Ein Geheimtipp dürften die Fleet Foxes für Viele gar nicht mehr sein, bekommen die 5 Jungs aus Seattle doch gerade ein gewaltiges Medienecho vor allem in den USA und in England (auch wir berichteten). Verständlich, denn mit ihrem Rückgriff auf folkloristische Wurzeln, auf Chöre wie die der Beach Boys und dem Wissen darüber, dass das alles gar nicht so unmodern ist, erobern die Fleet Foxes die Sonnenuntergänge des Sommers.
Das, was man heute unter Progressive Metal oder Progressive Rock versteht, ist eine zu Unrecht unterschätzte Musikspezies, die entweder gehasst (respektive nicht verstanden) oder schlicht und einfach vergöttert wird. Die schwedische Prog Metal Band Opeth um Mastermind Mikael Åkerfeldt ist mit ihrer Mischung aus brachialem Gebolze, balladesken Einlagen und Anflügen von Jazz und Folk nach 8 Alben eine feste Institution in diesem Bereich. Hätte Musik die Welt erschaffen, hätten Opeth den Himmel in all seinen Facetten geformt.
Mit ihrem letzten Album "The Crusade" haben die Metaller von Trivium nicht nur alles richtig gemach, sondern auch den gerechten Ruhm für ihre Arbeit eingefahren. Am 26.9. erscheint nun der Nachfolger "Shogun" und kommt mit 11 neuen Tracks auf die Hörerschaft zu. Neben den Titeln dieser Songs findet ihr im Artikel ebenfalls die ersten beiden Episoden des Making Ofs direkt aus der Country-Hauptstadt Nashville. Viel Spaß!
Aus Seattle kommt eine Band, auf die wir an dieser Stelle gerne hinweisen möchten. Denn mit ihren "baroque harmonic pop jams", wie sie ihre Musik selbst beschreiben, machen sie dort weiter, wo Bands wie die Beach Boys, Simon and Garfunkel oder The Zombies aufgehört haben (letztere Versuche der Letztgenannten seien mal außen vor gelassen) und bieten wunderbare Melodien gepaart mit 60er Sound und mehrstimmigen Vocals. Das selbstbetitelte Album kommt am 8.8., die EP ist bereits erschienen. Hörproben findet ihr auf der myspace Seite, den Link dorthin im Artikel.
Die Legende erzählt, dass sich 2004 in einer Scheune mitten im schwedischen Irgendwo Harriet Ohlsson, Johan Bringhed und Kalle Karlsson zu einem Konzert zusammenfanden, um berühmte Rock- und Metalhits unplugged nachzuspielen. Und dabei hielten sie sich nicht unbedingt an das vorgegebene Arrangement, sondern interpretierten die Stücke auf ihre ganz eigene Art. Und weil die Geschichte wahnsinnig gut ankam, gibt es jetzt ein Album voller interessanter Neuaufnahmen.
“I'd rather be dead, yeah I'd rather be dead! I'd rather be face down in the dirt with a bullet in my head!” Da sind sie wieder, die US amerikanischen Rocker von Mötley Crüe und es bleibt nicht aus „Saints of Los Angeles“, dem nach 8 Jahren ersten Studioalbum der Band, mit dem 1989er „Dr. Feelgood“ zu vergleichen. Weniger überproduziert als die Vorgänger und direkt auf den Punkt rockt das Teil mitten ins Gesicht.
Eine brisante Mischung, die uns da ins Haus flattert. Level-C, eine - ähem – Girlgroup aus Cleveland, die sich spezialisiert hat auf das Zerschmettern von unschuldigen Gehörgängen, treten mit ihrem Debüt „Level-C“ selbstbewusst auf die Bühne und singen sich mehr oder weniger verständlich ihren Frust von der Seele. Geduckt und reingehört…
Was sich am 6. September mit "The Shock Of Lightning" ankündigen wird, mündet dann Anfang Oktober in einem neuen Album der Großmäuler von Oasis, welches den auffordernden Titel "Dig out your soul" tragen wird. Die Aufnahmen wurden wieder unter der Leitung von Dave Sardy in den Abbey Road Studios vorgenommen, bevor in Los Angeles abgemischt wurde. Was den Hörer erwartet beschreibt Noel Gallagher: "I wanted to write music that had a groove; not songs that followed that traditional pattern of verse, chorus and middle eight. I wanted a sound that was more hypnotic; more driving. Songs that would draw you in a different way."
Kein schlechter Titel für das Debütalbum einer jungen, britischen Band, die zwar schon 5 Singles in den UK-Indie-Charts untergebracht und auf dem Glastonbury Festival vor beachtlichem Publikum gespielt hat, allerdings irgendwo zwischen Vergleichen hängen bleiben wird. Denn sobald der Opener „You don’t get it“ ertönt, meint man irgendwo zwischen Blink 182 und Bloc Party festzustecken - und den Kooks im Geiste. Im Affenzahn durch 12 Songs gerockt…
Seit Jahren hat man von Andy Yorke, dem kleinen Bruder von Radioheads Thom Yorke, nichts mehr gehört. Damals noch Teil der Band "The unbelievable truth", zog er sich nach seiner Trennung von eben jenen nach Russland zurück. Am 14.7. erscheint nun sein Soloalbum "Simple" und bringt wunderbare Gitarrenmusik mit sich, die natürlich angelehnt ist an seine alte Band, jedoch in sich noch viel ruhiger und geschlossener wirkt. Reinhören lohnt sich - den myspace Link gibt es im Artikel...