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Eminem - Relapse (VÖ 15.5.09) |
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15.05.2009 |
Es gibt ihn noch. Es hatte nicht immer danach ausgesehen, als würde das fünfte Album von Marshall Mathers alias Eminem tatsächlich noch erscheinen. Fast fünf Jahre sind vergangen seit dem Vorgänger „Encore“ - so lange hatte der Detroiter voher für alle vier seiner bisherigen Alben gebraucht. Ausflüge als Produzent und in diverse Entzugskliniken wegen Alkohol- Drogen- und Schlaftablettenabhängigkeit haben Zeit gekostet, und zwischenzeitlich hatte der Rap-Wunderknabe, der inzwischen mehr als 80 Millionen Platten verkauft hat, wohl auch einfach die Lust verloren. |
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Submarien - Not a Robot (VÖ 8.5.09) |
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09.05.2009 |
Eine Band findet sich, macht ihre Sache richtig gut, spielt unzählige Gigs, noch bevor die erste Platte veröffentlicht ist, gewinnt inländische und internationale Wettbewerbe und bekommt Angebote für einen Plattenvertrag. Die Band lehnt ab, weil man seine musikalische Freiheit nicht aufgeben möchte, geht in sich, baut ein eigenes Studio auf und geht den Erstling komplett selbst an. Eine Geschichte, die in diesen Zeiten gar nicht mehr so innovativ ist und auch nicht zwingend gutes Material abwirft. Wenn das Resultat wie im vorliegenden Fall allerdings stimmt, darf auch das Drumherum kitschig klingen. |
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Death Cab For Cutie - The Open Door (EP VÖ 24.04.09) |
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04.05.2009 |
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Außen vor zu bleiben war schon immer doof, das wissen wir alle. Ob man nun beim Schulsport als Letzter in den sonst so erlesenen Kreis einer Zweifelderballmannschaft gewählt oder ob man als angehendes Model von C&A einfach nicht gebucht wurde: nicht ins Gesamtkonzept zu passen hört man gar nicht gern und trübt Stimmung sowie Selbstbewusstsein. |
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Kerli - Love is dead (VÖ 24.4.) |
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23.04.2009 |
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Man ist ja mittlerweile vorsichtig, wenn ein vermeintlich x-beliebiges, überdurchschnittlich gut aussehendes Mädel irgendwo unter Vertrag genommen und dann der breiten Masse präsentiert wird. Kerli erfüllt die letzten beiden Kriterien und – nicht zu verachten – kann zudem noch singen. Und auch wenn es Titel, Cover und Marketing anders implizieren: „Love is dead“ ist reinste Popmusik, klingt optimistisch und ist zudem auch noch gut gelungen. |
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Nobelpenner - Meinten Sie Nibbelpeter? (VÖ 3.4.) |
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19.04.2009 |
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Norddeutscher Humor. Trocken und böse, direkt und vermeintlich auch flach aber stets mit dem Quentchen an Wahrheit, den das gemeine Nordlicht so sympathisch und zu einem interessanten Gesprächspartner macht. Unverklausulierte Wahrheiten und derbe humoristische Einlagen finden sich auch auf der vorliegenden CD zweier Hamburger, die trotz der auf den ersten Blick fatalen Unkontrolliertheit nicht nur musikalisch, sondern auch lyrisch begeistert. Und wenn’s am Ende eben nur für zwei Songs am Lagerfeuer reichen sollte, dann ist es eben so. Und nicht anders. |
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The Dø - A mouthful (VÖ 17.4.) |
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16.04.2009 |
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Schon vor einiger Zeit berichteten wir von eben jenem Zusammenschluss eines französischen Filmkomponisten und einer finnischen Sängerin, der sich anschickt unter dem Namen „The Dø“ (sprich „doe“) feinste, mal avangardistische, mal ganz klassische Popmusik unters Volk zu bringen. Und wenn die Exzentrik unserer Nachbarn auf eine skandinavische Samtstimme trifft, dann kommt eine fast superbe Mischung dabei heraus. |
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Lily Electric - You’re in the Painting you saw (VÖ 17.4.) |
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15.04.2009 |
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Da es in Dänemark ja auch etwas kühler ist und das Wetter wohl auch vom rauen Nordwind beeinflusst wird, könnte es sein, dass auf dänischem Musikrasen Ähnliches wächst wie auf britischem. So klingen die Smörrebröd-Newcomer von Lily Electric verdächtig nach Brit-Pop und Oasis - eine mal fade und mal gar gelangweilte Stimme mit einer halben Oktave Ambitus. Während Oasis sich allerdings an monumentale Hymnen halten, muss erst einmal durchleuchtet werden, was Lily Electric da tun. |
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Gentleman Reg - "Jet Black" (VÖ 27.3.) |
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13.04.2009 |
Keine Frage. Pophelden sehen anders aus. Beim Anblick von Gentleman Reg hat man das Gefühl, ihm eine Heizdecke reichen zu müssen und das, obwohl da draußen gerade der Sommer aufknospert. Li-La-(Gute-)Laune-Musik zum oben ohne Autofahren. |
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Sue - Home Philosophy (VÖ 27.3.) |
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26.03.2009 |
Dass „Home Philosophy“ der norddeutschen Band SUE von einer guten handvoll Produzenten produziert wurde, soll gar nicht lange ausgebreitet werden. Auch nicht die Story mit myspace oder dem Wassertank – vielleicht greifen wir sie ja noch mal auf. Was zählt ist ja am Ende die Musik: Und die lässt sich beim ersten Hören gar nicht so einfach beschreiben. Irgendwo zwischen Elektrorock und Akustikpop muss sie liegen und wirft eigentlich auch was fürs Radio ab… |
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