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Devendra Banhart - What will we be |
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04.12.2009 |
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Nein, Devendra Banhart ist kein Hippie - er trägt weder fettige Dreadlocks, noch tanzt er Ringelreigen auf beblümten Wiesen. Seine Musik allerdings lässt vermuten, dass der texanische Vertreter dessen, was man landläufig New-Weird-America nennt, irgendwann in den Astgabeln eines Pekannussbaumes geboren wurde. Hier trifft verspielter Folk auf Bossa Nova, Lo-Fi Pop und Jazz – „What will we be“ gibt sich dabei meist so klar strukturiert und mitreißend wie keine Platte des Künstlers zuvor. |
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Jack Johnson - En Concert |
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01.12.2009 |
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Wenn man die Shootingstars der amerikanischen Singer/Songwriter-Szene in den letzten zehn Jahren aufzählt, so sticht einer unter ihnen ganz besonders heraus: Jack Johnson, der charismatische Surfer aus Hawaii, der als braungebrannter Sunnyboy mit seinem luftig leichten Gitarrenspiel die Pop-Welt verzaubert und sich in ihren Olymp geschrammelt hat. Nach vier Studio-Alben und ausgedehnten Touren in jeden Winkel der Welt, hat er nun mit „En Concert“ das Live-Album veröffentlicht. Vollgestopft mit magischen Konzertmomenten kommt es daher, um diesen Herbst sowohl von CD, als auch von DVD kräftig konsumiert zu werden. |
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Martha Wainwright - Sans Fusils (VÖ 4.12.) |
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26.11.2009 |
Was kommt heraus, wenn man diverse interessante Charaktere in einem großen Topf zusammenmischt? Im besten Falle etwas ähnlich Interessantes. So wie im Falle von Martha Wainwrights neuer Platte „Sans Fusils Ni Souliers A Paris (Martha Wainwrights Piaf Record)“, auf welcher sie eine Reihe alter Chansons, mit denen einst Edith Piaf berühmt und berüchtigt wurde, neu interpretiert. Ein Künstlerkind singt die Musik eines anderen. |
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Hausboot - Strom ab (VÖ 6.11.) |
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24.11.2009 |
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Einen Song von Heiner Lürig hat jeder von uns schon mal gehört, und doch ist der gute Mann im Grunde gänzlich unbekannt. Kleine Hilfe: Produzent von Heinz Rudolf Kunze, Komponist von „Dein ist mein ganzes Herz“ - jetzt klingelt‘s. Eben jener Heiner Lürig hat sich dann auch mit Tino Eisbrenner zusammengetan, um unter dem Alias Hausboot „Strom ab“ aufzunehmen, das mit einer recht pathetischen Mischung aus Pop, Folk und Country das Gemüt reizen kann, hier und da allerdings starke Momente hat. |
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Dame Shirley Bassey - The Performance (VÖ 6.11.) |
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20.11.2009 |
Ein altes, englisches Theater. Das schon etwas gesetzte Publikum still und elegant, die samtenen Sitzreihen sind in seichtes Dämmerlicht getaucht. Ein Orchester. Die Atmosphäre ist gespannt aber ruhig. Alles starrt auf die glamouröse Dame auf der Bühne. Von einem einsamen Lichtkegel perfekt in Szene gesetzt strahlt sie eine einzigartige Eleganz aus, während sie das sprachlose Publikum mit ihrer donnernden Stimme gnadenlos vor sich auf die Knie zwingt. |
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Tori Amos - Midwinter Graces (VÖ 27.11.09) |
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17.11.2009 |
Jedes Jahr geht eine schier unzählbare Flut an Weihnachtsalben über die auf den zur rechten Zeit fallenden Schnee wartende Hörerschaft ein. Es könnte ihr ganz schwindelig werden, wären zwischen vielen herzlosen Versuchen noch den letzten Rest des für Geschenke vorgesehenen Budgets zu rauben nicht auch einige Perlen bekannterer Künstler zu finden. Bob Dylan ging souverän voran, Sting folgte mit seinen Variationen über bekannte Titel und Tori Amos macht ihre Sache ebenfalls wie immer mit sehr viel Gefühl. |
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Robbie Williams - Reality killed the Video Star |
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10.11.2009 |
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Dass Robbie Williams gerade in dem Land sein privates Glück findet, das ihn musikalisch bisher verschmähte, zeugt von einer gewissen Ironie, die schon immer zur Karriere dieses Ausnahmekünstlers gehörte. Nach dem unvermeidbaren Rückschlag „Rudebox“ meldet sich der König der europäischen Popmusik zurück und zeigt sich ganz reumütig. Das ist man zwar nicht gewohnt, aber es steht ihm doch ganz gut. |
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Charlotte Hatherley - New Worlds (VÖ 16.10.) |
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28.10.2009 |
Der geneigte Leser kennt Charlotte Hatherley noch von ihrem Engagement bei der irischen Band Ash . „Grey will fade“ etwa stammt aus ihrer Feder und nach ihrem Weggang im Jahre 2006 entschied sie sich für eine Solokarriere, die bisher zwar nicht ganz so erfolgreich verlief, mit „New Worlds“ allerdings einen Ausbruch nach oben schaffen könnte. |
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Max Herre - Ein geschenkter Tag (VÖ 18.9.) |
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26.10.2009 |
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Spröde Geister mögen meinen, ein Musiker solle im Hafen seiner künstlerischen Heimat bleiben, sich im Fahrwasser dessen bewegen, was ihn populär gemacht hat. Zahlreiche Künstler bewiesen, dass es auch anders geht. Nicht zuletzt das thüringer Energiebündel Clueso, der vom Hip-Hop eine Drehung um sich selbst, hin zu Musik mit großen Singer-Songwriter-Qualitäten gemacht hat. |
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