Ausgesucht

Airbourne - No Guts. No Glory.

fff

Mit ihrem grandiosen Debüt „Runnin‘ Wild“ und den die Stimmbänder am Limit beanspruchenden Liveshows eroberten Airbourne 2008 die Hard Rock Welt im Sturm und spielen seitdem auf vielen Festivals schon nahe der untergehenden Sonne. Mit „No Guts. No Glory.“ geht der Siegeszug weiter: Erdige Rythmen, eingängige Refrains und das Alles in einem ganzen Set famoser Songs. Die dicksten Eier of Rock ‘N‘ Roll hängen zurzeit bei Airbourne.

Weiterlesen...

Partner & Links

Musik Downloads
Rockschule
Internet Radio Guide
das mo artworks

Home arrow Konzertberichte arrow Brett Anderson, 26.01.2010 Hamburg / Knust
Brett Anderson, 26.01.2010 Hamburg / Knust
05.02.2010
Brett Anderson (c) Brett Anderson
Nein, einen Song von Suede hat er an diesem Abend nicht gespielt, soviel schon einmal vorweg und das war angesichts der bevorstehenden Reunion der spannendsten aller Britpopbands der Neunziger Jahre, geplant ist zumindest ein gemeinsames Konzert in London, auch nicht zu erwarten. Und es war auch gut so, dass Brett Anderson seine 3 formidablen Soloalben für sich stehen ließ, sie sorgsam zelebrierte und ihr herausragendes Potential somit ganz in den Vordergrund stellte. 

 

 

 

Dabei war es nicht einmal so, dass er die kammerartige Atmosphäre speziell der beiden letzten Werke „Wilderness“ und „Slow attack“ eins zu eins adaptierte. Anderson riss die feinfühligen Arrangements vieler Songs immer wieder auf und ließ seine prächtig eingespielte Band ordentlich rocken. Songs wie „Julian´s eyes“ oder „The Swans“ hätten in diesen Versionen auch ohne weiteres von Suede stammen können, zumal Brett Anderson wie in früheren Zeiten, ganz der charismatische Frontmann, lasziv über die Bühne tänzelte und energetischer denn je wirkte. Noch immer strahlt Anderson diesen unwiderstehlichen Glamour aus und wirkt trotzdem entspannt und unbefangen wie lange nicht. Das Knust erlebte an diesem Abend wahrlich ein mehr als berauschendes Konzert. 

Auch gesanglich bot Anderson eine herausragende Leistung, legte Pathos zwischen die Zeilen und war besonders in den ruhigen, intimen Momenten beinahe überragend. „The empress“ oder „Chinese whispers“ wirkten so voller Hingabe intoniert, dass es im Publikum, das an diesem Abend ohnehin auffallend aufmerksam war, beinahe schwelgerisch zuging. Dazu wechselte Anderson immer wieder ein paar wenige Worte mit dem Publikum und strahlte durchweg eine völlig gelassene Ruhe aus.


Brett Anderson – Frozen Roads (aus Köln)


Dieser Mann strotzt vor Selbstbewusstsein und hat offensichtlich wieder Spaß an dem was er tut. Die Anerkennung der letzten Alben und des Publikums mögen ihm Recht geben, vielleicht auch die Vorfreude auf die Reunion seiner früheren Band, die ihm wieder eine breitere Aufmerksamkeit zukommen lassen wird.

„I don´t have any more songs“ kündigte er einen der letzten Songs des Abends schmunzelnd an. „Song for my father“ brachte in wenigen Minuten dann noch einmal all das auf den Punkt, was Anderson samt Band in den vorherigen knapp 90 Minuten eindrucksvoll boten; ein edles Konzert voller Leidenschaft. Zum Schluss sank Anderson auf die Knie und flehte die letzten Zeilen förmlich ins Mikro. Das war ein hinreißender und ganz und gar kitschfreier Moment. Nicht wenige werden sich darauf freuen, die vielen großen Suede-Hits bald vielleicht auch mal wieder live hören zu dürfen. Auf künftige Solomomente wie diesen im Hamburger Knust wird aber sicher keiner der anwesenden Fans mehr verzichten wollen. 

Marc-Alexander Jacobi
Mehr davon bei...

amazon musicload iTunes

Konzerttickets suchen...




Share |

 

User Comments


Page 1 of 0 ( 0 User Comments )

Diesen Artikel Kommentieren ...Brett Anderson, 26.01.2010 Hamburg ... ...

Dein Kommentar:

(erfordelich)

(erfordelich)

Deine E-Mail wird auf der Seite nicht angezeigt - Einsehbar nur von Administrator

(optional)



Events & Festivals

März 2010
Mo Di Mi Do Fr Sa So
1 2 3 4 5 6 7
8 9 10 11 12 13 14
15 16 17 18 19 20 21
22 23 24 25 26 27 28
29 30 31 1 2 3 4

Umfrage

Kulturflatrate für Internetnutzer für 12,90 Euro?
  
Social Stuff

Besuchenswert

Nix dabei?
Hier suchen

Feeds