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Ari Hest - Twelve Mondays (VÖ 30.7.) |
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02.08.2010 |
Spiel mir noch einen Singer-Songwriter mit seiner Gitarre vor und ich hau dir die Rübe ab! Es sei denn, es handelt sich um Ari Hest und seine Band. Denn der Mann aus Brooklyn hat nicht nur eine bemerkenswert nahe gehende und nachhaltig wirkende Stimme, sondern auch die richtigen Songs in der richtigen Länge, um mehr zu sein als nur einer unter vielen. |
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Blind Guardian - At the Edge of Time (VÖ 30.7.) |
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31.07.2010 |
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Da ist es! "At the Edge of Time" ist das wahrhaft epische Heavy Metal Album, das Blind Guardian seit ihrem Überalbum "Nightfall in Middle Earth" schaffen wollten und das "A Night at the Opera" und "A Twist in the Myth" zu musikalischen Studien degradiert. Der Weg zurück zu alten, vielleicht zugänglicheren Zeiten scheint abgeschnitten, doch wer sich auf diesen Meilenstein einlässt, wird hinab gezogen in andere Welten und in „Wheel of Time“ belohnt mit einer schwermetallischen und musikalischen Katharsis. |
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Donna Regina - The Decline ...(VÖ 16.7.) |
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29.07.2010 |
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...of female Happiness. Es ist der Soundtrack, der spielt, wenn „Sie“ mit frischem Baguette auf der Vespa zum französischen Landhaus düst, während „Er“ Kaffee aufsetzt und in Boxershorts den Lavendel stutzt. |
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Collapse under the Empire - The Sirens Sound |
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25.07.2010 |
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Irgendwo zwischen elektronisch-sphärischer Offenbarung und staubig heißem Industrialrock liegt die Welt von Collapse under the Empire, dem Instrumentalprojekt zweier Hamburger namens Chris Burda and Matthew Jason, deren seit 2007 drittes Album „The Sirens Sound“ sich zwar mit Artverwandtem messen lassen muss, die Elektronikkomponente allerdings in den Vordergrund schiebt und sich stark aufs Cinematografische konzentriert. Das funktioniert in Teilen auch ganz gut. |
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Tokyo Police Club - Champ (VÖ 16.7.) |
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13.07.2010 |
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Ihre EP „Lesson in Crime“ wurde 2007, das ist zu genüge berichtet, überhäuft mit Lob. Junge Wilde, so Indie wie nur möglich, spielten sich hier mit all ihrer naiven Energie in den Gehörgängen der Kritiker und Fans fest. Untermauert wurde die Tatsache, dass alle richtig lagen, von der 2008 folgenden LP „Elephant Shell“ und nach zwei Jahren Wartezeit steht nun der Nachfolger „Champ“ im Regal: Die Naivität musste einer neuen Souveränität weichen, latente Zappeligkeit wird überdeckt von komfortabel wirkender Ruhe. Die Melodien und Geschichten sind indes noch immer intensiv und „sticky“. |
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Crowded House - Intriguer (VÖ 25.6.) |
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12.07.2010 |
Getragene Momente inmitten meisterhaft komponierter Songs. Drei Jahre nach dem bereits großartigen Comebackalbum „Time On Earth“ legen Crowded House mit „Intriguer“ nun ein rundum in sich geschlossenes und stimmiges Album ab und präsentieren dabei, was sie seit jeher am allerbesten können: Die ganz großen Harmonien. Auf angenehme Weise klingt das alles so vertraut wie altmodisch aber in jedem Ton auch wieder deliziös und fesselnd - "Intriguer" ist nichts weniger als ein kleines, anregendes Popmeisterwerk. |
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Tom Petty & the Heartbreakers - Mojo (VÖ 11.6.) |
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01.07.2010 |
Warum eigentlich machen gute Musiker immer erst nach Jahren der kommerziell erträglichen Melodien für Radio und Charts die Musik, die sie nach eigenen Angaben am ehesten selbst charakterisiert? Tom Petty ist mit seiner neuen Platte in guter Gesellschaft. Offenbar sind grundlegende Stil-Änderungen bei Künstlern, die Jahre oder gar Jahrzehne lang in den Charts mit nie wirklich außergewöhnlicher Musik mitschwimmen, entweder eine Modeerscheinung oder vielleicht doch eine notwendige Maßnahme um der eingenen musikalischen Abstumpfung zu entgehen. |
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Robyn - Body Talk Pt. 1 (VÖ 18.6.) |
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20.06.2010 |
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2007 veröffentlichte Robyn mit ihrem nach ihr selbst benannten "Debüt" ein richtig gutes viertes Album (von den ersten LPs war bis dato leider recht wenig zu hören), das eine ganze Reihe famoser Popnummern zu bieten hatte. 2010 meldet sich die auch auf der Bühne unheimlich sympathisch wirkende Schwedin mit „Body Talk Pt. 1“ zurück und kündigt für dieses Jahr gleich zwei weitere LPs an. Wenn die Qualität dann an den ersten Teil der Trilogie anknüpfen kann, soll es uns recht sein. |
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The Drums - The Drums (VÖ 4.6.) |
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15.06.2010 |
Es gibt wiederkehrende Sounds in der Rockmusik, die sich, ganz gleich ob sie im Original ertönen oder mitunter nach Jahrzehnten von wilden, dürren Jungspunden nachempfunden werden, gleichzeitig als wohlwollende Erinnerungen und neuzeitlich triumphierende Erlebnisse in die Gehörgänge einschleichen. Gesagt ist ja ohnehin schon alles in der Rockmusik, jede Note wurde bereits gespielt, vor langer Zeit schon für die Ewigkeit geschaffen und warum, wo doch so manch alte Helden schon reichlich Patina angesetzt haben, nicht den Neuinterpretationen frischer Bands lauschen, vor allem wenn diese so anregend und unverstellt daherkommen wie die von den New Yorkern The Drums. |
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