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Opeth - Watershed
Das, was man heute unter Progressive Metal oder Progressive Rock versteht, ist eine zu Unrecht unterschätzte Musikspezies, die entweder gehasst (respektive nicht verstanden) oder schlicht und einfach vergöttert wird. Die schwedische Prog Metal Band Opeth um Mastermind Mikael Åkerfeldt ist mit ihrer Mischung aus brachialem Gebolze, balladesken Einlagen und Anflügen von Jazz und Folk nach 8 Alben eine feste Institution in diesem Bereich. Hätte Musik die Welt erschaffen, hätten Opeth den Himmel in all seinen Facetten geformt.

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Arctic Monkeys – Favourite worst Nightmare
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22.04.2007
Arctic Monkeys - Favourite worst nightmare
Nach dem großen Erfolg des Debutalbums „Whatever people say I am, I am not“ steht nun der zweite Longplayer der englischen Kultband „Arctic Monkeys“ in den Plattenläden. Das Werk hört auf den Namen „Favourite worst Nightmare“ und verspricht 12 Songs geprägt von feinsten, schraddeligen Gitarrensounds garniert mit Refrains zum Mitsingen und definitivem Mithüpffaktor. We’ll see…

 


Die Arctic Monkeys sind die Pionierband in Sachen „Wie werde ich über Nacht über das Internet berühmt?“. Ihre Songs hatten die Jungs aus Sheffield selbst produziert und seit 2002 hauptsächlich über MySpace verbreitet. Dort erlangten sie in Windeseile eine riesige Fangemeinde und füllten später dann Stadien noch bevor sie den ersten Plattenvertrag in der Tasche hatten. Was danach folgte, wissen wir – eine Unterschrift, Riesenerfolg in England mit der ersten Single „I bet you look good on the dancefloor“, Riesenerfolg mit der zweiten Single und ein direkter Platz 1 für das Album, das kurz darauf folgte. Dass eben jene myspace Seite seit letztem Jahr nicht mehr geupdated wurde, ist in Zeiten des kommerziellen Erfolgs dann sicherlich nur ein Versehen.

„Favourite worst Nightmare“ beginnt so, wie sein Vorgänger aufhört, nur mit neuem Drummer und ein wenig mehr Freude am Experimentieren. Und wenn man sich irgendwann auf den Titel des Albums beziehen möchte, so bietet der Opener der Scheibe gleich zu Beginn die Gelegenheit dazu. Es ist der verrückte Alptraum, den man erstmal nicht vergisst - die Krötenwanderung ins Ohr des Hörers. Da gibt es kein Entkommen vor den quakenden Gitarren und je heftiger man sich wehrt, desto mehr Töne scheinen es zu werden. In England ist „Brianstorm“ die erste Single und bietet feinsten Dance-Punk zum kontrollierten Auf die Pauke hauen.

Arctic Monkeys (c) Timm Cleasby and Scott Gillies


Hat man den Einstieg geschafft, wird das Album immer eingängiger. Nach den ersten 4 Tracks ist man voll in die Tonwelt der Arctic Monkeys integriert. Man entdeckt die feinen Unterschiede, die das Album zu dem machen, was es ist: Eine abwechslungsreiche, melodische, zum Tanzen anregende Mischung aus blubbernden Gitarren und der mit verdammt hohem Widererkennungswert ausgestatteten Stimme des Frontmanns Alex Turner.

Erster Höhepunkt und musikalische Überraschung des Albums ist ohne Zweifel „Fluorescent Adolescent“, das eine selten groovige Gutelaune-Nummer geworden ist und irgendwie an den Sound der 60er Jahre erinnert. Ab hier wird das Album auch für diejenigen interessant, die mit den zu Beginn doch recht wilden Gitarreneinsätzen nicht so viel anfangen können. Es werden eingängige Melodien und Refrains präsentiert, die man nach einigen Durchgängen mitsingen und lieben lernen kann. Besonders empfehlenswert sind hier „Do me a favour“ und „Old yellow bricks“ – wahre Meisterwerke des Arctic-Monkey-Stils.
Damit jedoch gegen Ende nicht der Verdacht aufkommt, dass die Arctic Monkeys zur Weichspülern verkommen,  wird in „This House is a Circus“ und „Bad Thing“ noch mal ein wenig heftiger gerockt.

Arctic Monkeys (c) Timm Cleasby and Scott Gillies


„Favourite worst Nightmare“ ist ein äußerst gelungener Nachfolger des ersten Albums. Auch wenn sich die Songs vielleicht nicht beim ersten Durchlauf der Platte komplett erschließen, so wird die ganze Geschichte mit jedem Mal Hören immer besser. Wieder und wieder entdeckt man kleine Details in den Songs und merkt, dass jeder der Tracks einen eigenen Widererkennungswert hat. Bei der Kürze der Songs hätten 2-3 Tracks mehr vielleicht nicht schaden können, aber definitiv Daumen hoch für dieses Stück Platte!

Bewertung: 4,5/5
Laufzeit: ca. 38min
Website: http://www.arcticmonkeys.com
Highlights: Fluorescent Adolescent, Do Me a Favor, Old Yellow Bricks
Lowlights: D is for dangerous


Diskutiert über das Album oder den Bericht im Forum!


amazon.deFavourite Worst Nightmare

User Comments

Ahhhh also dieses Album ist absoluter Hammer und ich habe mich jetzt schon in diese Tracks verliebt!
Meine absoluten Tophits sin
If you were there, beware
und
Bad Thing
Super Gute Laune macher und Lieder die man ohne Probleme locker durchhören kann
Ich habe gelernt, die Arctic Monkeys zu lieben

Veröffentlicht von Thomas, An 04/22/2007 bei 20:09

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