Ein Geheimtipp dürften die Fleet Foxes für Viele gar nicht mehr sein, bekommen die 5 Jungs aus Seattle doch gerade ein gewaltiges Medienecho vor allem in den USA und in England (auch wir berichteten). Verständlich, denn mit ihrem Rückgriff auf folkloristische Wurzeln, auf Chöre wie die der Beach Boys und dem Wissen darüber, dass das alles gar nicht so unmodern ist, erobern die Fleet Foxes die Sonnenuntergänge des Sommers.
Ian Pooley, der mit bürgerlichem Namen Ian Pinnekamp heißt, hat sich für sein neues Album ganze vier Jahre Zeit gelassen und ist seit dem 13.6. mit „In other words“ in den Plattenläden eures Vertrauens vertreten. Diese Tatsache mag der Houseszene ein Aufatmen bescheren, denn schließlich ist Herr Pooley seit eh und je einer der Top-Produzenten dieser Nation und mit seinen extrem tanzbaren und stets von lateinamerikanischen Elementen untersetzten Nummern auch international eine feste Größe.
Die britischen Primal Scream bringen Ende Juli ihr neues Album "Beautyful Future" in die Läden und lassen die wartenden Fans ein wenig am neuen Material schnuppern. Auf der myspace Seite (Link im Artikel) gibt es das neue "Can't go back" zu hören. Viel Spaß dabei.
Laut dem britischen NME hat Rapper Eminem bestätigt, dass er im Studio an neuem Material arbeitet, welches voraussichtlich für das nächste Album benutzt wird. Sollte die Platte noch dieses Jahr erscheinen, hätte sich der Mann aus Detroit ganze 4 Jahre Zeit gelassen für sein neues Werk. Wir sind gespannt...
Nachdem sie bei Rock am Ring und Rock im Park schon ordentlich auf die Kacke gehauen haben, verkündeten die netten Herren aus Kentucky unlängst, dass das neue Album "Folklore and Superstition" im August das Licht der Welt erblicken wird. Und damit wir bis dahin auch schön aufgeregt sind, gibt es jetzt einen offiziellen Happen aus dem neuen Werk. Der wirklich klasse aufrockende Song "Blind Man" steht ab sofort zum Download zur Verfügung. Den Link gibt's im Artikel.
The Offspring - Rise and Fall, Rage and Grace (VÖ 13.6.)
Review: Rock/Alternative
09.06.2008
Die Messlatte war hoch aufgehängt, als The Offspring als Vorbote ihres mittlerweile 8. Studioalbums die klasse Single “Hammerhead” ins Rennen geschickt haben (siehe auch hier). Ganze 5 Jahre haben sich die Jungs um Frontmann Bryan „Dexter“ Holland Zeit gelassen, um unter den Fittichen von Bob Rock (Metallica, The Cult) ihr nächstes Punkrock-Bollwerk in die Plattenläden zu stellen. Ob die Herren noch rocken können?
Roger (sprich „Roschee“) Cicero ist ja irgendwie die männliche Annett Louisann, nur um Einiges direkter, weniger subtil, weniger knuffig, mehr Swing, weniger Chanson, mehr Pop und ein wenig Salsa. Was die beiden allerdings gemeinsam haben ist der große Erfolg: Echo-Gewinn als Künstler des Jahres, die Goldene Stimmgabel, Gold-, Platin- und Doppelplatin-Auszeichnungen und ausverkaufte Konzerthallen. Und wer für letztere keine Tickets mehr bekommen hatte, kann Cicero nun auf DVD live erleben.
Alice Cooper - Rocklegende, Mütterschreck und Vorbild für unzählige Bands und Künstler nach ihm. Genau dieser Mann bringt nun am 25.7. sein 25. Album in die Läden und präsentiert das Werk, welches auf den Namen "Along came a Spider" hört, als Konzeptalbum. Dabei geht es in einer Art Liebesgeschichte um einen Serienmörder namens Spider, dessen Geschichte musikalisch begleitet wird von alten Bekannten...
Die netten Jungs der Kings of Leon aus Tennessee ließen kürzlich verlauten, dass sie nun am Nachfolger des 2007 erschienen Durchbruchalbums "Because of the times" arbeiten. Der Titel des für September geplanten Longplayers ist noch bekannt, allerdings gibt es mit "Cold Desert" und "Crawl" bereits 2 neue Songnamen und die Botschaft zu verkünden, dass das Album wohl ein wenig politischer wird als das letzte.
„Wir glauben, dass die einzige Ähnlichkeit zwischen uns und Green Day darin besteht, dass wir dieselbe Band sind. Das ist die einzige Gemeinsamkeit.” Mit diesen Worten übergaben die Foxboro Hot Tubs, hinter denen tatsächlich unsere beliebten Punkrocker (darf man die eigentlich noch so nennen?) stecken, Anfang April das Album „Stop drop and roll“ in die Hände des Schicksals und seitdem hält der Silberling im hübschen Schallplattendesign (nur als fragile Pappschachtel erhältich!) niemanden mehr auf den Plätzen. Ein buntes Potpourri an 60ern, 70ern und dem Besten von heut…nein, nicht wirklich.