| Empty Trash, 11.7. München, Ampere |
| 18.07.2007 | |
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![]() Als der Auftritt geschafft war, war die Spannung durchaus zu spüren. Vereinzelte verzückte Seufzer gab es bereits, als sich der aus diversen TV-Interviews bekannte Vater von Max Buskohl um die letzten Bühnendetails kümmerte. Und nachdem auch die Schweißtücher auf der Bühne verteilt waren (wie die Großen!), konnte es losgehen. Und noch nie lagen Pogo und Panik so nah beieinander. Es ist ja nicht so, dass Empty Trash gemütliche Dudel-Rockmusik machen. Nein, ganz im Gegenteil – es geht teilweise richtig ab, was die Jungs um Max Buskohl da durch die Verstärker pusten. Nach 2-3 Songs war die Stimmung dann auch da angekommen, wo sie für den Rest des rund 75minütigen Auftritts auch bleiben sollte. Da bildete sich ein ordentlich abrockender Pulk von Mädels, wobei manche von der doch sehr kraftvollen Musik überfordert wurden und sich der pogenden Masse nicht länger als 1-2 Songs stellen wollten und konnten. Diesbezüglich sei Respekt denjenigen Girls gezollt, die während des Konzerts nicht aufgaben und gar noch am Ende zum einen den glitzernden Haarreif und zum anderen die buskohlesken Hüte noch auf ihren Köpfen hatten – große Leistung! ![]() Man sollte Empty Trash dankbar sein, dass sie es fertig bringen, die jungen Mädels zu Rockmusik kreischen zu lassen und nicht zu Hip-Hop Langeweilern wie Sido oder wie sie alle heißen - sei es, ob sie nun wegen Max ihre Stimmbänder belasten oder wegen der Musik. Ganz im Stil großer Stars wird da ja schon geschrieen, wenn der Frontmann nur den Hut auszieht, um sich Wasser über den Kopf zu schütten und die Mähne zu schütteln – ein amüsantes Schauspiel. Nach 1 Zugabe und 2 weiteren Songs war dann auch Schluss und man kann sagen, dass ein wirklich souveräner Auftritt geboten wurde, bei dem eigene Songs und einiges an Coverversionen vorgetragen wurden. Jetzt fehlen nur noch die richtigen Ohrwürmer und dann könnte einer Karriere nichts mehr im Weg stehen. Die Stimme hat Buskohl und was er an Performance bietet, kann sich ebenfalls sehen lassen. Weiter so und dann wird’s schon – vorausgesetzt man schafft den Sprung von einigen hundert Mädels zum größeren Publikum. Gegönnt sei’s ihnen. Weiteres Material: Webseite: http://www.empty-trash.de Reinhören: http://www.myspace.com/emptytrashberlin Auch unbedingt mal bei der Reisegruppe Fischer reinhören: Weiteres Material: Webseite: http://www.reisegruppefischer.de Reinhören: http://www.myspace.com/reisegruppe |


