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Maria Mena - Cause and Effect (VÖ 3.10.) |
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01.10.2008 |
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Erst durch die Singleauskopplung „Just hold me“ und dem dazugehörigen, eher durchwachsenen Album „Apparently unaffected“ wurde Maria Mena 2006 hierzulande so richtig bekannt. Dabei macht die norwegische Sängerin bereits seit 2002 professionell Musik und mit ihrem neuesten Streich „Cause and Effect“ diesmal auch alles richtig. Mitreißende Melodien und viel Abwechslung – eine kleine Pop-Perle für den Herbst. |
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Mini Moustache - La vie en disco (VÖ 26.9.) |
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15.09.2008 |
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In Mannheim gibt es eine Popakedemie, in der offensichtlich viel Wert auf die Vorlesungen zum Thema „Marketing & Promotion“ gelegt wird. Das kann gut gehen (siehe „My baby wants to eat your pussy“), wenn auch die Musik dahinter gelungen ist, und schlecht, wenn hinter der Pornopopfassade, die genauso unterhaltsam ist wie das, was in grauer Vorzeit mal bei RTL nachts um Zwölf lief, 45 Minuten weitgehend flachbrüstiger Discofunk geboten wird. |
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Kings of Leon - Only by the night (VÖ 19.9.) |
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10.09.2008 |
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Mit “Because of the times” räumten die Büder Caleb, Jared und Nathan Followill und deren Cousin Matthew letztes Jahr gewaltig ab. Von so manchem Magazin wurde es zum wichtigsten Album des Jahres ausgerufen und wochenlang war es in aller Kritikermunde. Der Nachfolger wurde als rockiger angekündigt, wird dem allerdings überhaupt nicht gerecht. Erste Hälfte top, zweite komplett überflüssig. |
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Rainald Grebe - 1968 (VÖ 26.9.) |
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10.09.2008 |
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Wenn jemand hierzulande Menschen zum Lachen bringt, indem er subtil und ohne allzu offensichtliche Pointe seine Texte schmettert, dann handelt es sich mit großer Sicherheit um Rainald Grebe, der 2004 noch alleine und seit 2005 mit seiner Kapelle der Versöhnung schon Brandenburg, Thüringen und Dörte besang (Tipp: youtube durchsuchen). Sein skurriles und teils bitterböses Tribut an frühere (und bessere) Zeiten ist nun stilecht als auf Vinyl getrimmte CD zu haben. |
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The Precious Mings - Everytime... |
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03.09.2008 |
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…I sell a record a kitten dies. Eigentlich ein Grund die Platte nicht zu kaufen, wäre sie nicht so hypnotisch interessant gelungen. Boris Ming, der Keyboarder der Briten von Chikinki (auch hier die Einflüsse unüberhörbar) kriecht mit neuen Tönen aus seinem Keller hervor und singt dabei auch noch. |
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PeterLicht - Melancholie und Gesellschaft (VÖ 5.9.) |
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01.09.2008 |
PeterLicht als einen der interessantesten Künstlers dieses Landes zu bezeichnen, ist einfach. Ihn als einen der Bedeutendsten zu sehen, ist da schon schwerer, denn so recht mag man den Wahlkölner nicht verstehen – oder vielleicht interpretiert man auch nur zu viel in den Herren, der einst kurz aufs Sonnendeck verschwand, hinein? Auf jeden Fall beobachtet PeterLicht auf „Melancholie und Gesellschaft“ sehr genau und stellt allzu oft die richtigen Fragen, ohne sich allerdings mit Antworten anzubiedern. |
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Mia. - Willkommen im Club (VÖ 5.9.) |
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29.08.2008 |
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Mia. tanzen wieder. Nach dem interessanten und guten Zirkus-Konzept des Vorgängers gibt es ab dem 5.9. das neue, viel elektronischere Album „Willkommen im Club“, das sich bereits mit dem hübschen „Mein Freund“ angekündigt hat. Und neben extrem tanzbaren Beats und sehr schönen Melodien mit viel Verspieltheit gibt es Texte mit der genau richtigen Dosis Köpfchen on top. Mia. werden mit jedem Album besser. Punkt. |
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Fleet Foxes - Fleet Foxes |
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10.08.2008 |
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Ein Geheimtipp dürften die Fleet Foxes für Viele gar nicht mehr sein, bekommen die 5 Jungs aus Seattle doch gerade ein gewaltiges Medienecho vor allem in den USA und in England (auch wir berichteten). Verständlich, denn mit ihrem Rückgriff auf folkloristische Wurzeln, auf Chöre wie die der Beach Boys und dem Wissen darüber, dass das alles gar nicht so unmodern ist, erobern die Fleet Foxes die Sonnenuntergänge des Sommers. |
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05.08.2008 |
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Die Erwartungen, die an das neue Album der 5 Jungs aus Philadelphia gestellt wurden, waren nach der wunderbaren „We all belong“ LP enorm hoch. Und während Dr. Dog sich die Verspieltheit erhalten haben, sind die Songs nicht mehr ganz so eingängig und bewegend und ist der Sound deutlich kraftvoller und sauberer geworden. Leider nimmt gerade Letzteres ein wenig Charme aus der Sache. Aber irgendwie kann man ihnen dann doch nicht böse sein, denn sie klingen in weiten Teilen einfach immer noch so rehäuig wie zuvor. |
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