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Brandon Flowers - Flamingo (VÖ 3.9.) |
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02.09.2010 |
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Brandon Flowers zwischen den Stühlen. Mit seinem ersten Soloalbum führt der Frontmann der Killers genau das fort, was er sich mit seiner erfolgreichen Band zuletzt eröffnete: die Entdeckung des klassischen Popsongs. Zwischen Bescheidenheit und Großformat besitzt der charismatische Flowers dabei ein nach wie vor feines Gespür für melodische Spannungsbögen. |
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Ra Ra Riot - The Orchard (VÖ 24.8.) |
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23.08.2010 |
Ra Ra Riot aus Syracuse im Staate New York faszinieren mit einem Pop Folk-Mix, der so lässig wie stilsicher daherkommt und mit dem Einsatz von Geigen und Violinen eine oftmals schwebende Note bekommt. Obwohl die artverwandten Arcade Fire in vielen Songs zu grüßen scheinen, haben sich Ra Ra Riot auf ihrem neuen Album „The Orchard“ einem ganz eigenen Sound verschrieben; versponnen, beinahe poppig und dabei trotz aller Verspieltheit aufregend unspektakulär kommen sie daher. Die ganz großen Nummern sucht man zwar vergebens, doch ein paar bezaubernde Songperlen und hübsche Momente hält die Band durchaus bereit. |
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Hurts - Happiness (VÖ 27.8.) |
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19.08.2010 |
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Wenige Debütalben wurden in letzter Zeit so heiß gehandelt wie das von Theo Hutchcraft und Adam Anderson alias „Hurts“ aus Manchester. Mit „Wonderful Life“ erfahren die beiden Engländer gerade zu Recht massives Airplay und wo La Roux, Ladyhawke oder Little Boots die Sucht nach den neu geschriebenen „Besten Hits der 80er und 90er“ mit viel weiblichem Verve ins Rollen brachten, wollen Hurts die männliche Alternative sein. Doch wie das so ist mit hohen Erwartungen: Sie werden nur selten erfüllt. |
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Marie Fisker - Ghost of Love (VÖ 27.8.) |
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16.08.2010 |
Mit ihren 34 Lenzen ist Marie Fisker für ein Debütalbum spät dran. Ein Jahr darf man abziehen, hat sie „Ghost of Love“ doch schon 2009 in ihrer Heimat Dänemark veröffentlicht und beachtliche Kritiken eingeheimst, doch – das darf gesagt sein – ihre hypnotische Mischung aus Country und Shoegazer-Rock ist nichts für Musikliebhaber mit verkapptem Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom. |
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11.08.2010 |
Sie haben Popmusik um mehr als eine Fußnote bereichert. Mit einer umfassenden Werkschau verabschieden sich A-ha mit dem Best-of Album „25“ nun in die Geschichtsbücher. 39 Songs umfasst das Album, neben den großen Hits, auch etliche wichtige Songs aus der zweiten Reihe sowie einige Remix-Versionen. Erstmals in ihrer Karriere kompilieren die Norweger eindrucksvoll ihre gesamte 25jährige Karriere, die einige der schönsten und wichtigsten Hymnen einer ganzen Popgeneration bereithält. |
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Ari Hest - Twelve Mondays (VÖ 30.7.) |
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02.08.2010 |
Spiel mir noch einen Singer-Songwriter mit seiner Gitarre vor und ich hau dir die Rübe ab! Es sei denn, es handelt sich um Ari Hest und seine Band. Denn der Mann aus Brooklyn hat nicht nur eine bemerkenswert nahe gehende und nachhaltig wirkende Stimme, sondern auch die richtigen Songs in der richtigen Länge, um mehr zu sein als nur einer unter vielen. |
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Crowded House - Intriguer (VÖ 25.6.) |
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12.07.2010 |
Getragene Momente inmitten meisterhaft komponierter Songs. Drei Jahre nach dem bereits großartigen Comebackalbum „Time On Earth“ legen Crowded House mit „Intriguer“ nun ein rundum in sich geschlossenes und stimmiges Album ab und präsentieren dabei, was sie seit jeher am allerbesten können: Die ganz großen Harmonien. Auf angenehme Weise klingt das alles so vertraut wie altmodisch aber in jedem Ton auch wieder deliziös und fesselnd - "Intriguer" ist nichts weniger als ein kleines, anregendes Popmeisterwerk. |
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Tom Petty & the Heartbreakers - Mojo (VÖ 11.6.) |
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01.07.2010 |
Warum eigentlich machen gute Musiker immer erst nach Jahren der kommerziell erträglichen Melodien für Radio und Charts die Musik, die sie nach eigenen Angaben am ehesten selbst charakterisiert? Tom Petty ist mit seiner neuen Platte in guter Gesellschaft. Offenbar sind grundlegende Stil-Änderungen bei Künstlern, die Jahre oder gar Jahrzehne lang in den Charts mit nie wirklich außergewöhnlicher Musik mitschwimmen, entweder eine Modeerscheinung oder vielleicht doch eine notwendige Maßnahme um der eingenen musikalischen Abstumpfung zu entgehen. |
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Robyn - Body Talk Pt. 1 (VÖ 18.6.) |
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20.06.2010 |
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2007 veröffentlichte Robyn mit ihrem nach ihr selbst benannten "Debüt" ein richtig gutes viertes Album (von den ersten LPs war bis dato leider recht wenig zu hören), das eine ganze Reihe famoser Popnummern zu bieten hatte. 2010 meldet sich die auch auf der Bühne unheimlich sympathisch wirkende Schwedin mit „Body Talk Pt. 1“ zurück und kündigt für dieses Jahr gleich zwei weitere LPs an. Wenn die Qualität dann an den ersten Teil der Trilogie anknüpfen kann, soll es uns recht sein. |
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