auf „We can create“ oft mit einer zweiten Stimmspur gearbeitet, was der ganzen Sache einen zusätzlichen – man kann fast sagen – epischen Charakter verleiht.

Maps (c) Maps

Und wenn man nach Tracks zum Abtanzen, wie dem famosen „Back and Forth“, und den eingängigen Electro-Beat-Nummern wie „It will find you“ wieder in die Realität zurückkehrt und gerade noch mit “When you leave” das Album wieder davonfliegen hört, weiß man, dass „We can create“ zu genau diesen Alben gehört, für die es sich immer wieder zu warten lohnt. Auch wenn es die ganze Welt einmal hören sollte, so wird Maps zunächst ein Geheimtipp bleiben – und das ist für den Hörer, der sich mit dieser Platte verbündet, eigentlich auch ein schönes Gefühl.

Bewertung: 4/5
Highlights: Back and Forth, It will find you, Glory Verse
Lowlights: Lost Soul

Tracklist:
1. So Low, So High          
2. You Don't Know Her Name          
3. Elouise          
4. It Will Find You          
5. Glory Verse          
6. Liquid Sugar          
7. To The Sky          
8. Back And Forth          
9. Lost My Soul          
10. Don't Fear          
11. When You Leave

Weiteres Material:
Webseite: http://www.myspace.com/mapsmusic


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