Schon vor einiger Zeit berichteten wir von eben jenem Zusammenschluss eines französischen Filmkomponisten und einer finnischen Sängerin, der sich anschickt unter dem Namen „The Dø“ (sprich "doe") feinste, mal avangardistische, mal ganz klassische Popmusik unters Volk zu bringen. Und wenn die Exzentrik unserer Nachbarn auf eine skandinavische Samtstimme trifft, dann kommt eine fast superbe Mischung dabei heraus.
Ist irgendetwas falsch daran möglichst hoch hinaus zu wollen, selbst wenn die Mittel noch beschränkt sind? Nein, denn von Nichts kommt ja bekanntlich Nichts. Und nach diesem Grundsatz macht eine handvoll junger Kerle aus Bayern unter dem Namen Adieu OK luftigen Punk, der mal versetzt ist mit Elementen von Nu Metal, Scream-Emo-Core-whatever…auch egal, denn wenn’s Spaß macht, ist der Name doch egal.
Wunderbare Popmusik kündigt sich da aus Südafrika an und trägt den Namen "Dear Reader". Cherilyn McNeil und Darryl Torr aus Johannesburg werden im Februar 2009 ihr Debüt "Replace why with funny" veröffentlichen und dürften sich schnell in so manchen Gehörgang spielen. Im Artikel findet ihr den myspace Link und ein kostenloses MP3 zum wunderbaren "Dearheart".
Retro-Jüppchen raus, Abspielgerät entstaubt - "Kassette" stehn vor der Tür! Das Hauptanliegen der vier Kölner Jungs wird auf der eigenen Webseite kurz auf den Punkt gebracht: "Wir machen Musik." Und so machen sie sich zeitgleich auf, um die Herzen potenzieller Fans mit fünf deutschsprachigen Pop-/Rock-Songs zu erobern.
Irgendwo zwischen den Stone Roses und Oasis bewegen sich mit ihrem melodischen Gitarrenpop die aus Seattle stammenden "Army Navy". Am 14.10. erscheint ihr gleichnamiges Erstlingswerk und wer bis dahin nicht auf der myspace Seite der 4 Jungs gewesen ist, könnte eine der gefälligsten Newcomerkombos des Jahres verpassen. Den Link gibt's im Artikel.
Wir erlauben uns einmal mehr die werte Aufmerksamkeit auf einen Künstler zu legen, der mit seiner Mischung aus Pop, Psychedelia, Hip Hop und genreunüblichen Beats eine Athmosphäre schafft, die es locker auf einen Tarantino-Soundtrack schaffen könnte. Unbedingt mal auf myspace reinhören und am 26.9. das Album beachten! Die wichtigsten Links findet ihr im Artikel.
Wir wagen uns mal etwas weiter aus dem Fenster und preisen hiermit ganz offiziell die Schwedin Lykke Li mit ihrem Debutalbum "Youth Novels" als Electro-Pop Künstlerin "to listen to" an. Die melodischen Popnummern mit ihrem subtilen und nicht ganz unschuldig wirkenden Vortrag dürften sich ohne Probleme auch hierzulande in das ein oder andere Ohr spielen und nach der etwas discolastigeren Robin die nächste gut exportierbare Nummer sein.Video und freies MP3 im Artikel...
Es ist immer schwer zu sagen, wenn nicht sogar ein Ding der Unmöglichkeit, welche Einflüsse eine Band geprägt haben, besonders wenn diese noch unbekannt ist. Man hört sich die Songs an, mag Parallelen zu anderen Künstlern oder Songs entdecken und erinnert sich an Namen, Titel – oder vielleicht auch nicht.