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Fleet Foxes - Fleex Foxes

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Ein Geheimtipp dürften die Fleet Foxes für Viele gar nicht mehr sein, bekommen die 5 Jungs aus Seattle doch gerade ein gewaltiges Medienecho vor allem in den USA und in England (auch wir berichteten). Verständlich, denn mit ihrem Rückgriff auf folkloristische Wurzeln, auf Chöre wie die der Beach Boys und dem Wissen darüber, dass das alles gar nicht so unmodern ist, erobern die Fleet Foxes die Sonnenuntergänge des Sommers.

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Björk - Volta
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16.05.2007
Björk - Volta
Björk, die voll ausgeschrieben Björk Guomondsdottir heißt, hat nach Medulla ihr nun mittlerweile sechstes Studioalbum heraus gebracht. „Volta“ heißt das gute Stück und bietet von Anfang bis Ende Björk pur. Und das heißt nichts Geringeres als höchst experimentierfreudige, alternative Popmusik, die sich in der Regel nicht jedem Hörer sofort erschließen mag, bei genauem Hinhören allerdings ein facettenreiches Universum an Melodien, Klängen und Soundeffekten bietet.


Björk hat sich für „Volta“ viel Prominenz ins Studio geholt. Ganz vorn steht hier der mit seinen Soloalben zwar nicht wirklich sehr erfolgreiche, als Produzent allerdings enorm bedeutende Timbaland. Der gute Herr hat auf dem Album gleich bei 3 Songs Hand angelegt: Zunächst beim Opener des Albums „Earth Intruders“, welches als bunte Invasion direkt in das Ohr des Hörers marschiert. Hier zeigt sich gleich zu Beginn was passiert, wenn alle Erfahrung eines höchsterfolgreichen Produzenten mit der Kreativität einer isländischen Alternative-Ikone wie Björk zusammenkommt.

Jeder Song auf „Volta“ ist ein besonderer. Das lässt sich wirklich ganz einfach sagen, denn man merkt während jedem Track, dass Björk mit ihrer Seele ganz und gar dem Titel verpflichtet ist. Besonders deutlich wird dies bei einem der progressivsten und interessantesten Lovesongs der letzten Jahre. „Dull flame of desire“ heißt der Titel und ist eine Mischung aus dramatisch arrangierter, klassischer Musik und Björks einzigartiger Stimme im Duett mit Antony Hegarty von „Antony and the Johnsons“.

Björk (c) Universal


Björk, deren Name übersetzt Birke heißt, ist mittlerweile 41 Lenze alt und macht Musik seit sie 11 war und Klavier lernte. Ihr erstes Album mit dem Titel „Björk“ erschien 1977, also als die kleine Dame gerade mal 12 Jahre alt war. Es bestand aus isländischen Kinderliedern und einigen Coverversionen populärer Titel und war außerhalb Islands weder erfolgreich noch irgendwie bekannt.

Die Jahre vergingen und Björk entwickelte über verschiedene Stationen ihrer Musikkarriere ihren unvergleichlichen Gesang – zunächst sehr punklastig, danach eher Gothic, tourte sie in den 80ern mit der Band „Sugarcubes“ bereits durch England und die USA. Das Album „Life’s too good“ erlangte schon bald große Bekanntheit und es stellte sich der erste Erfolg ein. Als die Band 1992 wegen persönlicher Spannungen aufgelöst wurde, dachte Björk über eine Solokarriere nach und produzierte mit Nelee Hooper, der schon für Massive Attack Hand am Mischpult anlegte, ihr erstes Album „Debut“ – und was danach passierte, muss nicht erzählt werden.

Björk (c) Universal


Wer Björk nicht kennt, wird mit „Volta“ seine Schwierigkeiten haben. Es ist auf der einen Seite wunderschön, gefühlvoll und voller Überraschungen. Auf der anderen Seite ist es fordernd, manchmal schräg und nicht nachvollziehbar. Man muss sich auf die Musik einlassen, manchmal einige Passagen überstehen, um den Übergang zum nächsten Titel voll auskosten zu können. Besonders deutlich zur Geltung kommt solch ein Erlebnis vom etwas gewöhnungsbedürftigen „Vertrebrae by Vertebrae“, das völlig subjektiv betrachtet ziemlich chaotisch daherkommt, und nach etwas über 5 Minuten in  den ruhigen Track „Pneumonia“ übergeht. Hier wiederholt sich das dramatisch klassische Motiv, das „Volta“ in der Erinnerung des Hörers halten wird.

Definitiv am eingängigsten sind die Songs, die von Timbaland co-produziert wurden. Gerade „Hope“ sorgt hier für heftiges Mitwippen. Ein guter Remix könnte dieses Lied sogar diskotauglich machen.

Was am Ende zu sagen bleibt: Björk hat mit „Volta“ wieder einmal ein Stück Musikgeschichte geschrieben. Es ist immer wieder ein Erlebnis von dieser Frau auf eine musikalische Reise in ihre Welt mitgenommen zu werden. Für Björk-Fans ist das Album ein Muss – für alle anderen ist ein Reinhören in einem ruhigen Moment, in dem man offen für Neues ist, strengstens empfohlen.

Bewertung: 4,5/5
Webseite: http://www.bjork.com/
Highlights: Dull flame of desire, Earth Intruders, Wanderlust, Hope
Lowlights: Declare Independence

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Tracklist: 

1. Earth Intruders
2. Wanderlust
3. The Dull Flame Of Desire
4. Innocence
5. I See Who You Are
6. Vertebrae By Vertebrae
7. Pneumonia
8. Hope
9. Declare Independence
10. My Juvenile

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