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Brandon Flowers - Flamingo (VÖ 3.9.) |
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02.09.2010 |
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Brandon Flowers zwischen den Stühlen. Mit seinem ersten Soloalbum führt der Frontmann der Killers genau das fort, was er sich mit seiner erfolgreichen Band zuletzt eröffnete: die Entdeckung des klassischen Popsongs. Zwischen Bescheidenheit und Großformat besitzt der charismatische Flowers dabei ein nach wie vor feines Gespür für melodische Spannungsbögen. |
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Grinderman - Grinderman 2 (VÖ 10.9.) |
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30.08.2010 |
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Nicht mehr so ungeschliffen wie das Debüt, aber dafür souveräner und kraftvoller, noch immer rau, emotional und manchmal am Rande obszöner Perversion: „Grinderman 2“ steht dem 2007 erschienenen ersten Album der Bad Seeds Mannen Warren Ellis, Jim Sclavunos, Marty P. Casey und natürlich Frontmann Nick Cave in nichts nach und liefert Musik für moralisch Gefestigte. Manchmal auch mit einem zwinkernden Auge. Manchmal. Hoffentlich. |
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Ra Ra Riot - The Orchard (VÖ 24.8.) |
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23.08.2010 |
Ra Ra Riot aus Syracuse im Staate New York faszinieren mit einem Pop Folk-Mix, der so lässig wie stilsicher daherkommt und mit dem Einsatz von Geigen und Violinen eine oftmals schwebende Note bekommt. Obwohl die artverwandten Arcade Fire in vielen Songs zu grüßen scheinen, haben sich Ra Ra Riot auf ihrem neuen Album „The Orchard“ einem ganz eigenen Sound verschrieben; versponnen, beinahe poppig und dabei trotz aller Verspieltheit aufregend unspektakulär kommen sie daher. Die ganz großen Nummern sucht man zwar vergebens, doch ein paar bezaubernde Songperlen und hübsche Momente hält die Band durchaus bereit. |
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Hurts - Happiness (VÖ 27.8.) |
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19.08.2010 |
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Wenige Debütalben wurden in letzter Zeit so heiß gehandelt wie das von Theo Hutchcraft und Adam Anderson alias „Hurts“ aus Manchester. Mit „Wonderful Life“ erfahren die beiden Engländer gerade zu Recht massives Airplay und wo La Roux, Ladyhawke oder Little Boots die Sucht nach den neu geschriebenen „Besten Hits der 80er und 90er“ mit viel weiblichem Verve ins Rollen brachten, wollen Hurts die männliche Alternative sein. Doch wie das so ist mit hohen Erwartungen: Sie werden nur selten erfüllt. |
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The Sword - Warp Riders (VÖ 20.8.) |
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17.08.2010 |
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Für The Sword stehen derzeit alle Türen offen, aber irgendwie kriegen sie die Kurve nicht. Mit „Age of Winters“ und „Gods of the Earth“ lieferten die Texaner um Frontmann J.D. Cronise zwei knallharte Metal-Brechstangen ab, mit denen sich die Band trotz ihrer Fantasy-Themen ins Vorprogramm von Metallica spielten. Harte Riffs, Referenzen zu Black Sabbath und Led Zeppelin sowie ein eigener Stil, den sie sich in Ausschnitten nur mit Trivium teilen müssen. „Warp Riders“ erzählt nun eine Geschichte aus den Fernen des Weltalls, macht seine Sache wirklich gut, lässt aber weiter auf das Überalbum warten, das der Band durchaus zuzutrauen ist. |
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Marie Fisker - Ghost of Love (VÖ 27.8.) |
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16.08.2010 |
Mit ihren 34 Lenzen ist Marie Fisker für ein Debütalbum spät dran. Ein Jahr darf man abziehen, hat sie „Ghost of Love“ doch schon 2009 in ihrer Heimat Dänemark veröffentlicht und beachtliche Kritiken eingeheimst, doch – das darf gesagt sein – ihre hypnotische Mischung aus Country und Shoegazer-Rock ist nichts für Musikliebhaber mit verkapptem Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom. |
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11.08.2010 |
Sie haben Popmusik um mehr als eine Fußnote bereichert. Mit einer umfassenden Werkschau verabschieden sich A-ha mit dem Best-of Album „25“ nun in die Geschichtsbücher. 39 Songs umfasst das Album, neben den großen Hits, auch etliche wichtige Songs aus der zweiten Reihe sowie einige Remix-Versionen. Erstmals in ihrer Karriere kompilieren die Norweger eindrucksvoll ihre gesamte 25jährige Karriere, die einige der schönsten und wichtigsten Hymnen einer ganzen Popgeneration bereithält. |
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Arcade Fire - The Suburbs (VÖ 30.7.) |
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08.08.2010 |
Die kanadische Formation Arcade Fire ist ohne Zweifel eine der außergewöhnlichsten und einflussreichsten Bands der letzten Jahre. Mit ihrem neuen Album „The Suburbs“ überrascht die Band aus Montreal, sonst stets von Euphorie und eigenem Pathos getragen, mit einer neuen simplen Melancholie und Eingängigkeit, die dem Septett bislang kaum zuzutrauen war. Doch mit einem beinahe leichtfüßigen folkloristischen Popalbum umgarnen Arcade Fire auf bezaubernde Weise ihre Zuhörer und werden trotzdem allen Ansprüchen an einen zeitgemäßen und großen Indiestandard gerecht. |
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Bass Along: 10 Classic Rock Songs |
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03.08.2010 |
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Genauso wie die Frage, ob Schlagzeuger nun Musiker sind oder nicht, beschäftigt die Musikgemeinde ein immer wiederkehrendes Streitthema: Sind Bassisten eigentlich Gitarristen? Spielen Menschen nur den Bass, wenn sie mit der Gitarre nicht zurechtkommen? Wir werden dieser Frage nicht ernsthaft nachgehen, können uns ein Schmunzeln aber nicht verkneifen, wenn es um die Begutachtung von Bassnoten allseits bekannter Klassiker der Rockmusik geht. |
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