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Airbourne - No Guts. No Glory.

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Mit ihrem grandiosen Debüt „Runnin‘ Wild“ und den die Stimmbänder am Limit beanspruchenden Liveshows eroberten Airbourne 2008 die Hard Rock Welt im Sturm und spielen seitdem auf vielen Festivals schon nahe der untergehenden Sonne. Mit „No Guts. No Glory.“ geht der Siegeszug weiter: Erdige Rythmen, eingängige Refrains und das Alles in einem ganzen Set famoser Songs. Die dicksten Eier of Rock ‘N‘ Roll hängen zurzeit bei Airbourne.

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Wolfmother - Cosmic Egg (VÖ 23.10.)
Leserwertung:
MiesMeilenstein 
30.10.2009
Wolfmother - Cosmic Egg
“Das ‚Kosmische Ei‘ ist eine Stellung im Yoga – wir haben den Titel daran angelehnt”, sagt Andrew Stockdale, Sänger und Gitarrist von Wolfmother, und beweist damit eine ordentliche Portion Humor. Denn mit Entspannung hat die Musik der Australier rein gar nichts zu tun. Nicht ganz so eingängig, aber eine Spur härter als im famosen Debüt von 2005 geht es zu im Inneren des Kosmischen Eis.

 

 


Ganze vier Jahre sind ins Land gezogen seit Wolfmother mit ihrem gleichnamigen Erstling den Rockhimmel erstürmten und die Fangemeinde mit gewaltigen Rockkeulen wie „Joker and the Thief“, „Woman“ oder „Mind’s Eye“  regelmäßig zum kollektiven Headbangen aufriefen. Unzählige Preise wurden vergeben und Wolfmother avancierte zum Paradebeispiel für zeitgemäßen Rock n‘ Roll Marke Led Zeppelin und Black Sabbath. Und was passierte dann? Die Band trennte sich.

Sowohl Bassist Chris Ross als auch Schlagzeuger Myles Heskett kehrte Stockdale aufgrund musikalischer und persönlicher Differenzen“ den Rücken und gründeten die Band Palace of Fire, die den brachialen Sound von Wolfmother mit einem eher „cinematographischen Ansatz“ kombinieren wollen. Was auch immer dort heraus kommt – die aktuelle Besetzung von Wolfmother hat es mit „Cosmic Egg“ natürlich nicht geschafft an das Debüt heran zu kommen.

Wolfmother (c) Jacques Gilham


Aber es war ja auch kein einfaches Vorhaben und wenn es eben nur ein kleines Stück weit gelungen ist an die Qualität des Vorgängers anzuknüpfen, dann kommt am Ende noch immer ein mehr als akzeptables Album heraus. Zunächst scheppert „California Queen“ aus den Boxen und macht unmissverständlich klar, dass sich Wolfmother in den nächsten 53 Minuten nicht in Zurückhaltung üben werden. Sofort wird der Hörer abgeholt vom typischen Sound der Band und Stockdales unverwechselbaren Timbre, fühlt sich heimisch und kann sich ein Grinsen nicht unterdrücken, wenn nach nicht einmal 2 Minuten schon drei Tempowechsel stattgefunden haben. Das macht schon mal mordsmäßig Laune.

Etwas poppiger wird es erst bei „White Feather“ und „In the Morning“, auch wenn es auch hier nie wirklich lange dauert, bis die verzerrten Gitarren das Heft in die Hand nehmen und ein paar typische Wolfmother-Harmonien vom Stapel lassen. Besonders lässig werden die Songs immer dann, wenn sich die Gitarren (mittlerweile sind es durch den Zugang von Aiden Nemeth zwei an der Zahl) ein Duell aus Melodie und stur auf einer Harmonie gehaltenen Tönen liefern und zusätzlich von klassischen Rockorgeln unterlegt werden.


Wolfmother – New Moon Rising


„10.000 Feet“ setzt dann mit psychedelischer Begleitung und epischen Soundwänden aus Gitarren und Streichern einen faustdicken Höhepunkt und geizt nicht mit Referenzen zu Led Zeppelin. Das wohl experimentellste und progressivste Stück des Albums ist „In the Castle“ geworden, das sich über ein aus der Ferne heranschleichendes und orientalisch anmutendes Intro und einem ruhigen Beginn schnell in einen musikalischen Düsenjet verwandelt und bis zum Ende hin ohne Rücksicht auf Verluste in große Höhen schraubt und gar nicht daran denkt so auszuklingen, wie es angefangen hat.  Und wo wir gerade bei „ausklingen“ sind: Mit „Violence of the Sun“ ist genau der richtige Song ans Ende der Platte gerutscht und zieht noch einmal alle Register eines wahrlich mächtigen Arrangements, bevor sich das Kosmische Ei im Feedback aufzulösen scheint.

Musikalisch ist „Cosmic Egg“ allererste Sahne und macht einen Heidenspaß. Was das Album allerdings wirklich vermissen lässt sind die großartigen Melodien, die das Debüt der Band so unantastbar machten. Man muss sich einlassen auf dieses verspielte Werk und je öfter die Platte rotiert, desto mehr gibt es zu entdecken. Die Messlatte war nun mal enorm hoch und die Enttäuschung nach dem ersten Hören vorprogrammiert. Doch in einem Jahr wird man von einer guten zweiten LP sprechen. Denn eine solche ist „Cosmic Egg“ zweifellos.

th

Bewertung: 4/5
Highlights: 10.000 Feet, The Castle, White Feather, California Queen
Lowlights: Far away

Tracklist:

1. California Queen
2. New Moon Rising
3. White Feather
4. Sundial
5. In The Morning
6. 10,000 Feet
7. Cosmic Egg
8. Far Away
9. Pilgrim
10. In The Castle
11. Phoenix
12. Violence Of The Sun

Weiteres Material:
Webseite: http://www.wolfmother.com
Reinhören: http://www.myspace.com/wolfmother


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