Schon vor einiger Zeit berichteten wir von eben jenem Zusammenschluss eines französischen Filmkomponisten und einer finnischen Sängerin, der sich anschickt unter dem Namen „The Dø“ (sprich "doe") feinste, mal avangardistische, mal ganz klassische Popmusik unters Volk zu bringen. Und wenn die Exzentrik unserer Nachbarn auf eine skandinavische Samtstimme trifft, dann kommt eine fast superbe Mischung dabei heraus.
Für das aktuelle Biopic "Hilde" hat Schauspielerin Heike Makatsch zunächst einige Titel, und dann, weil es so gut lief, sogar ein ganzes Album mit Klassikern des großen deutschen Nachkriegsstars aufgenommen. Logische Hildchenfrage: Kann Heike wie Hilde klingen? Oder will sie das gar nicht?
Diesmal wurde der Spieß umgedreht. Der finnische Produzent Petri Alanko, auch bekannt unter dem Alias Lowland, machte sich auf und erweiterte den „Classical Trancelations“ Gedanken, der bisher dafür stand klassische Werke in Tanznummern zu verwandeln, um ein neues Werk. Er arrangierte („trancelated“) bekannte Tracks aus Elektrotempeln oder Chillout-Lounges in Partituren für ganze Orchester. Ein Experiment in 14 Tracks.
Computerspiele sind, und da mag dieser Bayer noch so unqualifiziert das Gegenteil behaupten, in unserer modernen Gesellschaft Teil der Kultur geworden. Von Jung und Alt werden die bunten Daddel-CDs und DVDs gekauft und verschlingen oft bereits mehr Geld in der Herstellung als ein Kinofilm. Und ein Teil der Aufmerksamkeit gehört natürlich auch hier der Musik. Ob Tetris-Gepiepse oder orchestrierte Suiten – ohne Musik geht auch bei Spielen nichts. Grund genug, einige der besten Tracks für ein ganzes Orchester neu zu arrangieren und als Soundtrack zu präsentieren – Ready, set, go!
...wundert sich über die Liebe. Nun gut, Butter bei die Fische. An dieser Stelle werden die Hosen runter gelassen. Denn den Film zum vorliegenden Soundtrack hat der Autor nicht gesehen. Und nicht immer ist es einfach die Musik zu beurteilen, wenn man die auslösenden Bilder nicht kennt – und dann haben wir es auch noch mit neuen Songs von Element of Crime zu tun, was erst recht ein Grund ist nichts falsch machen zu wollen. Aber es ist einfach nicht einfach und Bob Dylan spielt eine größere Rolle als man meinen mag…
Sophie heiratet. Nicht irgendwo, sondern im Hotel ihrer Mutter in Griechenland. Und ihr größter Wunsch ist es, von ihrem Vater, den sie nicht kennt, an ihren Zukünftigen frei gegeben zu werden. Sie entdeckt das Tagebuch ihrer Mutter und die Tatsache, dass 3 Männer als ihr Erzeuger in Frage kommen. Und so nimmt die Geschichte ihren Lauf und pünktlich zum Kinostart von „Mamma Mia!” gibt es auch den Soundtrack dazu.
Sanfte Gitarrenklänge und herzzerreißende Gesangspassagen. Der Soundtrack zum irischen Liebesfilm „Once“ zieht den Zuschauer in den Bann der sehnsuchtsvollen Hauptdarsteller Glen Hansard und Markéta Irglová, welche die Songs neben ihrer schauspielerischen Tätigkeit sogar selbst geschrieben und eingespielt haben. Die Frage bleibt lediglich: Wieviel Herzschmerz kann eine CD vertragen?
„Stabat Mater dolorosa iuxta crucem lacrimosa” – Das Herz voller Schmerzen stand Christi Mutter bei seinem Kreuz und weinte. Im Jahre 1490 tauchte die erste schriftliche Überlieferung des mittelalterlichen Gedichts „Stabat Mater“, das nach letzten Ergebnissen irgendwann im 13. Jahrhundert entstanden sein soll, auf und ist mit seinem Gesang über das Leiden Marias hinsichtlich der Kreuzigung ihres Sohnes mit hunderten von Interpretationen bis heute ein fester Bestandteil der europäischen Musikgeschichte. Karl Jenkins (Soft Machine, Adiemus) interpretiert den Stoff auf seine Weise.
Ein junger Mann verliebt sich unsterblich in eine junge Dame, bekundet ihr in unendlich vielen Liebesbriefen seine Zuneigung und erhält nach längerem Zögern ihrerseits die ersehnten Antworten. Taumelnd vor Hingebung macht er ihr einen Heiratsantrag, sie lehnt ab, heiratet einen wohlhabenden Arzt. 51 Jahre, 9 Monate und 4 Tage wartet Florentino Ariza auf sie, lässt sie nicht aus den Augen. Bis ihr Ehemann stirbt und er seine noch immer währende Liebe neu bekundet…
Am 6. September 2007 erlag im italienischen Modena einer der besten und berühmtesten Opernsänger der heutigen Zeit den Folgen einer Lungenentzündung, die sein Körper nach einer schweren Krebsoperation im Jahr zuvor nicht mehr meistern konnte. Luciano Pavarotti - Startenor, Mitbegründer der „3 Tenöre“ und Opernregisseur wird unheimlich vielen Menschen als Inbegriff des Vortragens klassischer Musik in Erinnerung bleiben.