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Fleet Foxes - Fleet Foxes

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Ein Geheimtipp dürften die Fleet Foxes für Viele gar nicht mehr sein, bekommen die 5 Jungs aus Seattle doch gerade ein gewaltiges Medienecho vor allem in den USA und in England (auch wir berichteten). Verständlich, denn mit ihrem Rückgriff auf folkloristische Wurzeln, auf Chöre wie die der Beach Boys und dem Wissen darüber, dass das alles gar nicht so unmodern ist, erobern die Fleet Foxes die Sonnenuntergänge des Sommers.

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Macy Gray - Big
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24.05.2007
Macy Gray - Big
Vier Jahre hat sich die Macy Gray Zeit gelassen, um sich nun mit "BIG" am 1.6. zurückzumelden. Als Produzent stand ihr dabei kein Geringerer als will.i.am (von den Black Eyed Peas) zur Seite, während Fergie und Natalie Cole zu den Albumgästen zählen. Ob diese Mischung die erwartete Qualität bringt, lest ihr vorab hier.



Ob man nun ihre mit Auszeichnungen & Awards regelrecht gepflasterte Laufbahn als Musikerin oder aber ihre beeindruckenden Auftritte als Charakterschauspielerin betrachtet, tut eigentlich gar nichts zur Sache: Macy Gray hat sich nicht nur als Ausnahmeerscheinung in der Entertainment-Welt etabliert, sondern auch wiederholt ihren Status als absoluter Allround-Superstar unter Beweis gestellt.

Es war ihr unglaublich erfolgreiches Debütalbum „On How Life Is“, mit dem Macy nachdrücklich in die Musikszene vorpreschte und sich im Handumdrehen einen Namen machte. Ihre Single „I Try“ brachte ihr schon 1999 einen Grammy in der Kategorie „Best New Artist“ ein, und das Album verkaufte sich weltweit über sieben Millionen Mal. Mit ihrem zweiten Album „The Id“ präsentierte Macy u.a. die eklektischen Smash-Hits „Psychopath“, „Sexual Revolution“ und „Sweet Baby“.

Nun steht ab Juni ihr viertes Album „Big“ in den Läden, mit dem Macy Gray zwar nicht den titelgerechten großen Wurf landet, allerdings ein grundsolides Funk/Soul-Album abliefert. Mit Absicht steht hier „Funk/Soul“, denn auch wenn die Scheibe im Grunde eine R’n’B Platte sein möchte oder von vielen als solche angepriesen wird, überwiegen doch die fetzigen, von klassischen Funk- und Soulelementen durchzogenen Songs wie z.B. das grandiose „Okay“. Besser kann man die quietschig melancholische Stimme von Macy Gray nicht mit Musik verschmelzen lassen. Und ganz nebenbei wurde der Titel von Justin Timberlake mitproduziert (er singt auch im Hintergrund) und ist eine verdammt gute Nummer zum Hüftenschwingen.

Macy Gray (c) Universal

Kleine Diskussionsanregung zwischendrin: „Okay“ ab Minute 3:58 scheint uns nicht ganz sauber produziert zu sein, rutscht doch tatsächlich ein kurzer E-Piano Ton aus den Boxen, der abrupt vom Abmarsch der Drums unterbrochen wird und den Song recht unfein enden lässt - auch gehört? Nichtsdestotrotz ein klasse Track!

Auf „Big“ finden sich viele Stücke, die an klassischen „Straßen-Soul“ erinnern. „Ghetto Love“ schlägt zum Beispiel voll in diese Kerbe. Man hat unvermeidlich diese oft durch Fernsehserien in die Köpfe gebrannten 70erjahre Bilder von Großstadtghettos vor Augen. Kennt noch jemand das fantastische „Street Life“ von Randy Crawford, das auch auf dem Soundtrack von Quentin Tarantinos „Jackie Brown“ zu finden war? Ganz in diese Richtung schlagen einige der Tracks auf „Big“.

Und wo wir schon bei Filmen sind: Trotz aller musikalischen Aktivitäten, hat Macy stets die nötige Zeit gefunden, um auch die Schauspielerei weiter zu verfolgen: Erst kürzlich war sie in der HBO-Produktion „Lackawanna Blues“ zu sehen, die für insgesamt sieben Emmys nominiert wurde. Davor absolvierte sie Gastauftritte in „The Missing“ von Lifetime und in „MDs“, einem TV-Drama der Firma ABC, in dem sie eine talentierte Sängerin spielt, deren angehender Karriere durch die Diagnose einer unheilbaren Halserkrankung ein abruptes Ende gesetzt wird. Weiterhin hat Macy in „Training Day“, „Spiderman“ und „Scary Movie 3“ mitgewirkt. Ein richtiges Allroundtalent!

Macy Gray (c) Universal


Neben allem Lob muss aber auch ein wenig Kritik gestattet sein. Denn neben den guten Songs haben auch einige ihren Weg auf das Album gefunden, die zwar noch gut aber nicht ganz so kreativ sind. Das lyrisch zwar witzige, musikalisch allerdings eher auf den Nerv gehende „Strange Behaviour“ ist wohl der gewöhnungsbedürftigste Song des Albums. Er könnte mit seinen tapsigen Hintergrundtrompeten auch ein Song aus der Sesamstraße sein, zu dem sich eine handvoll buntpelzige Gestalten schunkelnd in die Arme fallen. Auch der neunte Track auf dem Album mit Namen „Slowly“ bietet zu wenig Kreativität, als dass man hier von „Big“ sprechen könnte.

Alles in Allem hat Macy Gray mit „Big“ ein solides Album veröffentlicht, das niemanden enttäuschen wird und sich gut als Soundtrack für einen Nachmittag im Park eignet. Neben hervorragenden Songs wie „Okay“ und „Ghetto Love“ bekommt das Ohr zwar auch etwas unspektakulärere Kost geboten, doch zum erneuten Griff in die Plattensammlung reicht es allemal.

Macy Gray wird am 06.06 einen exklusiven Deutschlandgig in der Muffathalle in München spielen. Wer noch hin will, sollte sich schnell Karten sichern.

Bewertung: 3,5/5
Webseite: http://www.macygray.de/
Highlights: Okay, Ghetto Love, Get Out, Treat me like your money
Lowlights: Strange behaviour

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